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Telekom AG Medieninformationen

02.10.2019

Audi, Ingolstadt und Telekom kooperieren bei 5G-Technologie

  • Zukunftsweisende Technologiepartnerschaft zwischen AUDI AG, der Stadt Ingolstadt und der Deutschen Telekom zu Mobilfunkstandard 5G
  • 5G-Testfeld ab 2020 in Ingolstadt für sichere, digitale und vernetzte Mobilität 
  • Mobilfunkstandard 5G eröffnet neue technologische Möglichkeiten für die Mobilität der Zukunft

Gemeinsam mit der Stadt Ingolstadt gehen Audi und die Deutsche Telekom eine zukunftsweisende 5G-Technologiepartnerschaft ein. Dies gaben die drei Partner bei der Unterzeichnung ihrer Absichtserklärung am Mittwoch in Ingolstadt bekannt. Ziel ist es, mit der neuen 5G-Technologie die Mobilität in der Stadt sicherer, digitaler und nachhaltiger zu machen.

Die Absichtserklärung ist die Basis für den Aufbau einer digitalen Verkehrsinfrastruktur, die den Bürgern langfristig mehr Sicherheit im Straßenverkehr, einen besseren Verkehrsfluss sowie digitale Echtzeit-Services bietet. Der Stadtrat der Stadt Ingolstadt hatte bereits im Juli der Kooperation und einer Bewerbung als 5G-Modellregion seine Zustimmung erteilt. 

5G als technologische Voraussetzung für vernetzte Mobilität 

Der künftige 5G-Mobilfunkstandard ermöglicht deutlich höhere Bandbreiten und eine Reaktion des Netzes quasi in Echtzeit. 5G ist damit eine wesentliche technologische Grundlage für die Kommunikation zwischen verschiedenen Verkehrsteilnehmern, das automatisierte Fahren sowie die Anbindung des Internet of Things (IoT). 

Ein möglicher 5G-Anwendungsfall sind vernetzte Signalanlagen an Verkehrskreuzungen, die mit Autos oder anderen Verkehrsteilnehmern über das 5G-Netz anonymisierte Bewegungsdaten austauschen. So können Autofahrer oder das Automobil selbst schneller auf unvorhergesehene Bewegungen reagieren. Auch mobile 5G-Endgeräte von Fußgängern oder Radfahrern können in die Echtzeit-Kommunikation zwischen Infrastruktur und Auto integriert werden, so dass eine möglichst ganzheitliche Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer erreicht wird. Außerdem kann die Parkplatzsuche, die einen wesentlichen Teil von erhöhtem Verkehrsaufkommen in Städten verursacht, durch neue Technologien wie 5G reduziert werden. Den Verkehrsteilnehmern werden freie Parkplätze als Echtzeitinformation zugesendet, damit sie diese zielgenau ansteuern können. 

Ingolstadt als Innovationscluster

Die Stadt Ingolstadt wird den Auf- und Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur der Telekom umfassend unterstützen und fördert damit unter anderem anwendungsorientierte Entwicklung im Bereich der Mobilität. Neben Audi sollen auch weitere Industrieunternehmen vor Ort die 5G-Infrastruktur nutzen können. Für eine aktive Information und Einbindung der Bürger ist eine öffentliche Veranstaltung geplant, bei der die drei Partner über Technologie, Maßnahmen und konkrete Anwendungsfelder der 5G-Initiative informieren werden. 

„Als Technologiestandort steht Ingolstadt Innovationen offen und aufgeschlossen gegenüber. Gemeinsam mit Unternehmen und Wissenschaft sind wir bereit, vor Ort an Erprobung und Entwicklung von Anwendungsfällen mitzuarbeiten. Denn wenn neue Technologien einen Vorteil versprechen, sollten wir sie auch zum Wohl der Menschen einsetzen. Die Kooperation im `Testfeld Ingolstadt` ist für uns ein Beitrag zur Sicherung qualifizierter Arbeitsplätze in unserer Stadt und unterstreicht unsere Bemühungen als Standort digitaler Mobilität. Wie bei allen Innovationen muss aber auch bei 5G die Bevölkerung eingebunden und über Technologie und Vorhaben aktiv informiert werden“, sagt Dr. Christian Lösel, Oberbürgermeister von Ingolstadt.

"Wir bringen 5G in die Industrie"

„Als Technologieführer unterstützt die Telekom die Stadt Ingolstadt und Audi dabei, ihre innovativen Ideen umzusetzen. Wir bringen 5G nicht nur zu den Menschen in Deutschland, sondern auch in die Industrie. Innovation und 5G werden künftig nicht voneinander zu trennen sein. Daher freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit Audi und der Stadt Ingolstadt“, sagt Martin Knauer, Leiter Mobilfunkvertrieb für Geschäftskunden bei der Telekom Deutschland. 

„Konsequent vernetzt – das ist unser Ziel auf dem Weg zur Mobilität von morgen. Auf Basis der 5G-Technologie kann Audi als Automobilhersteller dazu beitragen die Mobilität in Städten zu verbessern. Gemeinsam entwickeln wir integrierte Lösungen für die Stadt der Zukunft“, sagt Peter Steiner, Geschäftsführer der Audi Electronics Venture GmbH.


27.09.2019

„5Germany“: Deutsche Telekom im 5G-Dialog mit der Wirtschaft

  • Dialog mit Spitzenvertretern der deutschen Wirtschaft sowie der Politik
  • Konferenz zur Stärkung des digitalen Wirtschaftsstandorts Deutschland
  • Großes Interesse an Campus-Netzen für Unternehmen

Mit 5G gemeinsam aktiv die digitale Zukunft gestalten: Unter diesem Motto veranstaltet die Telekom zusammen mit dem Handelsblatt am heutigen Freitag die Anwenderkonferenz „5Germany“. An dem Ereignis in Berlin nehmen zahlreiche Vorstände großer und mittelständischer Unternehmen teil. Auch Bundesminister Andreas Scheuer ist vor Ort. Gemeinsam diskutieren sie über die industriellen Anforderungen an den Kommunikationsstandard 5G. Ziel ist ein gemeinsames Vorgehen von Netzbetreibern, Industrie und Politik beim 5G-Ausbau.

Die Deutsche Telekom hat Anfang September erste 5G-Standorte in Betrieb genommen. Sie will das Netz für den Zukunftsstandard zügig ausbauen. Bis Ende des Jahres sollen bereits rund 300 5G-Antennen funken. Im Herbst 2018 hatte die Telekom im Rahmen eines 8-Punkte-Programms für den Netzausbau den 5G-Dialog mit der Wirtschaft betont. Nach Ende der Frequenzauktion und dem Start des 5G-Netzes will das Unternehmen die 5G-Potenziale gemeinsam mit der Wirtschaft heben.

Mehr Leistung und geringere Latenz: 5G sichert den wirtschaftlichen Erfolg in Deutschland

Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom: „5G sichert langfristig den technologischen Vorsprung der deutschen Industrie. Und damit auch den wirtschaftlichen Erfolg in unserem Land. Wir wollen Deutschland zum 5G-Pionier für Industrie-Anwendungen machen. Der Ausbau des 5G-Netzes und eine schnelle industrielle Nutzung sind die Voraussetzung, um unseren Status als führende Wirtschaftsnation zu festigen.“

Im Vergleich zu 4G bietet 5G eine bis zu 10-mal-geringere Latenz und ist bis zu 20-mal schneller. Zudem ist die Netzkapazität deutlich größer. Damit ermöglicht 5G die zunehmende Vernetzung von Maschinen im Internet der Dinge. Und ist damit die Basis für die Industrie 4.0. Zusätzliche Technologien wie Edge Computing machen 5G noch leistungsfähiger. Und den Einsatz in der Produktionswirtschaft noch zuverlässiger.

5G geht nur gemeinsam: Wirtschaft und Politik zusammen in der Verantwortung

Mit „5Germany“ betont die Telekom die gemeinsame Verantwortung von Industrie und Politik beim Ausbau des neuen Standards. „5G ist ein Projekt, das nur gemeinsam mit allen Beteiligten ein Erfolg werden kann", so Höttges weiter. "Bei 5Germany bringen wir unsere Partner zusammen und reden über einen einheitlichen Ansatz für den Aufbau von 5G.“ Teil dieses Ansatzes sind die sogenannten Campus-Netze der Telekom. Sie sind der Kern des 5G-Ausbaus für die Wirtschaft. Das Interesse daran ist schon heute groß. Campus-Netze kombinieren das öffentliche Netz mit einem privaten Firmennetz. Das ermöglicht zum Beispiel den automatisierten Transport von Waren auf dem Firmengelände. Genauso wie die Fernwartung von Maschinen mit Hilfe von Augmented Reality. Gleichzeitig garantieren Campus-Netze eine hohe Sicherheit. Denn Daten verlassen das private Netz nur, wenn ein Unternehmen das erlaubt.

Das ist „5Germany“

Im Zentrum der Konferenz steht der Dialog. Die Anwesenden sollen ihre Anregungen und Argumente für den 5G-Ausbau in die Debatte einbringen. Das können sie beispielsweise im Rahmen von Panel-Diskussionen oder Expertenkreisen tun. Darüber hinaus präsentieren Telekom und Handelsblatt den Gästen spannende Einblicke in einzelne Teilbereiche von 5G. Verkehrsminister Andreas Scheuer spricht über die politischen Forderungen an eine erfolgreiche 5G-Zukunft. Weitere Themen sind die Fabrik der Zukunft oder der Ausbaustatus in anderen Ländern.


26.09.2019

42 Millionen Euro für Glasfaseranschlüsse in Oder-Spree

  • Maximales Tempo: 1 GBit/s ab 3. Quartal 2022
  • Rund 8.000 Haushalte können schnelle Anschlüsse nutzen
  • Informationsveranstaltung für Kunden geplant

In den nächsten drei Jahren werden aus öffentlichen Mitteln rund 42 Millionen Euro in den Breitbandausbau im Landkreis Oder-Spree investiert. Entstehen werden landkreisweit Glasfaseranschlüsse für rund 8.000 Haushalte, fast 200 Betriebsstätten vornehmlich in Gewerbegebieten sowie für 68 Schulen und Bildungseinrichtungen. Am Donnerstag (26. September 2019) wurde in Beeskow der Vertrag des Landkreises für den Ausbau mit der Deutschen Telekom unterzeichnet. Das Unternehmen hatte in der europaweiten Ausschreibung für den Netzausbau im Landkreis Oder-Spree den Zuschlag erhalten.

Maximales Tempo: 1 Gigabit pro Sekunde beim Herunterladen

Die neu entstehenden Anschlüsse in bislang unterversorgten Gebieten, die Versorgung liegt dort noch unter 30 Megabit in der Sekunde, bieten eine Geschwindigkeit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. Damit bekommt der Kunde einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen wie zum Beispiel Video-Streaming oder das Arbeiten von zu Hause bereitstellt. Er eignet sich auch für Telemedizin und Smart Home. Die Telekom wird mehr als 2.800 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und fast 400 neue Netzverteiler aufstellen. Die Leitung geht direkt ins Haus. Die Übertragung der Signale erfolgt optisch.

„Der Landkreis Oder-Spree stärkt mit diesem Projekt seine Position als Wirtschaftsstandort und steigert seine Attraktivität als Wohnstandort für alle, die schon hier leben oder die künftig unseren Landkreis mitgestalten wollen“, sagte Gundula Teltewskaja, Beigeordnete für Ländliche Entwicklung in der Kreisverwaltung, heute bei der Unterzeichnung des Vertrages. „Eine sehr gute digitale Infrastruktur ist ein Muss für die Zukunftsgestaltung.“ Die Stellvertreterin des Landrates lobte das finanzielle Engagement des Bundes und des Landes Brandenburg für die Errichtung der Glasfaseranschlüsse. 25 Millionen Euro für das Projekt kommen aus Bundesmitteln, 14 Millionen Euro steuert das Land Brandenburg bei.

„Gut ausgebaute Breitbandnetze sind eine zentrale Voraussetzung für technologischen Fortschritt und wirtschaftliche Entwicklung. Ob wir über Cloud-Dienste oder Media-Streaming sprechen, über Unternehmen oder Privatnutzer: Eine leistungsstarke Internetverbindung ist ein wesentlicher Standortfaktor auch bei der Wahl des Firmensitzes oder des Wohnortes“, erklärte Hendrik Fischer, Staatssekretär im brandenburgischen Wirtschaftsministerium. „Mit unserem Landesprogramm ,Brandenburg Glasfaser 2020‘ haben wir den Breitbandzugang bereits deutlich verbessert und stehen im Vergleich der Bundesländer ziemlich gut da. Laut Breitbandatlas des Bundes verfügen aktuell 82,5 Prozent aller märkischen Haushalte über eine Internetversorgung mit mindestens 50 Mbit/s. Mit der vom Land kofinanzierten Förderung aus dem Bundesbreitbandprogramm wird es nun möglich, bisher noch unterversorgte Haushalte mit schnellem Internet von mindestens 1 GBit/s zu versorgen“, betonte der Staatssekretär.

Deutsche Telekom steigt jetzt in Feinplanung ein

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot den Landkreis überzeugen konnten“, sagte Angela Hirsch, Regionalleiterin der Telekom. „Wir legen heute den Grundstein für die digitale Zukunft im Landkreis Oder-Spree. Das Netz wird immer auf dem neuesten Stand sein. Dafür werden wir sorgen.“

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Sie wählt eine Tiefbau-Firma aus und bestellt Material. Parallel dazu holt sie Baugenehmigungen ein. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse buchen.

Informationsveranstaltung für Kunden geplant

Damit die Telekom zügig ausbauen kann, benötigt sie die Unterstützung der Eigentümer der Immobilien. „Glasfaser gibt es nur gemeinsam“, sagt Telekom Managerin Hirsch. „Für den Anschluss an das schnelle Netz brauchen wir das schriftliche Einverständnis des Eigentümers. Sonst dürfen wir sein Haus nicht mit Glasfaser anschließen.“ Der Landkreis kontaktiert deshalb die Eigentümer in den kommenden Wochen per Post mit Anschreiben, den Unterlagen für die Telekom und einem Rückbrief. Außerdem sind gemeinsame Info-Veranstaltungen von Kommunen und Telekom für die Bürgerinnen und Bürger im Ausbaugebiet geplant. Termine folgen.


23.09.2019

Deutsche Telekom bietet Telekommunikationsunternehmen und deren Endkunden eine Fristverlängerung

Enge Zusammenarbeit zwischen Deutsche Telekom und VATM soll rechtzeitige Umstellung aller Telefonanschlüsse auf IP sicherstellen.

Die Deutsche Telekom bietet Telekommunikationsunternehmen und deren Endkunden eine Fristverlängerung bei der Umstellung ihrer Sprachtelefon- und ISDN-Mehrgeräteanschlüsse auf die IP-Technologie. „Auf expliziten Kundenwunsch werden wir die konkret benannten Alt-Anschlüsse, die noch nicht migriert wurden, erst acht Wochen später, zum 30. November 2019 abschalten und nicht, wie bislang kommuniziert, zum 30. September 2019“, sagt Dr. Kerstin Baumgart, Leiterin des Geschäftsbereiches Wholesale von der Telekom Deutschland GmbH und fügt hinzu: „So schaffen wir die Möglichkeit, dass alle Telekommunikationsunternehmen ihre Kunden doch noch rechtzeitig auf die zukunftssichere Plattform migrieren können.“ Demgegenüber erfolgt die Migration bzw. Abschaltung der DSL-Daten-Anschlüsse auf den Alt-Plattformen weiterhin wie kommuniziert und geplant.

Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V. (VATM), begrüßt das Entgegenkommen der Telekom: „Eine große Zahl der Telekommunikationsunternehmen hat die Migration bisher sehr gewissenhaft und in guter Kooperation mit ihren Endkunden und der Telekom durchgeführt. Das ist ein gemeinschaftliches und gutes Ergebnis!“ so Grützner: „Einige Kunden sind die Migration noch nicht konsequent genug angegangen, was nun trotz des langen Vorlaufs in einigen Fällen zu Problemen führt“.

Bereits 2015 hatte die Deutsche Telekom damit begonnen, parallel zum Breitbandausbau, alle Sprach- und Datenanschlüsse auf das Internet-Protokoll (IP) umzustellen. In verschiedenen Wellen wurden die Kunden angeschrieben und die Anschlüsse migriert bzw. in Ausnahmefällen gekündigt. „Zum Jahresende wird der allergrößte Teil der Migration abgeschlossen sein“, sagt Klaus Müller, unter anderem verantwortlich für die IP-Migration der Geschäftskunden in der Telekom Deutschland GmbH, „einzig die Migration weniger reiner Sprachanschlüsse im Geschäftskundenbereich wird noch in 2020 erfolgen und abgeschlossen“. „Zusammen mit den Carriern intensivieren wir alle Anstrengungen, damit kein Kunde bei der Migration verloren geht. Diejenigen Kunden, die bislang nicht reagiert haben, sind nun dringend aufgefordert, sich mit ihrem Anbieter umgehend in Verbindung zu setzen und die notwendigen Schritte abzustimmen“, appelliert Baumgart. „Alle Kunden wurden in der Vergangenheit mit großem Vorlauf von ihren Anbietern über den Wechsel in die All-IP-Welt informiert“, bestätigt Grützner.

Die Prozesse sind so gestaltet, dass für alle Kunden – egal bei welchem Anbieter sie sind – eine störungsfreie Migration sichergestellt ist. Um Problemfälle rechtzeitig zu erkennen wurde eine gemeinsame Datenbasis mit der Telekom geschaffen. Die Telekom sieht sich dabei – wie auch der VATM – in einer Gesamtverantwortung für die Telekommunikationsbranche. Die Migration auf IP wird für die Kunden hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der Produkte mit spürbaren Verbesserungen und neuen Möglichkeiten einhergehen. Dem VATM ist es daher wichtig, dass die Abschaltung der alten Technologien konsequent erfolgt: „Nur so wird die Umstellung auf die neue Technologie erfolgreich sein. Digitalisierung und Gigabit-Gesellschaft benötigen eine vollständige IP-Umgebung“, sagt Grützner, „Telekom und VATM werden zusammen Sorge dafür tragen, dass es bei ausreichender Kooperation von Kunden und Telekommunikationsunternehmen nicht zu ungewollten Abschaltungen kommt.“


23.09.2019

Telekom schmiedet 5G-Partnerschaften für smarte Fabriken

  • E&K Automation GmbH, Konica Minolta und Endress+Hauser mit dabei
  • Campus-Netze mit neuen Funktionen für Industrie 4.0
  • Ökosystem der Telekom rund um 5G für die Industrie wächst weiter

Die Deutsche Telekom baut ihr 5G-Ökosystem für die Industrie weiter aus. Neben der Partnerschaft mit dem Netzausrüster Ericsson kommen Spezialisten für smarte Produktion und Entwicklung hinzu. Neue Partner sind EK Automation, Konica Minolta und Endress+Hauser.

Neue Funktionen für Industrie 4.0

Mit ihren Campus-Netzen bietet die Telekom als erster Netzbetreiber eine Infrastruktur für die smarte Fabrik von Morgen an. Die Geschäftsmodelle und damit die Bedarfe sind je nach Branche sehr unterschiedlich.

Um diesen Bedarfen zu begegnen, setzt die Telekom auf die Integration vorhandener Technologien in die 5G Infrastruktur. Dadurch entstehen neue Lösungen und Möglichkeiten für die Industrie. Typische Einsatzgebiete für diese Technologien sind Produktion oder Logistik:

  • Fahrerlose Transportsysteme (FTS) unterstützen schon heute logistische Prozesse auf Firmengeländen. Jetzt verbinden sie sich per Campus-Netz mit der lokalen IT. Dieses verbessert die Funkverbindung z.B. gegenüber WiFi deutlich. Und der Einsatz von sogenannten Edge-Lösungen steigert erheblich die Rechenleistung der FTS. Eine Edge Cloud verlagert komplexe Rechenprozesse vom entfernten Rechenzentrum auf einen Rechner auf dem Werksgelände. Daten werden so schneller verarbeitet. Die Fahrzeuge können in Echtzeit auf Hindernisse reagieren.
  • Augmented Reality Brillen setzt die Industrie ebenfalls heute schon ein. Vor allem, wenn Service-Personal Maschinen wartet und das Back Office per Video Call unterstützt. Solche Funktionen erfordern hohe Datenraten: Und sie benötigen eine stabile und schnelle Verbindung. Dies minimiert die Reaktionszeiten und sorgt für einen hohen Komfort bei der Nutzung. Ein klarer Fall für 5G.
  • Industrielle Messtechnik dient der sicheren und zuverlässigen Steuerung von Anlagen. Sie liefert aber auch wertvolle Informationen zur Optimierung der Fertigung und der betrieblichen Abläufe. In einem Campus-Netz werden diese Daten zuverlässig übertragen und in kürzester Zeit verarbeitet.

“Unser Aufbau eines kompletten 5G-Ökosystems für die Industrie wird das Tempo der Digitalisierung der Industrie steigern. Dies stärkt den Standort Deutschland im weltweiten Wettbewerb“, betont Telekom-Technikchefin Claudia Nemat. „Wir arbeiten gerne mit renommierten und erfahrenen Partnern zusammen. Mehr und mehr Branchen kommen dazu. So vervollständigt sich unser Angebot zunehmend.“

Starke Partner für die smarte Produktion

Jeder Partner bringt sein spezifisches Know-how aus dem Bereich Industrie 4.0 mit ein.

Bereits im Juli ist die EK Automation GmbH zu den Telekom Partnern gestoßen. Sie stellt bereits seit 1980 Fahrerlose Transportsysteme her. Als einer der europäischen FTS-Marktführer ist der Partner bei komplexen Kundenprojekten erfahren. Gemeinsam mit dem Telekom-Inkubator Hubraum stattete das Unternehmen im Sommer Transportroboter mit 3D-Kameras aus. Dazu fügten die Techniker erstmalig eine 3D-Hinderniserkennung mit dynamischer Wegeplanung in der Edge Cloud ein. Der Transportroboter sendet die Aufnahmen der 3D-Kameras nahezu in Echtzeit über das Telekom 5G-Netz zur Analyse in die Cloud. Damit konnte das Fahrzeug sofort im Fahrweg platzierten Hindernissen ausweichen.

„Der neue 5G-Mobilfunkstandard mit Übertragungsraten von mehr als einem Gigabit pro Sekunde öffnet uns neue Möglichkeiten. Wir können so zum Beispiel viele Transportroboter koordinieren“, erklärt Jan Drömer. Der CIO von EK Automation sagte weiter: „Wir werden den Einsatz Fahrerloser Transportsysteme für die effiziente Produktion gemeinsam vorantreiben.“

Konica Minolta hat seit über 140 Jahren Erfahrung in optischen Systemen. Gemeinsam mit der Deutschen Telekom entwickelt das Unternehmen seine AIRe Lens weiter. Diese leichte Augmented Reality-Brille hilft zum Beispiel einem Monteur Maschinen zusammenzubauen. Sie blendet eine Anleitung Schritt für Schritt im Display ein. Der Monteur behält die Hände frei. Außerdem kann er einem Experten an einem entfernten Standort die Lage zeigen. Dazu ist in die Brille eine Kamera integriert. In Zukunft soll die AIRe Lens direkt über das 5G-Netz der Telekom Daten liefern. „Im Zusammenspiel mit dem Netz der Telekom, können wir unseren Kunden mit der AIRe Lens eine tragbare AR-Lösung bieten“, sagt Ikuo Nakagawa. Der Senior Executive Officer, Digital Workplace Business Unit, Konica Minolta, Inc., erläutert: “Die AR-Brille hilft unseren Kunden, ihre Produktionsprozesse effizienter zu gestalten. Gleichzeitig steigert sie die Geschwindigkeit und Qualität in der Fertigung.“

Endress+Hauser ist ein global führender Anbieter von Mess- und Automatisierungstechnik. Als einer der ersten Hersteller wird das Unternehmen seine Sensoren mit Mobilfunk-Modulen ausstatten. Zahlreiche Messgeräte können so dank 5G parallel und in Echtzeit eine Fülle von Prozess- und Geräte-Daten übertragen. Diese lassen sich beispielsweise in Cloud-Anwendungen für eine vorausschauende Wartung der Anlagen auswerten. „Unsere Instrumente erfassen schon lange neben den eigentlichen Messwerten eine Fülle an Informationen aus dem Prozess und über den Sensor. Bislang werden diese Daten aber kaum genutzt“, sagt Matthias Altendorf. Der CEO der Endress+Hauser Gruppe fügt hinzu: „Die 5G-Campus-Netze öffnen einen zweiten, von der Steuerung der Anlage unabhängigen Signalweg. Wir können dadurch Wertschöpfungsketten über Grenzen von Unternehmen hinweg enger miteinander verflechten und industrielle Prozesse effizienter gestalten.“

Weitere Partner stehen bereits in den Startlöchern, um die Campus-Netze der Telekom noch vielseitiger zu machen. Mittelfristig möchte der Konzern auf die besonderen Bedürfnisse aller Branchen eingehen können.


23.09.2019

Blockchain-Technologie: Deutsche Telekom und CODE Fachhochschule richten neue Professur ein

  • Neue Professur für Software Engineering mit Schwerpunkt Blockchain-Technologien in Berlin
  • Dr. Peter Ruppel übernimmt neue Professur 
  • T-Labs und CODE treiben gemeinsam die Entwicklung zukünftiger Technologie-Anwendungen voran

T-Labs richten die erste Professur der Telekom für Software Engineering mit dem Schwerpunkt Blockchain ein. T-Labs ist die zentrale Forschungs- und Innovationseinheit des Konzerns. Der Lehrstuhl entsteht an der CODE University of Applied Sciences (CODE). CODE ist eine private, staatlich anerkannte Fachhochschule in Berlin. Die neu eingerichtete Professur ist Teil einer Kooperation von T-Labs und CODE. Die Partner haben die Zusammenarbeit Anfang des Jahres angekündigt.

Die Professur beginnt mit dem heutigen Start des neuen Hochschuljahres. Sie erforscht und entwickelt dezentral geführte Transaktions-Datenbanken (Distributed Ledger Technologien). Weiterhin untersucht sie auch die Token-Wirtschaft und das dezentrale Web. Die neue Professur übernimmt Dr. Peter Ruppel. Er ist spezialisiert auf dezentrale Systeme und Anwendungen. Er unterstützt die CODE-Vision einer von Neugier getriebenen Ausbildung für angehende Software-Ingenieure: "Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit CODE und T-Labs. Wir haben hier eine wunderbare Verknüpfung von modernsten Lehrplänen und innovativen Projekten."

"Meinen Glückwunsch an Prof. Ruppel. Er ist ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Distributed Ledger Technologien. Die Zusammenarbeit von T-Labs und CODE wird so noch enger. Sie ist ein weiterer Bestandteil unseres wachsenden akademischen Partner-Netzwerks, das die Innovationskraft der Deutschen Telekom fördert", sagt Riccardo Pascotto, Head of Infrastructure & University Cooperation bei T-Labs.

Die Partnerschaft ist ein weiterer Schritt von "Academia-as-a-Service". Die T-Labs Initiative strebt einen stetigen Wissensaustausch zwischen akademischen Partnern und verschiedenen Abteilungen der Telekom an. Der Schwerpunkt liegt auf der kontinuierlichen und nachhaltigen Erforschung neuer Technologien. Ebenso werden junge Talente gewonnen und in Projekte der Telekom eingebunden. 

Die im Juni 2017 gegründete Blockchain Group der T-Labs trägt die Initiative. Die Gruppe reibt und koordiniert alle Blockchain-Initiativen der Deutschen Telekom. Sie erforscht und entwickelt Lösungen sowohl für die Telekom als auch für Geschäftskunden aus verschiedenen Branchen. Die Partnerschaft mit CODE ergänzt bestehende Kooperationen von T-Labs mit Wissenschaft aus dem In- und Ausland.


17.09.2019

Telekom beruft neuen TV-Chef aus den eigenen Reihen

  • Michael Schuld wird neuer Leiter der Business Unit TV der Telekom Deutschland
  • Dr. Christian Loefert übernimmt kommissarisch die Position als Leiter Kommunikation und Vertriebsmarketing
Der Telekom-Manager Michael Schuld übernimmt die Leitung der Business Unit TV. Ab 1. November 2019 verantwortet er alle Themen rund um MagentaTV und das Fernsehgeschäft der Telekom Deutschland. Der Medienexperte Schuld war bisher für die Kommunikation und das Vertriebsmarketing verantwortlich. In dieser Funktion hat er unter anderem MagentaTV und MagentaMusik im deutschen Markt etabliert. „Mit MagentaTV bietet die Telekom eine starke TV-Plattform, die immer wieder mit Innovationen aufwartet. Ich freue mich, diese wichtige Säule unserer Wachstumsstrategie weiter auszubauen“, sagt Michael Schuld.

Neue Aufgaben für erfahrenen Manager

In seiner neuen Position übernimmt Schuld die Ende-zu-Ende-Verantwortung für das gesamte TV-Geschäft. Dazu zählen alle kaufmännischen Aufgaben sowie die Weiterentwicklung des TV-Portfolios. Schuld berichtet als neuer TV-Chef direkt an Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden: „In Michael Schuld haben wir einen gestandenen Manager mit viel Erfahrung und Know-how im Bereich der Unterhaltung gefunden. Ich bin überzeugt, dass er unser TV-Geschäft stark vorantreiben wird.“

Dr. Christian Loefert übernimmt kommissarisch die Position als Leiter Kommunikation und Vertriebsmarketing. Er ist für die Geschäftssteuerung der Telekom Deutschland verantwortlich.


17.09.2019

Konzernbevollmächtigte: Telekom stärkt Austausch mit Kommunen

  • Sechs regionale Ansprechpartner sind die Gesichter der Telekom für die Kommunen
  • Im Fokus: Schnellerer Anschluss der Städte und Gemeinden an Telekom-Netze 
  • Kurze Wege, enger Austausch, Priorität im Vorstand: Telekom rückt näher an Kommunen
Die Deutsche Telekom rückt noch näher an ihre Kunden. Deshalb werden jetzt sechs Ansprechpartner bevollmächtigt, die Interessen des Unternehmens auf kommunaler Ebene zu vertreten. Diese sechs Konzernbevollmächtigten verantworten jeweils eine Region in Deutschland. Sie sind dort künftig zentrale Kontaktperson für Kommunen und deren Entscheider. 

„Mit unseren Konzernbevollmächtigten – allesamt operativ erfahrene Manager – werden wir den Dialog vor Ort stärken. Denn viele Städte und Gemeinden in Deutschland wünschen sich ein Gesicht und einen Namen, den sie mit der Telekom verbinden. Der intensivere Austausch und die kürzeren Wege werden den Ausbau unserer Breitband- und Mobilfunknetze beschleunigen. Davon profitieren in erster Linie unsere Kunden in den Kommunen“, sagt Telekom Deutschland-Vorstand Dirk Wössner. 

Die Bevollmächtigten werden mit ihren Teams erster Ansprechpartner in der jeweiligen Region sein. Konkret wenn es darum geht, einer Kommune den Zugang zu den Hochgeschwindigkeitsnetzen der Telekom zu verschaffen. Etwaige Probleme beim Infrastrukturausbau werden durch die neue Struktur noch schneller gelöst oder bereits im Vorfeld ausgeräumt. Auch der Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern steht oben auf der Agenda. Beispielsweise, indem die regionalen Ansprechpartner an Veranstaltungen und Bürgerversammlungen in den Kommunen teilnehmen.

Ausbauprojekte beschleunigen

Im intensiveren Dialog mit Kommunen sollen die Bevollmächtigten primär Ausbauprojekte vorantreiben. Denn es dauert in Deutschland im Durchschnitt rund zwei Jahre, bis ein Mobilfunkmast funkt. Aktuell hat die Deutsche Telekom rund 700 Standorte gesichtet, an denen sie gerne Mobilfunk aufbauen würde, aber keine Genehmigung erhält. „Wir wollen Deutschland digitalisieren – können aber nicht immer, wie wir wollen“, so Dirk Wössner. „Daher freue ich mich auf den noch engeren Austausch mit Städten und Gemeinden. Digitalisierung ist kleinteilig und oft kompliziert. Erst der direkte und langfristige Austausch vor Ort ermöglicht sie.“

Die Bevollmächtigten werden an Telekom Deutschland-Vorstand Dirk Wössner berichten und eng mit Dido Blankenburg, dem Telekom-Vorstandsbeauftragen für Breitbandkooperationen, zusammenarbeiten. Dabei stimmen sie sich mit Wolfgang Kopf und seinem Team ab. Dieses verantwortet die politische Interessenvertretung des Konzerns und ist Ansprechpartner insbesondere für Länderregierungen und -politik. Mit dieser Aufstellung und dem kürzlich gegründeten Kommunalbeirat, der den Konzern bei kommunalen Fragen berät, bündelt die Telekom die wichtigsten politischen Themen rund um den Netzausbau. Außerdem schafft sie klare Zuständigkeiten und sorgt für höchste Priorität des Themas im Vorstand.

Bereits heute kümmern sich mehr als 150 Telekom-Mitarbeiter für Festnetz und Mobilfunk um den engen Austausch mit Städten und Gemeinden. Die Deutsche Telekom setzt den kommunalen Dialog also nicht neu auf, sondern intensiviert ihn nun durch die Bevollmächtigten.


16.09.2019

Telekom: iPhone-App mit Geheimhaltungsstufe

  • Vertraulich und verschlüsselt telefonieren
  • BSI erlaubt den Einsatz in Behörden
  • Deutsche Entwicklung von Telekom und Berliner GSMK

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ermöglicht Behörden zum ersten Mal vertrauliche Telefonate mit dem iPhone. Das Amt gibt die Mobile Encryption App für Ende-zu-Ende verschlüsseltes Telefonieren frei. Die Anwendung ist für Gespräche der Geheimhaltungsstufe VS-NfD (Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch) freigegeben. Aktuell nutzen Behörden vorwiegend Spezialgeräte für vertrauliche Gespräche. Mit der App gibt es eine Alternative für die bisherigen Diensttelefone.

Die Telekom hat das sichere Angebot gemeinsam mit der Berliner Gesellschaft für Sichere Mobile Kommunikation (GSMK) entwickelt. Es zielt auf Ämter oder Unternehmen. Die Telekom betreibt die Infrastruktur aus ihren deutschen Rechenzentren heraus. Die App nutzt die aktuell stärksten Verschlüsselungen. Diese lassen sich nach Kryptologen auf absehbare Zeit nicht brechen. Außerdem erzeugt die App die Schlüssel immer auf dem Telefon selbst. Und löscht diese nach Gesprächsende. Schlüssel befinden sich damit in der Hand des Nutzers. Der Netzbetreiber greift darauf nicht zu.

Weiter ist der Quellcode der Mobile Encryption App offen. Er ist für Anwender verifizierbar. Telekom Security-Chef Dirk Backofen sagt: „Wir machen die Pro-grammierung der App nachvollziehbar. Sie bietet so kein Versteck für Hintertüren: Damit schaffen wir Vertrauen bei den Kunden.“

Die Mobile Encryption App funktioniert in jedem Telefonnetz oder ohne SIM-Karte über WLAN. Der Datenhunger der App ist klein. Sie braucht nur 4,8kbit Bandbreite und eignet sich so für Standorte mit langsamem Netz im In- und Ausland. Für verschlüsselte Telefonate installieren beide Gesprächspartner die App auf dem Gerät. Außerdem ist eine zweite App SecurePIM Government notwendig. Nutzer greifen mit dieser App auf die zentral gepflegte Kontaktdatenbank zu. Auch diese ist für VS-NfD zugelassen.


13.09.2019

Mehr Tempo an 615.000 Anschlüssen

  • Telekom erhöht Surfgeschwindigkeit in hunderten Städten und Gemeinden
  • Netzmodernisierung sorgt für Breitbandschub
  • Auf telekom.de/schneller prüfen, ob der eigene Anschluss bereits profitiert
Die Telekom baut schnelles Internet für Millionen. In den vergangenen vier Wochen hat die Telekom an 615.000 Anschlüssen das Tempo auf bis zu 250 MBit/s (Megabit pro Sekunde) erhöht. Die Zahl der Anschlüsse mit 250 MBit/s steigt damit auf jetzt fast 24 Millionen. 

Die Telekom hat durch weitere Maßnahmen 40.000 Haushalte mit bis zu 100 MBit/s beschleunigt. Die Gesamtzahl aller Haushalte, die einen Tarif mit bis zu 100 Mbit/s oder mehr nutzen können liegt damit bei über 29,5 Millionen (www.telekom.de/ausbauticker).

Intelligentes Netz-Management

Die Pflege und Entwicklung des Netzes ist zentraler Bestandteil eines intelligenten Netz-Managements. Dieses Netz-Management orientiert sich an technischen Möglichkeiten und Kundenwunsch. Es stellt eine Kernkompetenz der Telekom dar. Klares Ziel: Das Netz in Richtung Gigabit-Gesellschaft zu entwickeln. Basis ist das ständig wachsende Glasfaser-Netz der Telekom. Schließlich muss der Anschluss-Knoten, der den Kunden mit dem Kernnetz verbindet, mit Glasfaser angebunden sein. Dann können die Daten mit hohem Tempo fließen.

In ganz Deutschland aktiv

Die Zahlen belegen eine weitere Stärke der Telekom. Das Unternehmen ist wie kein anderer Anbieter in ganz Deutschland aktiv. Von Nord nach Süd von West nach Ost, von der Metropole bis zur Gemeinde: Überall profitieren Menschen von der Arbeit der Telekom. So haben in den vergangenen vier Wochen unter anderem Bonn, Landau und Wiesbaden mit mehreren tausend Anschlüssen als auch Schwarze Pumpe, Tönning und Wunstorf mit mehreren Dutzend Anschlüssen profitiert.

Wichtig für die Kunden: Wer die höheren Bandbreiten nutzen möchte, muss einen entsprechenden Tarif buchen. Wer sich für einen schnellen Anschluss interessiert, kann auf www.telekom.de/schneller recherchieren, ob sein Anschluss bereits von dem höheren Tempo profitiert. Oder er wendet sich an die Berater in den Telekom Shops und Fachmärkten sowie an die kostenfreie Hotline (0800 330 1000).


11.09.2019

Xride: Erstes Blockchain-basiertes Elektromobilitätsprojekt seiner Art

  • Pilotprojekt der Deutsche Telekom Innovation Laboratories (T-Labs)
  • Demonstriert effizientere und rentablere M2M-Infrastruktur mit echter Kooperation zwischen Ökosystemen

Die Deutsche Telekom Innovation Laboratories (T-Labs) starten Xride. Ein neuartiges, auf Blockchain basierendes Ökosystem für Elektromobilität.

E-Mobilität und E-Roller sind derzeit ein sehr aktuelles Thema. Und daher perfekt, um die Möglichkeiten der Blockchain-Technologie zu demonstrieren. Grundsätzlich jedoch lässt sich diese dezentrale Technologie auch auf vielen anderen Gebieten wie zum Beispiel Gesundheit, Logistik oder Netzwerken anwenden.

Bisher müssen sich Nutzer von Mobilitäts-Systemen bei jedem Anbieter einzeln mit ihren Identitäts- und Zahlungsdaten registrieren und legitimieren. Ein oft mühseliger und kostspieliger Prozess. Nicht nur für die Nutzer, die ihre Anmeldungen für die verschiedenen Anbieter verwalten müssen, sondern auch für die Anbieter. Sie müssen den sorgsamen Umgang mit diesen sensiblen Benutzerdaten sicherstellen, um sie beispielsweise vor einem Hackerangriff zu schützen.

Davon profitieren Anbieter und Nutzer

John Calian, Leiter der T-Labs: „Normalerweise werden Dinge wie Identitätsmanagement, Datenverifizierung und -speicherung, Bezahlen und Gebühren zentral gespeichert. In Xride hingegen sind sie jetzt völlig dezentralisiert. Dies ermöglicht eine kostengünstigere, sicherere und effizientere Vermietung von Fahrzeugen. Davon profitieren sowohl Anbieter als auch die Nutzer.“

Xride basiert auf einem Blockchain-Betriebssystem namens ståx. Ståx wurde von T-Labs entwickelt. Es ermöglicht dezentrale, vertrauenswürdige und sichere Internet-der-Dinge-Ökostrukturen – sogenannte Öko-System-Infrastrukturen. Solche Strukturen sind für die Entwicklung der M2M-Wirtschaft von entscheidender Bedeutung. Hier verbinden sich Produzenten und Konsumenten dezentral und tauschen vertrauenswürdige Daten aus. 

ståx verbindet Blockchain-Technologien zu einem einzigen Ökosystem-Stack und macht sie zwischen den beteiligten Unternehmen leicht handhabbar. Im Pilotprojekt ermöglicht ståx eine gemeinsame Verwendung, bei der Blockchain-Knoten auf Maschinen, Geräten und Clouds (z.B. von IBM) laufen.

Über einen Zeitraum von vier Wochen werden im Xride-Pilotprojekt die Vorteile und Herausforderungen von ståx getestet. Dafür steht einer Testergruppe aus Mitarbeitern der Zentrale der Telekom in Bonn eine Flotte von Rollern zur Verfügung. Die Teilnehmer testen den Service mit der mobilen App und teilen ihre Erfahrungen mit der Blockchain-Gruppe der T-Labs. Ein besonderes Plus: Die Roller sind immer einsatzfähig, weil die Batterien unkompliziert an extra Ladestationen ausgetauscht werden können.


05.09.2019

Neu bei MagentaTV: WLAN-fähiger Media Receiver

  • Neue MagentaTV Box mit integrierter Mesh-WLAN-Technologie 
  • Künftig auf Samsung Smart TVs direkt verfügbar

Die Deutsche Telekom setzt beim TV-Angebot MagentaTV weiter auf exklusive Inhalte und technologische Weiterentwicklung. Auf der IFA präsentiert die Telekom einen neuen Media Receiver, die MagentaTV Box, mit integrierter Mesh-WLAN-Technologie. „The Handmaid's Tale – Die Geschichte der Magd“, mit der die exklusiven Serien bei MagentaTV vor zwei Jahren gestartet sind, geht in die dritte Staffel.

Media Receiver: MagentaTV Box mit integrierter Mesh-WLAN-Technologie

Die Telekom zeigt auf der IFA die nächste Generation des Media Receivers, die MagentaTV Box. Dank integrierter Mesh-WLAN-Technologie bietet sie beste WLAN-Qualität. Die MagentaTV Box kann einfach in jedem Raum in das bestehende WLAN-Netzwerk eingebunden werden. Zudem erweitert sie das vorhandene WLAN-Netz dort, wo es gebraucht wird. Die MagentaTV Box ist voraussichtlich ab Mitte November verfügbar. 

MagentaTV auch auf Samsung Smart TV verfügbar

Schon heute ist das TV-Angebot der Telekom dank der App von MagentaTV auf vielen verschiedenen Geräten und Plattformen verfügbar. Zukünftig wird die App von MagentaTV auch auf Samsung Smart TVs (mit Tizen-Betriebssystem) verfügbar sein. Über die App werden dann auch bestimmte Video-on-Demand-Inhalte, z. B. in UHD, HDR10+ und Dolby Atmos, abspielbar sein.


05.09.2019

Neue Magenta SmartHome-Produkte - für noch mehr Zuhause

  • Neue Partner und Geräte sorgen für mehr Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz 
  • Sprachsteuerung und neue Produkte sorgen für mehr Komfort
  • CarConnect vernetzt das Auto mit dem intelligenten Zuhause

Mit der Vernetzung intelligenter Geräte verschiedener Hersteller wird der Alltag im SmartHome immer komfortabler. Die Anzahl der Geräte und der verschiedenen Anwendungen je Haushalt wächst. Auch die Telekom erweitert das Angebot von Magenta SmartHome um neue Partner und Produkte. Die einheitliche Bedienung mit nur einer App macht die Steuerung für Kunden der Telekom dabei schon heute besonders einfach. Mit dem Smart Speaker der Telekom steuern die Bewohner Geräte in Haushalt und Garten jetzt ganz bequem mit ihrer Stimme. Auf Zuruf passen sie zum Beispiel das Licht oder die Temperatur an die jeweilige Stimmung an. Die Stimme ist dabei ihre Fernbedienung für das ganze Zuhause.

Hausreinigung, Entertainment, Klima: Neue Geräte für noch mehr Komfort

Mit dem Saugroboter von Bosch, dem Logitech HarmonyHub und der Tado°-Klimaanlagensteuerung erweitert die Telekom ihr Angebot um weitere Anwendungen. Im Haushalt hilft jetzt der Saugroboter Roxxter bei der Hausarbeit. Der Roxxter von Bosch lässt sich einfach in Szenen und Regeln nutzen: Kunden starten und stoppen das Gerät so zu bestimmten Anlässen. Der Saugroboter beginnt zum Beispiel automatisch mit der Arbeit, wenn der Kunde das Haus verlässt. Kommen die Bewohner zurück, beendet der Sauger die Reinigung. Weitere smarte Möglichkeiten: Farbiges Licht im Wohnbereich zeigt an, dass der Roxxter mit dem Saugen fertig ist. Und wenn beispielsweise der Staubbehälter voll ist, sendet die App eine Nachricht.

Auch bereits im Haushalt vorhandene Geräte lassen sich miteinander verknüpfen. Die smarte Fernbedienung Logitech HarmonyHub verbindet tausende Geräte aus dem Entertainmentumfeld. Mit der Integration in Magenta SmartHome werden nun auch diese Geräte smart – selbst wenn sie über keine eigene Intelligenz verfügen. So binden Nutzer die Musikanlage, TV-Geräte und weitere Infrarot- oder Bluetooth-Geräte in ihr Magenta SmartHome ein. Sind die Bewohner abwesend, simulieren dann Musik oder ein laufendes Fernsehprogramm ein bewohntes Zuhause.

Die Klimaanlagensteuerung Tado° A/C Control macht dagegen Klimaanlagen mit Infrarotfernbedienung und Display smart. Die Steuerung informiert dabei über alle wichtigen Daten. Sie zeigt neben Temperatur und Feuchtigkeit auch die Geschwindigkeit der Lüfter an.

Frischen Wind bringen neue Partner auch bei den klassischen Anwendungen. Die smarte Lichtsteuerung von Neuhaus bietet stimmungsvolles Licht für jeden Raum: Nutzer haben die Wahl aus über 200 Designleuchten der Q-Serie. Und auch Ikea-Fans werden sich freuen: Neben den bereits verfügbaren LED-Leuchten ziehen jetzt auch die neuen Speaker Symfonisk mit Sonos-Akustik ins vernetzte Zuhause ein.

Bereits bekannte Partner der Telekom steuern ebenfalls neue Geräte bei. Die BSH Hausgeräte GmbH rundet ihr Angebot bei Magenta SmartHome ab: Jetzt sind auch Hausgeräte der Marken Gaggenau und Neff kompatibel. 

Smarte Innen- und Außenkameras von Netatmo sind ebenfalls neu im Portfolio. Sie sorgen für zusätzliche Sicherheit. Die Innenkamera erkennt dank Gesichtserkennung die Bewohner und meldet fremde Personen. Das wetterfeste Gerät für den Außenbereich hingegen unterscheidet zwischen Menschen, Tieren und Autos. Zudem gibt es auch neue Produkte zur Steuerung von Rollläden. Neben den smarten Gurtwicklern von Schellenberg ist nun die Lösung mit Funkrohrmotoren erhältlich. 

Mit CarConnect steuern Kunden ihr intelligentes Zuhause künftig sogar mit ihrem Auto. Der Service lässt sich ganz einfach nachrüsten. Er macht das Leben für den Fahrer sicherer und komfortabler. Mit der Verbindung zu CarConnect wird das intelligente Zuhause über die Entfernung des Autos zu vorab festgelegten Orten gesteuert. So schalten sich zum Beispiel Energiefresser automatisch auf Standby, sobald sich das Fahrzeug vom Zuhause entfernt. Oder Magenta SmartHome stellt die Heizkörper an, wenn sich Nutzer auf den Heimweg von der Arbeitsstelle machen. So leuchtet auch das Licht am Haus bereits hell, wenn sie mit dem Auto in die Einfahrt biegen. Zudem besonders praktisch: Braucht das Auto einmal Hilfe, alarmiert die Magenta-SmartHome-App die Nutzer sofort. Das gilt etwa bei Beschädigung oder Diebstahl.


05.09.2019

MagentaMobil 2019: Noch mehr Datenvolumen und 5G inklusive

  • 5G und zusätzliche Gigabyte für die MagentaMobil-Tarife S, M und L
  • StreamOn jetzt für alle MagentaMobil-Kunden kostenlos verfügbar
  • Neuer MagentaEINS-Vorteil: doppeltes Datenvolumen für Family Cards

Die neuen MagentaMobil-Tarife der Telekom sorgen für noch mehr Surfvergnügen im besten Netz. Alle Tarife wurden mit StreamOn-Flats sowie zusätzlichem Datenvolumen aufgestockt – und sind bereit für das 5G-Zeitalter. Im Tarif MagentaMobil S steigt das Datenvolumen von 2,5 auf 6 Gigabyte (GB), im Tarif MagentaMobil M von 5 auf 12 GB und im Tarif MagentaMobil L erhöht sich das Datenvolumen von 10 auf 24 GB. Der Tarif MagentaMobil XL bietet weiterhin unbegrenztes Datenvolumen. MagentaMobil-Kunden können den neuen Mobilfunkstandard 5G überall dort nutzen, wo dieser ausgebaut ist. Voraussetzung ist ein geeignetes Gerät. 

Unbegrenzt Musik, Videos, Gaming und Social Media genießen

Darüber hinaus profitieren alle Mobilfunkkunden künftig von StreamOn. Je nach gebuchtem Tarif können sie EU-weit Musik und Videos streamen, mobil Social Media nutzen sowie online spielen, ohne an das Datenvolumen zu denken. StreamOn Music sowie Gaming sind in allen drei Tarifstufen kostenlos. StreamOn Music&Video ist bereits ab dem Tarif MagentaMobil M enthalten. Der Tarif MagentaMobil L beinhaltet zusätzlich StreamOn Social&Chat und bietet damit das StreamOn-Komplettpaket aus Social Media-Nutzung, Musik und Video sowie Gaming. StreamOn Social&Chat ist für 4,95 Euro im Monat auch in den MagentaMobil-Tarifen S und M zubuchbar. 

Die neuen Mobilfunktarife sind ab dem 6. September buchbar: MagentaMobil S für 39,95 Euro, MagentaMobil M für 49,95 Euro, MagentaMobil L für 59,95 Euro und MagentaMobil XL für 84,95 Euro. Familien zahlen für die Family Card in allen Tarifstufen 10 Euro weniger. Auch junge Leute unter 28 Jahren sparen mit MagentaMobil Young bares Geld. Sie erhalten ebenfalls einen Rabatt von 10 Euro auf alle Tarife. Sämtliche Tarife sind gegen einen Aufpreis auch mit einem Smartphone erhältlich.

MagentaEINS: Jubiläumsvorteile

Anlässlich des fünften Geburtstags von MagentaEINS bietet die Telekom ihren Kunden weitere Vorteile: Die neuen Family Cards erhalten doppeltes Datenvolumen – das sind bei einer Family Card L 48 GB monatlich. Auch die Family Card Basic, der Einsteigertarif, profitiert vom doppelten Datenvolumen. Damit erhalten MagentaEINS-Kunden statt 500 MB direkt 1 GB Datenvolumen für nur 4,95 Euro im Monat. 

Auch unsere MagentaEINS-Bestandskunden können #DABEI sein, wenn gefeiert wird. Für ihre besondere Treue bekommen sie einmalig jeweils drei Gutscheine in Höhe von 5 GB Datenvolumen geschenkt. Diese können sie selber nutzen oder an Familienmitglieder und Freunde mit Telekom-Tarif weitergeben.

Alle Infos zu MagentaMobil finden Sie ab Freitag unter: www.telekom.de/magenta-mobil


05.09.2019

Smart Speaker: Alles wird einfacher mit Ihrer Stimme

  • Smart Speaker ab dem 6. September erhältlich – auch zur Miete
  • Erster Smart Speaker aus Europa
  • Hohe Datensicherheit durch Datenschutzstandards der Telekom
  • Zwei Assistenten in einem Speaker: Amazon Alexa ist integriert

Die Telekom bringt ab dem 6. September den ersten Smart Speaker aus Europa auf den Markt.

Die Stimme ist die natürlichste Art der menschlichen Kommunikation. Telefonhörer, Fernbedienungen, Schalter oder Displays sind nur ein unbefriedigender Ersatz. Daher bietet die Telekom jetzt den Smart Speaker an. Er ist ab dem 6. September bis zum 31. Oktober zum Aktionspreis von 99 Euro statt für 149,99 Euro oder als Mietgerät für monatlich 4,95 Euro erhältlich.

Mit dem Smart Speaker wird die Stimme zur Fernbedienung. Dienste der Telekom wie MagentaTV, Magenta SmartHome und Telefonie lassen sich nun einfach durch die Stimme des Nutzers steuern. Auf Zuruf werden so das Licht oder die Temperatur im Zuhause an die jeweilige Stimmung angepasst. Auch das Tippen auf der Fernbedienung bei der Suche nach der Lieblingsserie im TV wird obsolet. Und selbst beim Telefonieren bleiben die Hände frei: Ohne zusätzliches Gerät telefonieren die Nutzer ganz einfach per Sprachwahl über ihren Festnetzanschluss. 

„Mit dem Vertriebsstart des Smart Speakers macht die Telekom jetzt den ersten großen Schritt in ein neues Ökosystem für die Sprachsteuerung“, so Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden. „Wir haben unseren Smart Speaker mit unseren Kunden in den letzten Monaten intensiv trainiert und kontinuierlich weiterentwickelt. Wir freuen uns, dass der erste Smart Speaker aus Europa jetzt für unsere Kunden erhältlich ist.“

Starke Partner von Anfang an dabei

Neben der Steuerung von Telekom-Diensten sind auch von Kunden häufig genutzte Anwendungen vorhanden. Der Smart Speaker spielt Radiosender ab und hilft bei der Erstellung von Einkaufslisten. Er verrät auch, wie das Wetter wird. Über Spotify Connect kommt die Playlist in sattem Sound ins Wohnzimmer. Zusätzlich ist Amazon Alexa als zweiter Sprachdienst in den Smart Speaker integriert und kann auf Wunsch aktiviert werden. Der Leuchtring am Speaker leuchtet dann blau und nicht magentafarben. So lassen sich tausende weitere Skills mit demselben Gerät nutzen.

Deutsche Telekom und Orange haben die erste europäische Lösung eines Smart Speakers gemeinsam entwickelt. Durch die enge Zusammenarbeit der beiden europäischen Unternehmen lassen sich der Smart Speaker und die zugehörige Sprachplattform effizienter entwickeln und einer größeren Anzahl von Kunden in Europa anbieten. Die sichere Verarbeitung von Kundendaten in der EU und durch europäische Unternehmen gewinnt zudem immer stärker an Bedeutung. Sie wird ein immer stärkeres Verkaufsargument.

Datenschutz made by Deutsche Telekom

Der Magenta-Sprachassistent bietet höchste Datensicherheit. Die Verarbeitung der Daten erfolgt ausschließlich innerhalb der Europäischen Union und folgt den hohen Datenschutzstandards der Telekom. Bis zum Aktivierungswort „Hallo Magenta“ ist der Smart Speaker nicht aktiv. Für zusätzliche Privatsphäre lassen sich die Mikrofone im Gerät per Knopfdruck abschalten. 

Transparenter Datenschutz 

Damit der Magenta-Sprachassistent die Sprachbefehle so gut wie möglich versteht, wird die Sprachplattform stetig weiterentwickelt und trainiert. So lernt sie unterschiedliche Aussprachen und neue Begriffe kennen. Um die Spracherkennung weiter zu verbessern, werden die Sprachdaten stichprobenartig oder bei Verständnisproblemen auch von menschlichen Sprachexperten analysiert. In der „Hallo Magenta“-App wird bereits während der ersten Einrichtung des Smart Speakers deutlich darauf hingewiesen und der Kunde hat jederzeit die Möglichkeit, dem zu widersprechen. Darüber hinaus können einzelne oder sämtliche Sprachdaten über die entsprechende Funktion in der App innerhalb von 90 Tagen gelöscht werden.


05.09.2019

Neue Magenta SmartHome-Produkte - für noch mehr Zuhause

  • Neue Partner und Geräte sorgen für mehr Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz 
  • Sprachsteuerung und neue Produkte sorgen für mehr Komfort
  • CarConnect vernetzt das Auto mit dem intelligenten Zuhause

Mit der Vernetzung intelligenter Geräte verschiedener Hersteller wird der Alltag im SmartHome immer komfortabler. Die Anzahl der Geräte und der verschiedenen Anwendungen je Haushalt wächst. Auch die Telekom erweitert das Angebot von Magenta SmartHome um neue Partner und Produkte. Die einheitliche Bedienung mit nur einer App macht die Steuerung für Kunden der Telekom dabei schon heute besonders einfach. Mit dem Smart Speaker der Telekom steuern die Bewohner Geräte in Haushalt und Garten jetzt ganz bequem mit ihrer Stimme. Auf Zuruf passen sie zum Beispiel das Licht oder die Temperatur an die jeweilige Stimmung an. Die Stimme ist dabei ihre Fernbedienung für das ganze Zuhause.

Hausreinigung, Entertainment, Klima: Neue Geräte für noch mehr Komfort

Mit dem Saugroboter von Bosch, dem Logitech HarmonyHub und der Tado°-Klimaanlagensteuerung erweitert die Telekom ihr Angebot um weitere Anwendungen. Im Haushalt hilft jetzt der Saugroboter Roxxter bei der Hausarbeit. Der Roxxter von Bosch lässt sich einfach in Szenen und Regeln nutzen: Kunden starten und stoppen das Gerät so zu bestimmten Anlässen. Der Saugroboter beginnt zum Beispiel automatisch mit der Arbeit, wenn der Kunde das Haus verlässt. Kommen die Bewohner zurück, beendet der Sauger die Reinigung. Weitere smarte Möglichkeiten: Farbiges Licht im Wohnbereich zeigt an, dass der Roxxter mit dem Saugen fertig ist. Und wenn beispielsweise der Staubbehälter voll ist, sendet die App eine Nachricht.

Auch bereits im Haushalt vorhandene Geräte lassen sich miteinander verknüpfen. Die smarte Fernbedienung Logitech HarmonyHub verbindet tausende Geräte aus dem Entertainmentumfeld. Mit der Integration in Magenta SmartHome werden nun auch diese Geräte smart – selbst wenn sie über keine eigene Intelligenz verfügen. So binden Nutzer die Musikanlage, TV-Geräte und weitere Infrarot- oder Bluetooth-Geräte in ihr Magenta SmartHome ein. Sind die Bewohner abwesend, simulieren dann Musik oder ein laufendes Fernsehprogramm ein bewohntes Zuhause.

Die Klimaanlagensteuerung Tado° A/C Control macht dagegen Klimaanlagen mit Infrarotfernbedienung und Display smart. Die Steuerung informiert dabei über alle wichtigen Daten. Sie zeigt neben Temperatur und Feuchtigkeit auch die Geschwindigkeit der Lüfter an.

Frischen Wind bringen neue Partner auch bei den klassischen Anwendungen. Die smarte Lichtsteuerung von Neuhaus bietet stimmungsvolles Licht für jeden Raum: Nutzer haben die Wahl aus über 200 Designleuchten der Q-Serie. Und auch Ikea-Fans werden sich freuen: Neben den bereits verfügbaren LED-Leuchten ziehen jetzt auch die neuen Speaker Symfonisk mit Sonos-Akustik ins vernetzte Zuhause ein.

Bereits bekannte Partner der Telekom steuern ebenfalls neue Geräte bei. Die BSH Hausgeräte GmbH rundet ihr Angebot bei Magenta SmartHome ab: Jetzt sind auch Hausgeräte der Marken Gaggenau und Neff kompatibel. 

Smarte Innen- und Außenkameras von Netatmo sind ebenfalls neu im Portfolio. Sie sorgen für zusätzliche Sicherheit. Die Innenkamera erkennt dank Gesichtserkennung die Bewohner und meldet fremde Personen. Das wetterfeste Gerät für den Außenbereich hingegen unterscheidet zwischen Menschen, Tieren und Autos. Zudem gibt es auch neue Produkte zur Steuerung von Rollläden. Neben den smarten Gurtwicklern von Schellenberg ist nun die Lösung mit Funkrohrmotoren erhältlich. 

Mit CarConnect steuern Kunden ihr intelligentes Zuhause künftig sogar mit ihrem Auto. Der Service lässt sich ganz einfach nachrüsten. Er macht das Leben für den Fahrer sicherer und komfortabler. Mit der Verbindung zu CarConnect wird das intelligente Zuhause über die Entfernung des Autos zu vorab festgelegten Orten gesteuert. So schalten sich zum Beispiel Energiefresser automatisch auf Standby, sobald sich das Fahrzeug vom Zuhause entfernt. Oder Magenta SmartHome stellt die Heizkörper an, wenn sich Nutzer auf den Heimweg von der Arbeitsstelle machen. So leuchtet auch das Licht am Haus bereits hell, wenn sie mit dem Auto in die Einfahrt biegen. Zudem besonders praktisch: Braucht das Auto einmal Hilfe, alarmiert die Magenta-SmartHome-App die Nutzer sofort. Das gilt etwa bei Beschädigung oder Diebstahl.


05.09.2019

Für das beste Heimnetzwerk: Telekom bringt WLAN Paket plus auf den Markt

  • Neues Angebot bietet Rundumservice für das beste WLAN aus einer Hand 
  • Optimales WLAN für Zuhause mit zwei Speed Home WiFi-Geräten
  • Umfassende Geld-zurück-Garantie und bei Bedarf Vor-Ort-Installation inklusive
Die Telekom erweitert zur IFA ihr Angebot für die Heimvernetzung um das WLAN Paket plus. Für 9,95 Euro monatlich bietet es alle Voraussetzungen für ein leistungsstarkes Heimnetzwerk. Hinzu kommen mit dem „WLAN-Versprechen“ der Telekom umfassende Beratung und Unterstützung bei der Installation durch Experten – bei Bedarf auch vor Ort. „Das ist das Angebot, wie es sich unsere Kunden wünschen. Ob telefonisch oder mit dem Techniker zu Hause, wenn wir fertig sind, läuft das WLAN – garantiert! Damit schaffen wir einen echten Mehrwert für unsere Kunden, der am Markt beispiellos ist“, sagt Ferri Abolhassan, Geschäftsführer Service Telekom Deutschland.  

Rat vom Experten frei Haus 

Teil des Pakets sind zwei Speed Home WiFi, die dank Mesh-WLAN-Technologie für flächendeckendes WLAN im ganzen Zuhause sorgen. Dazu kommt ein Rundumservice für alle Fragen der Heimvernetzung: Experten der Telekom unterstützen telefonisch und per Fernzugriff bei der Einrichtung und Optimierung des WLAN. Sie garantieren optimalen Empfang, beraten zum besten Standort der Speed Home WiFi und helfen bei ihrer Anbindung. Reicht eine telefonische Beratung nicht aus, kommt im Bedarfsfall ein WLAN-Experte der Telekom ins Haus. Ebenfalls inklusive sind die App MeinMagenta und eine 90-tägige Geld-zurück-Garantie. „Damit bieten wir den Kunden alles aus einer Hand, um ins beste und umfassendste Heimnetzwerk auf dem deutschen Markt zu starten und Bandbreite voll auszukosten“, sagt Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden Telekom Deutschland. „Denn das ist unser WLAN-Versprechen: volle Versorgung im ganzen Zuhause, Beratung durch unsere Experten und eine umfassende Geld-zurück-Garantie.“

Einstieg in das optimale WLAN

Das neue Angebot ergänzt das schon im Juli eingeführte WLAN Paket. Es besteht aus einem Speed Home WiFi inklusive der 90-Tage-Geld-zurück-Garantie, telefonischer Unterstützung bei Einrichtung und Optimierung des WLAN. Hinzu kommt die MeinMagenta App, die Schritt für Schritt zum optimalen Heimnetz führt. Das WLAN-Versprechen der Telekom kostet 3,95 Euro monatlich. Technische Voraussetzung für den Einstieg in das beste Heimnetz ist ein Mesh-fähiger Router wie der Speedport 3 und der Speedport Pro der Telekom. Alternativ können Kunden bei Verwendung eines herkömmlichen Routers auch zwei Speed Home WiFi einsetzen. Eines der Geräte dient bei dieser Lösung als Basis für das Mesh-Netzwerk. Die Mindestvertragslaufzeit für beide Pakete beträgt zwölf Monate.


05.09.2019

#DABEI für Deutschland: Telekom startet 5G-Netz und Smart Speaker auf der IFA

  • Bestes Netz: 5G in Berlin, München, Köln, Bonn und Darmstadt gestartet
  • 30 Millionen Festnetzhaushalte mit Bandbreiten bis zu 250 MBit/s
  • TÜV bestätigt hervorragende Servicequalität des Marktführers
  • Beste Produkte: neues Mobilfunk-Portfolio inklusive 5G, Datenvolumen mehr als verdoppelt
  • Erster Smart Speaker aus Europa bietet höchste Datensicherheit
  • WLAN-Paket „plus“ garantiert das beste Heimnetzwerk

Einen Tag vor der Eröffnung der Internationalen Funkausstellung in Berlin hat die Deutsche Telekom im Rahmen ihres Medienevents auf dem Messegelände eine Fülle von Neuheiten präsentiert. Unter dem Dreiklang „Beste Netze, Beste Produkte, Bester Service“ gaben Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden Telekom Deutschland, und Ferri Abolhassan, Geschäftsführer Service Telekom Deutschland, einen umfassenden Überblick über die innovativen Angebote und Services von Europas führendem Telekommunikationsunternehmen. 

5G-Start: zusammenhängende Gebiete statt symbolischer Einzelstandorte

Das 5G-Netz der Telekom ist ab sofort in fünf deutschen Städten verfügbar: Berlin, Bonn, Darmstadt, Köln und München. Bis zum Jahresende werden Hamburg und Leipzig folgen, Ende 2020 sollen die 20 größten Städte Deutschlands mit 5G versorgt sein. Zur Internationalen Funkausstellung funken insgesamt 129 5G-Antennen, die richtiges, breitbandiges 5G liefern. Also mit Bandbreiten von 1 GBit/s und mehr. 66 Antennen in Berlins Mitte bilden auf rund sechs Quadratkilometern das größte zusammenhängende 5G-Gebiet Deutschlands. In den fünf Premiere-Städten baut die Telekom Schritt für Schritt 5G-Netz-Cluster auf. Damit ist es möglich, größere Bereiche zu versorgen und nicht nur punktuell den Bereich um einzelne Antennen. Das Ziel: maximal ausgeleuchtete Bereiche für das beste Netz beim Kunden.

Breitband: 30 Mio. Haushalte mit Geschwindigkeiten bis zu 250 MBit/s

Auch im Festnetz will die Telekom ihre Spitzenposition verteidigen. Mit weit mehr als 500.000 km Länge hat das Unternehmen das mit Abstand größte Glasfasernetz in Deutschland. So können inzwischen mehr als 30 Millionen Haushalte Geschwindigkeiten von 50 MBit/s bis zu 250 MBit/s nutzen, 1,1 Millionen Haushalte erreichen sogar 1 Gbit/s. „Damit haben wir es zum ersten Mal seit vielen Jahren geschafft, die Reichweite der Kabelgesellschaften bei einer Bandbreite von 50 Megabit zu übertreffen“, so Hagspihl.

Service: Zahl der Reklamationen in zwei Jahren mehr als halbiert

An der Spitze liegt die Telekom auch bei der Servicequalität. So wurde die Zahl der Reklamationen in den vergangenen zwei Jahren um mehr als 50 Prozent reduziert, wie der TÜV in seinem jüngsten Gutachten bestätigte. Mit rund 30.000 Mitarbeitern ist der Telekom-Service eine der größten Service-Organisationen in Europa. Jeden Tag werden dort mehr als 270.000 Kunden-kontakte bearbeitet. 40.000 Einsätze pro Tag absolviert der Telekom Außendienst, davon 30.000 mit Kundenbesuch. Dabei kommt der Techniker in 98,5 Prozent der Fälle pünktlich. Ferri Abolhassan: „Unsere Anstrengungen zeigen Wirkung; dies bestätigen Spitzenpositionen in vielen unabhängigen Tests. Unser Ziel ist tadelloser Service für alle Kunden.“

Neue MagentaMobil-Tarife sorgen für noch mehr Surfvergnügen

Die Telekom Deutschland präsentierte auf dem Berliner Messegelände auch Tarifneuheiten: Die neuen MagentaMobil-Tarife der Telekom sorgen für noch mehr Surfvergnügen im besten Netz. Alle Tarife wurden mit StreamOn-Flats sowie zusätzlichem Datenvolumen aufgestockt – und sind bereit für das 5G-Zeitalter. Im Tarif MagentaMobil S steigt das Datenvolumen von 2,5 auf 6 Gigabyte (GB), im Tarif MagentaMobil M von 5 auf 12 GB und im Tarif MagentaMobil L von 10 auf 24 GB. Der Tarif MagentaMobil XL bietet weiterhin unbegrenztes Datenvolumen. MagentaMobil-Kunden können den neuen Mobilfunkstandard 5G überall dort nutzen, wo dieser ausgebaut ist. Voraus-setzung ist ein geeignetes Gerät. 

Die neuen Mobilfunktarife sind ab dem 6. September buchbar: MagentaMobil S für 39,95 Euro, MagentaMobil M für 49,95 Euro, MagentaMobil L für 59,95 Euro und MagentaMobil XL für 84,95 Euro. Familien zahlen für die Family Card in allen Tarifstufen 10 Euro weniger. Auch junge Leute unter 28 Jahren sparen mit MagentaMobil Young bares Geld. Sie erhalten ebenfalls einen Rabatt von 10 Euro auf alle Tarife. Sämtliche Tarife sind gegen einen Aufpreis auch mit einem Smartphone erhältlich.

Hallo Magenta: der erste Smart Speaker made in Europa

Ab sofort ist bei der Telekom auch der Smart Speaker erhältlich – bis zum 31. Oktober zum Aktionspreis von 99 Euro (danach 149,99 Euro). Alternativ ist auch eine Miete für monatlich 4,95 Euro möglich. Mit dem Smart Speaker wird die Stimme zur Fernbedienung. Dienste der Telekom wie MagentaTV, Magenta SmartHome und Telefonie lassen sich nun einfach durch die Stimme des Nutzers steuern. Auf Zuruf werden so das Licht oder die Temperatur im Zuhause an die jeweilige Stimmung angepasst. Auch das Tippen auf der Fernbedienung bei der Suche nach der Lieblingsserie im TV wird obsolet. Und selbst beim Telefonieren bleiben die Hände frei: Ohne zusätzliches Gerät telefonieren die Nutzer ganz einfach per Sprachwahl über ihren Festnetzanschluss.

Michael Hagspihl: „Mit dem Vertriebsstart des Smart Speakers macht die Telekom jetzt den ersten großen Schritt in ein neues Ökosystem für die Sprachsteuerung. Wir freuen uns, dass der erste Smart Speaker aus Europa jetzt für unsere Kunden erhältlich ist.“ Der Smart Speaker wurde von Deutsche Telekom und Orange gemeinsam entwickelt und bietet höchste Daten-sicherheit. Die Verarbeitung der Daten erfolgt ausschließlich innerhalb der Europäischen Union und folgt den hohen Datenschutzstandards der Telekom. Bis zum Aktivierungswort „Hallo Magenta“ ist der Smart Speaker nicht aktiv. 

Heimvernetzung: bestes WLAN dank Beratung und Installation

Für das beste Heimnetzwerk bringt die Telekom das neue „WLAN Paket plus“ auf den Markt: Das neue Angebot bietet Rundumservice für das beste WLAN aus einer Hand. Für 9,95 Euro monatlich bietet es alle Voraussetzungen für ein leistungsstarkes Heimnetzwerk. Hinzu kommen mit dem „WLAN-Versprechen“ der Telekom umfassende Beratung und Unterstützung bei der Installation durch Experten – bei Bedarf auch vor Ort. „Das ist das Angebot, wie es sich unsere Kunden wünschen. Ob telefonisch oder mit dem Techniker zu Hause, wenn wir fertig sind, läuft das WLAN – garantiert! Damit schaffen wir einen echten Mehrwert für unsere Kunden, der am Markt beispiellos ist“, sagt Service-Chef Ferri Abolhassan. 

Teil des Pakets sind zwei Speed Home WiFi, die dank Mesh-WLAN-Technologie für flächendeckendes WLAN im ganzen Zuhause sorgen. Dazu kommt ein Rundumservice für alle Fragen der Heimvernetzung: Experten der Telekom unterstützen telefonisch und per Fernzugriff bei der Einrichtung und Optimierung des WLAN. Sie garantieren optimalen Empfang, beraten zum besten Standort der Speed Home WiFi und helfen bei ihrer Anbindung. Reicht eine telefonische Beratung nicht aus, kommt im Bedarfsfall ein WLAN-Experte der Telekom ins Haus. Ebenfalls inklusive sind die App MeinMagenta und eine 90-tägige Geld-zurück-Garantie.

„we care“: Telekom macht Nachhaltigkeit für Kunden sichtbar

Die Telekom nimmt ihre Verantwortung für eine nachhaltigere Zukunft ernst. Um die Transparenz weiter zu erhöhen, führt das Unternehmen mit „we care“ ein Nachhaltigkeitslabel ein. Zwei Symbole kennzeichnen Beiträge zu Umwelt und Digitaler Teilhabe. Dafür wird die Kennzeichnung gemeinsam mit Kunden, Interessierten und Experten weiterentwickelt. Ganz im Sinne von #dabei. 

Mit „we care“ wird die Telekom den ersten nachhaltigen Smartphone-Kreislauf in Deutschland kennzeichnen. Kunden können ab November ihre gebrauchten Smartphones unkompliziert in Zahlung geben. Die Telekom bringt ausgewählte Geräte dann technisch auf einen neuwertigen Stand. Es werden bei Bedarf beispielsweise Akku und Display ausgetauscht. Anschließend werden die Geräte 100 Prozent biologisch abbaubar verpackt und wieder in den Kreislauf gegeben. Einige Kunden legen Wert auf ein neuwertiges Smartphone, benötigen aber nicht unbedingt das allerneuste Modell. Sie können ihr neues Gerät durch den Smartphone-Kreislauf zu einem attraktiven Preis erwerben.


03.09.2019

CarConnect vernetzt Auto und Zuhause über Magenta SmartHome

  • Vom Auto Haus oder Wohnung steuern 
  • Mit wenigen Klicks zur digitalen ADAC Pannenhilfe – EU-weit 
  • CarConnect Adapter bis 31.10.2019 für 1 Euro

CarConnect vernetzt Auto und Zuhause über Magenta SmartHome.

CarConnect verbindet ab dem 1.Oktober 2019 das Auto mit dem eigenen Zuhause. Und steuert von unterwegs Licht, Jalousie oder Musik daheim. Davon profitieren alle, die CarConnect und Magenta SmartHome nutzen. Sie können jetzt Auto und Zuhause komfortabel vernetzen. Der Service macht das Leben für den Anwender sicherer und komfortabler. Er hilft, Energie zu sparen und das Zuhause besser zu schützen. Nicht zuletzt entlastet er von täglicher Routine.

CarConnect kann viele Wünsche erfüllen: 

  • das Zuhause vorheizen, wenn man den Heimweg antritt;
  • das Zuhause beleuchten, wenn man mit dem Auto vorfährt;
  • Energiefresser automatisch auf Standby schalten, wenn man das Zuhause verlässt.

Ermöglicht wird dies durch die integrierte Geofence-Funktion. Die einmalige Einrichtung ist einfach. Der Nutzer legt in der CarConnect App zunächst einen gewünschten Umkreis für einen Ort fest. Dies kann das Haus oder die Arbeitsstätte sein. Es können mehrere Orte definiert werden. Dann legt er in der SmartHome App Regeln fest. Ein Beispiel: „Wenn sich mein Auto 200 Meter von der Wohnung entfernt, dann geht die Beleuchtung aus.“ Bei Verlassen oder Ankommen der festgelegten Orte werden automatisch alle Einstellungen aktiviert. CarConnect kann jetzt auch mit der IoT-Plattform Conrad Connect verbunden werden. Der Service ist bei conradconnect.de erhältlich.

Erweitertes Serviceangebot: Digitale ADAC Pannenhilfe bei CarConnect

Die digitale ADAC Pannenhilfe ist in der CarConnect App künftig EU-weit nutzbar. Damit bringt CarConnect in ganz Europa mehr Sicherheit auf die Straße. Bei einer Panne ist die ADAC Pannenhilfe nur wenige Klicks entfernt. Der genaue Standort des Wagens wird automatisch übermittelt. Ein Anruf ist nicht mehr notwendig. 

Die bewährten Funktionen von CarConnect bleiben bestehen: Der Adapter fungiert auch künftig als rollender Hotspot. CarConnect bietet bis zu 10 GB/Monat Inklusivvolumen für 9,95 EUR pro Monat. Nutzer können so mit bis zu fünf Geräten überall im besten LTE-Netz surfen. Außerdem informiert CarConnect bei Parkremplern oder Autodiebstahl und zeigt die aktuelle Fahrtroute sowie den Batteriestatus an. Bis zum 31.10.2019 kostet der CarConnect Adapter im Angebot nur 1 EUR statt 39,95 EUR.

Ab sofort bieten auch viele Bosch Car Service-Werkstätten CarConnect an.


30.08.2019

Telekom begrüßt 2.150 neue Nachwuchskräfte

  • 2.150 neue Ausbildungs- und Studienplätze im Ausbildungsjahr 2019
  • Erneut Angebote in Teilzeit für Alleinerziehende und Einstiegs-qualifizierungspraktikanten sowie für geflüchtete junge Menschen

Am 2. September ist es wieder soweit. Viele junge Menschen starten mit ihrer Ausbildung einen neuen Lebensabschnitt. Bei der Telekom sind es 2150 junge Talente. So viele Ausbildungsplätze stellt die Telekom 2019 bundesweit zur Verfügung, an 35 Ausbildungsstandorten. Davon sind es 1.450 Plätze für Auszubildende in acht Berufsbildern. Darüber hinaus bietet das Unternehmen bis zu 675 Plätze für duale Bachelor- und 25 Plätze für Masterstudierende an. Diese verteilen sich auf acht duale Bachelorstudiengänge und einen dualen Masterstudiengang. Alleinerziehende haben es schwer einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Die Telekom bietet darum an, die Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren. Auch das Einstiegsqualifizierungspraktikum ist Teil des Angebotes. Die Telekom setzt ihr Engagement für geflüchtete junge Menschen fort und hat für sie in den 2150 Plätzen eigene Angebote integriert. Damit setzt der Konzern ein zusätzliches Zeichen für die gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens. „Eine qualifizierte Erstausbildung ist und bleibt der Schlüssel zum Erfolg auf dem Arbeitsmarkt“, sagt Marina Kuttig, Leiterin Telekom Ausbildung.

Ausbildungsberufe und duale Studiengänge zum Ausbildungsstart 2019: Duale Ausbildungsberufe

  1. IT-Systemkaufmann (m/w/d) 
  2. IT-Systemelektroniker (m/w/d) 
  3. Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (m/w/d) 
  4. Fachinformatiker Systemintegration (m/w/d) 
  5. Industriekaufmann (m/w/d) 
  6. Kaufmann für Büromanagement (m/w/d) 
  7. Kaufmann im Einzelhandel (m/w/d) 
  8. Kaufmann für Dialogmarketing (m/w/d) 

Duale Bachelorstudiengänge

  1. Bachelor of Arts in Betriebswirtschaftslehre (m/w/d)
    (Provadis Hochschule)     
  2. Bachelor of Arts in Wirtschaftsinformatik (m/w/d) 
    (ASW Berufsakademie Saarland) 
  3. Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik (m/w/d) 
    (FOM und FHDW) 
  4. Bachelor of Science in Informatik (m/w/d) 
    (Provadis und Hochschule Darmstadt) 
  5. Bachelor of Engineering in Informationstechnik (m/w/d) (BA Dresden) 
  6. Bachelor of Engineering in Telekommunikationsinformatik (m/w/d) (HTWK) 
  7. Bachelor of Engineering in Informations- und Kommunikationstechnik (m/w/d) (HTWK) 
  8. Bachelor of Science in IT-Security (m/w/d) 
    (Leibnitz FH)

Dualer Masterstudiengang

Informations- und Kommunikationstechnik Master (m/w/d) 
(HTWK) 

Ausbildungs- und Studienplätze 2019 nach Bundesland*

Berlin

145

Sachsen-Anhalt

44

Nordrhein-Westfalen

671

Hessen

206

Hamburg

92

Schleswig-Holstein

38

Mecklenburg-Vorpommern

24

Niedersachsen

121

Bremen

36

Sachsen

125

Thüringen

42

Bayern

267

Rheinland-Pfalz

58

Baden-Württemberg

198

Saarland

51

*Stand Juli 2019


29.08.2019

Supercomputing aus der Cloud

  • Weltweit erste Public Cloud mit skalierbarem Supercomputer
  • Open Telekom Cloud integriert Höchstleistungsrechner
  • Für höchsten Bedarf in der Produktentwicklung

T-Systems verbindet die Open Telekom Cloud mit ultraschnellem Supercomputing: Als erstes Unternehmen weltweit bietet die IT-Sparte der Deutschen Telekom einen hochskalierbaren Supercomputer. Damit kombinieren Unternehmen bei Bedarf die Open Telekom Cloud mit dem Supercomputer des Höchstleistungsrechenzentrums in Stuttgart.

„Unsere Unternehmenskunden zahlen nur die Supercomputing-Ressourcen, die sie benötigen. Das ist bis dato einmalig am Markt“, erklärte Alfred Geiger, Geschäftsführer der Höchstleistungsrechner für Wissenschaft und Wirtschaft GmbH. „Andere Anbieter stellen Supercomputing-Ressourcen in der Regel nur dediziert für lange Bindungsfristen bereit.“ Die HWW arbeitet seit Jahren an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. „Wichtig für Kunden ist es auch, dass wir aufgrund dieser großen Erfahrung die Sicherheitsanforderungen von Unternehmen verstehen und erfüllen“, erläuterte Bastian Koller, Geschäftsführer des Höchstleistungsrechenzentrums.

Komplexer und schneller

Das Höchstleistungs-RZ in Stuttgart ist mit einer extrem schnellen und sicheren Leitung mit der Open Telekom Cloud verbunden. Damit können Unternehmen die Public Cloud und die Supercomputing-RZ miteinander kombinieren. Eine solche Kombination deckt den immensen Rechenbedarf ab, der etwa in der computer-gestützten Produktentwicklung entsteht. „In klassischen Cloud-Umgebungen wie der Open Telekom Cloud stößt man derzeit an Grenzen“, erläuterte Geiger. Diese Grenze liegt heute bei rund 1.000 x86-Rechenkernen. „Im Höchstleistungsrechenzentrum in Stuttgart können wir Workloads mit derzeit über 180.000 Kernen abarbeiten. Das ist bis zu 180-mal komplexer oder schneller.“ Das liegt an der unterschiedlichen Architektur des Netzwerks. Die Rechenkerne müssen untereinander jederzeit mit geringer Latenz und ausreichend Bandbreite kommunizieren können. Nur so kann das Cluster effizient arbeiten. Die dazu notwendige Packungsdichte und Infrastruktur sprengt jedoch den Rahmen einer „normalen“ Cloud.


27.08.2019

Schneller surfen mit den ersten Small Cell Antennen für 5G

  • Telekom und Huber+Suhner entwickeln gemeinsam 5G-fähige Small Cell Antennen
  • Erste Sencity Urban Antennen in fünf Städten bereits im 4G-Netz im Einsatz
  • Mehr Leistung im Mobilfunknetz

Die Telekom macht ihr Netz jetzt auch startklar für den Einsatz von 5G-Small-Cell-Antennen. Dazu arbeitet sie mit Huber+Suhner, dem Spezialisten für elektrische und optische Verbindungstechnik, zusammen. Das Schweizer Unternehmen hat fünf Small Cell Antennen für die Telekom entwickelt, die 4G- und 5G-Frequenzen unterstützen. Die Antennen vom Typ Sencity Urban decken den Frequenzbereich von 1,7 bis 4,2 GHz ab. Small Cells sind kleine Verstärker für das Mobilfunknetz. Damit kann der Datendurchsatz gezielt dort erweitert werden, wo viele Kunden unterwegs sind oder surfen.

Die neuen Small Cell Antennen funken zunächst im 4G-Netz der Telekom. Zukünftig können die Small Cells mit wenigen Handgriffen auf 5G aufgerüstet werden. In Kiel, Lüneburg, Osnabrück, München, Mülheim und weiteren Städten werden Sencity Urban Stadtantennen erstmalig zum Einsatz kommen.

Steigerung der Datenkapazität

Small Cells werden zukünftig eine verstärkte Rolle im Telekom-Netz spielen. Sie schaffen in ihrem Versorgungsbereich eine signifikante Steigerung der Datenkapazität. Derzeit sind das bis zu 150 MBit/s zusätzlich. Die neuen Antennentypen von Huber+Suhner ermöglichen eine weitere Qualitätssteigerung durch die so genannte MIMO-Technik (Multiple Input Multiple Output). Mit dieser Technik sorgen mehrere Antennen - sowohl an den Sendeanlagen als auch im Empfangsgerät – für einen höheren Datendurchsatz.

„Small Cell Antennen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ausbaustrategie. Mit den neuen Antennen können wir Plätze und Straßen gezielt ausleuchten. Damit schaffen wir in den Innenstädten mehr Kapazität und optimieren so unser Netz weiter“, so Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland. „Ein großer Mehrwert der Antennen unseres Schweizer Partners ist die flexible Handhabung: Wir können die Versorgung mit wenigen Handgriffen auf 5G umstellen.“

Flexible Montage

„Es war eine Herausforderung, Small Cell Antennen zu entwickeln, die die 4G- und 5G-Technologie unterstützen und sich auf kleinem Raum gut ins Stadtbild integrieren lassen“, sagt Claudia Bartholdi, Produktmanagerin bei Huber+Suhner. „Die Sencity Urban Antennen haben eine optimierte Leistung und ermöglichen eine flexible Montage, so dass die Erweiterung des Netzes in städtischen Gebieten auf 5G einfach umgesetzt werden kann.“

Die Small Cell Antennen von Huber+Suhner kommen auf öffentlichen Telefonzellen, Haltestellen, an Wänden oder auf Leuchtmöbeln zum Einsatz. Es gibt unterschiedliche Typen von Antennen und Gehäusen, die sich dem jeweiligen Bedarf anpassen. Für Marktplätze werden zum Beispiel Rundstrahler eingesetzt, für enge Gassen gerichtete Antennen.

Für die Versorgung von städtischen Gebieten mit 4G und 5G werden zukünftig Small Cells benötigt. In Kombination mit den herkömmlichen Standorten kann das Netz so die notwendige Abdeckung und Kapazität liefern, um immer mehr drahtlose Geräte zu versorgen. Die Sencity Urban Antennen sind sehr kompakt und können leicht in bereits bestehende Infrastrukturen installiert werden. Das spart Platz und ermöglicht eine hohe Leistungsfähigkeit der zukünftigen Netze.


27.08.2019

Telekom und Ericsson: Neue Campus-Netze für die Industrie

  • Strategische Partnerschaft für zuverlässige Konnektivität bei Industrie-Anwendungen
  • Campus-Netze kombinieren Vorteile von öffentlichen und privaten Mobilfunknetzen
  • Industrie-4.0-Lösung setzt auf Ericssons branchenführende LTE- und 5G-Technologien
Die Industrie will Campus-Netze für die eigenen Betriebe. Die neue Mobilfunktechnologie soll die bisherigen WLAN-Netze ergänzen – oder sogar ganz ablösen. Sie bringt höhere Kapazität, weniger Verzögerung und mehr Sicherheit bei der Datenübertragung. Für die technische Revolution auf dem Firmengelände haben die Deutsche Telekom und Ericsson jetzt eine strategische Partnerschaft bekanntgegeben. 

Die beiden Mobilfunkgiganten bündeln ihre Kompetenz in einem speziellen Angebot für die Industrie. Von der drahtlosen Anbindung von Industrierobotern bis hin zur voll vernetzten Wertschöpfungskette erleichtern die beiden Unternehmen gemeinsam den Einstieg in die neue Übertragungstechnik. 

Das Angebot umfasst verschiedene Campus-Lösungen auf Basis von LTE und 5G. Fertigungsstätten, Logistikzentren, Flug- oder See-Häfen profitieren als erste Anwender von der Innovation.

Mit ihrem Angebot greifen die beiden Unternehmen die wachsende Nachfrage nach vernetzten Industrie-4.0-Anwendungen auf.
Campus-Netze kombinieren das öffentliche Mobilfunknetz mit einem privaten Mobilfunknetz. Solche privaten Netze bauen Telekom und Ericsson eigens für einen Betrieb auf. Sie stehen somit ausschließlich einem Kunden zur Verfügung. Ein Campus-Netz bietet dadurch ein besonders hohes Maß an Abdeckung, Kapazität und Verfügbarkeit auf einem bestimmten Gelände. Industrieunternehmen haben damit eine Infrastruktur mit höherer Sicherheit und mehr Effizienz. Auch ganz neue Geschäftsmodelle sind zukünftig mit der neuen Technologie möglich.

Sichere, zuverlässige und leistungsstarke Netze

In der Partnerschaft werden die Campus-Netze durch Lösungen aus dem Portfolio der Deutschen Telekom ergänzt. Neben Mobilfunk kann auch WLAN eingesetzt werden. Bereits bestehenden Netze des Kunden werden in die gesamte Infrastruktur integriert. Und der Kunde hat die Möglichkeit, IoT-Produkte in seine Arbeitsabläufe aufzunehmen. Das Angebot schließt die gesamte Wertschöpfungskette ein: von der Campus-Netz-Beratung (LTE oder 5G), der Definition von verschiedenen Anwendungen und deren technischen Anforderungen, der Realisierung bis hin zum sicheren Betrieb. Schon jetzt existieren viele Anwendungen für ein Campus-Netz in der Industrie. Zum Einsatz kommen beispielsweise fahrerlose Transport-Systeme (FTS), die vorausschauende Wartung von Maschinen, oder virtuelle Trainings für komplexe Abläufe in der Produktion.

Adel Al-Saleh, CEO von T-Systems und Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom sagt: „Unsere Unternehmens- und Mittelstandskunden verlangen sichere, zuverlässige und leistungsstarke Netzlösungen, die auf ihre spezifischen Anforderungen zugeschnitten sind. Die Deutsche Telekom und Ericsson haben eine langjährige Partnerschaft in den Bereichen Innovation, Technologie und Services. Diese einzigartige Partnerschaft nutzt das Beste aus beiden Unternehmen. Damit helfen wir der Industrie, die Automatisierung zu beschleunigen und schneller auf Kundenbedarfe reagieren zu können. Wir freuen uns darauf, in dieser Partnerschaft Innovationen voranzutreiben und sie für unsere Kunden zu einem globalen Erfolg zu machen.“

„Als Technologieführer zeichnen sich unsere Campus-Netz-Lösungen durch Flexibilität und Zuverlässigkeit aus. Wir freuen uns, unseren Kunden dabei zu helfen ihre Produktivität zu steigern. Gleichzeitig setzen wir damit den Standard für Industrie 4.0“, sagt Arun Bansal, President und Head of Europe & Latin America bei Ericsson. „Unsere enge Partnerschaft mit der Deutschen Telekom wird zweifellos auch in Zukunft Innovationen und kundenorientierte Lösungen präsentieren, die die Messlatte für Smart Manufacturing höher legen.“

Campus-Netze vereinen die Leistungsfähigkeit öffentlicher und privater Konnektivität

Campus-Netze kombinieren die Vorteile von öffentlichen und privaten Mobilfunknetzen, um verschiedene Anwendungen in Unternehmen zu unterstützen. Das private Netz, das vollständig vom öffentlichen Mobilfunknetz isoliert ist, steht ausschließlich dem Unternehmen zur Verfügung. Hierfür werden dedizierte Frequenzen und Quality-of-Service-Mechanismen genutzt. Das führt zu einer sichereren, zuverlässigeren und vorhersehbareren Konnektivität im privaten Netz. Der Datenverkehr verbleibt im privaten Netz, verlässt also das Netz des Kunden nicht. Dadurch profitieren diese von einer geringen Reaktionszeit im Netz und einem hohen Maß an Sicherheit. Unternehmen können beispielsweise Echtzeit-Internet of Things (IoT)-Anwendungen in ihrem Betrieb steuern und überwachen, wie beispielsweise zentral gesteuerte Industrieroboter und fahrerlose Transportsysteme. 

Die MitarbeiterInnen eines Unternehmens profitieren ebenfalls von einem Campus-Netz. Sie erleben eine verbesserte Abdeckung durch das öffentliche Mobilfunknetz und erhalten eine deutlich bessere Konnektivität für die Sprach- und Datenkommunikation. Auch externe Dienstleister und Lieferanten können über den öffentlichen Teil des Netzes angebunden werden, um beispielsweise Wartungszugriffe von Maschinen zu ermöglichen.

Erstklassige LTE- und 5G-Technologien von Ericsson

Ericsson bietet erstklassige LTE- und 5G-Technologien für private Netze, einschließlich eines lokalen Kernnetzes und Radio-Access-Netzes. Eine weitere spezielle Mobilfunklösung für die Industrie 4.0 wurde auf der diesjährigen Hannover Messe präsentiert: Ericsson Industry Connect– eine einfach zu implementierende und zu bedienende Mobilfunklösung für den Einsatz in der Industrie 4.0.


26.08.2019

Telekom und Lebara erweitern ihre exklusive Zusammenarbeit

  • Schnellerer Internetzugang für Lebara Kunden im besten Netz vereinbart

Telekom und Lebara Deutschland erweitern ihre langjährige und exklusive Zusammenarbeit im deutschen Mobilfunkmarkt. Die neue Vereinbarung sichert Lebara Kunden noch schnelleren mobilen Internetzugang zu denselben niedrigen Preisen. Damit wird auch die bisherige, zehnjährige Zusammenarbeit um weitere drei Jahre verlängert. Olivier Sage, Vorstandsvorsitzender der Lebara Gruppe, sagt: „Wir sind stolz, unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Telekom fortzusetzen. Sie versetzt uns in die Lage, unseren Kunden das beste Netz für einen langen Zeitraum anzubieten. Die Nachfrage nach besten Telefonie- und Daten-Verbindungen nimmt weiter zu. Mit der Telekom als unserem Netze-Partner werden unsere Kunden weiterhin im größten und zuverlässigsten Netz unterwegs sein.“

Verena Schmitz-Axe, Leiterin Mobile Wholesale Telekom Deutschland GmbH, sagt: „Wir freuen uns, die strategische Zusammenarbeit mit Lebara auf unserem Netz fortsetzen und ausbauen zu können. Seit ihrer Gründung arbeiten wir eng mit Lebara zusammen und adressieren in Deutschland ein Segment, das die Telekom in ihrem Standardgeschäft nicht ohne weiteres erreichen würde. Wir begrüßen es, dass wir mit der jetzt erzielten neuen Vereinbarung auch weiterhin die Zielgruppe der internationalen Mobilfunkkunden, die vor allem ins Ausland telefonieren, in unserem erstklassigen und fortschrittlichen Mobilfunknetz begrüßen können.“

In enger Partnerschaft mit der Telekom ist es Lebara in den zurückliegenden Jahren gelungen, einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des deutschen Telekommunikationsmarktes zu leisten. Seit Mitte Juli bietet Lebara den Tarif “Flexi L Max” an. Dies ist ein leitungsstarker Tarif für Vieltelefonierer mit 1.000 Minuten für internationale Gespräche für € 19,99/4 Wochen. Das Zeitkontingent kann wahlweise eingesetzt werden für Telefonate innerhalb Deutschlands oder für internationale Telefonate von Deutschland in über 50 Länder. Damit haben die Kunden in diesem Tarif höchste Flexibilität beim Telefonieren bei gleichzeitigem Zugang zu höchster D-Netz-Qualität.

Über Lebara
Lebara ist der weltweite Partner für alle Menschen, deren Familien, Freunde und Geschäftspartner über die ganze Welt verteilt sind. Lebara verbindet diese Menschen über Grenzen, Generationen und Kulturen hinweg. Das Unternehmen wurde 2001 gegründet und seitdem hat es sich zu einem bekannten Telekommunikations-Anbieter in fünf europäischen Ländern entwickelt. Produkte von Lebara sind einfach zu verstehen und werden zu vernünftigen Preisen angeboten. So können Lebara Kunden mit ihren Familien und Freunden im Ausland in Verbindung bleiben – so einfach und günstig war es noch nie.

26.08.2019

Bis zu 100 MBit/s für 66.000 weitere Haushalte

  • Bundesweit profitieren 80 Kommunen vom Glasfaser-Ausbau
  • Bandbreiten bis zu 100 MBit/s
  • Mehr Tempo bei der Telekom buchen

66.000 Haushalte in 80 Kommunen können ab heute schneller im Internet surfen. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Unter anderem dabei: Schmelz mit 5.500 Haushalten, Halle/Saale mit 4.600 Haushalten, Meinersdorf mit 3.600 Haushalten, Selters mit 3.500 Haushalten, Königsbach-Stein mit 3.400 Haushalten und Hainichen mit 3.300 Haushalten.

Ziel der Telekom ist es, möglichst alle Menschen mit schnellen Internetanschlüssen zu versorgen – sowohl auf dem Land als auch in den Städten. „Wir bauen nicht nur Datenautobahnen zwischen den großen Metropolen und Ballungsräumen, sondern unser Netz geht auch in die ländlichen Regionen. Nur wir sind beim Breitbandausbau flächendeckend unterwegs“, sagt Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Unsere Ausbauprojekte reichen von vielen tausenden Haushalten bis zu einer Handvoll. Für uns zählt jeder Anschluss: In Berlin, Dortmund, Dresden genauso wie in Blaufelden, Blieskastel oder Bosau.“ Kein anderes Unternehmen investiert so stark in den Breitbandausbau im ländlichen Raum wie die Telekom.

Die Kommunen im Einzelnen

Amrum, Arnsberg, Auengrund, Bad Marienberg, Bad Sulza, Berlin, Bexbach, Blankenhain, Blaufelden, Blieskastel, Bosau, Bretzfeld, Calau, Claußnitz, Dahme, Dortmund, Drebkau, Dresden, Ennigerloh-Enniger, Erbach, Essen, Everswinkel, Frankenberg, Frankfurt, Garching, Gehren, Glückstadt, Grefrath, Gundelsheim, Hagen, Hainichen, Halle, Hannover, Hellenthal, Heringsdorf, Himbergen, Hörstel-Riesenbeck, Ichenhausen, Iphofen, Isny, Köln-Porz, Königsbach-Stein, Krefeld, Langeoog, Lauda-Königshofen, Lorch, Mandelbachtal-Ommersheim, Meinersdorf, Menden, Moers, Mulfingen, Neugersdorf, Neustadt in Holstein, Obermaßfeld-Grimmenthal, Odelzhausen, Oelsnitz, Oelzschau, Offenbach, Puderbach, Rengsdorf, Rhens, Riesa, Rosche, Rösrath, Rückersdorf, Saarwellingen, Schmelz, Schwanau, Selters, St Ingbert, Straufhain-Streufdorf, Themar, Waldbreitbach, Wallmerod, Weidenbach, Weißwasser/Oberlausitz, Wesel-Büderich, Wiesensteig, Wilsdruff und Wutha-Farnroda.

Weitere Informationen zum Ausbaustatus unter www.telekom.de/schneller. Dort können sich Kunden auch registrieren und werden automatisch benachrichtigt, sobald neue Geschwindigkeiten an ihrem Wohnort verfügbar sind.

Das Netz der Telekom in Zahlen

Die Telekom investiert Jahr für Jahr rund fünf Milliarden Euro in Deutschland. Sie betreibt in Deutschland mit mehr als 500.000 Kilometer das größte Glasfaser-Netz in Europa. Für 2019 ist geplant, dieses Glasfasernetz um weitere rund 60.000 Kilometer auszubauen.


22.08.2019

Milliarden für Millionen: 30 Millionen Haushalte ans Highspeednetz angeschlossen

  • Telekom gibt weiter Gas beim Breitbandausbau
  • Highspeed für 30 Millionen Haushalte: Geschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit/s und mehr möglich
  • 1,1 Millionen Haushalte sind für FTTH vorbereitet

Tempo beim Ausbau bringt Tempo für die Kunden: In diesen Tagen werden 30 Millionen Haushalte an das Highspeednetz der Deutschen Telekom angeschlossen sein. Dieses Netz ermöglicht Geschwindigkeiten von mindestens 50 Mbit/s und bis zu 250 Mbit/s. 1,1 Millionen dieser Haushalte sind für den Anschluss an das Glasfasernetz der Telekom vorbereitet (FTTH) und können somit Geschwindigkeiten von bis zu einem Gbit/s nutzen.

Diese Geschwindigkeiten können durch die Ausbau- und Investitionsstrategie in das glasfaserbasierte Highspeednetzes realisiert werden. Kunden und Interessenten können die genau verfügbare Geschwindigkeit unter www.telekom.de/schneller erfragen. Dort gibt es alle Informationen zum Ausbaustand. Eine Karte zeigt verfügbare Geschwindigkeiten im Fest- und im Mobilfunknetz.

„Milliarden für Millionen“, mit diesem Schlagwort beschreibt Dirk Wössner, Telekom Vorstand und zuständig für das Deutschlandgeschäft, die Ausbaustrategie für das Hochgeschwindkeitsnetz. „Wir wollten schnell und effektiv die Breitbandinfrastruktur für Millionen Haushalte ins Hochgeschwindigkeitszeitalter heben. Deshalb haben wir uns für eine Kombination aus Vectoring beziehungsweise Supervectoring als Brückentechnologie und FTTH entschieden“, erklärt der Deutschland-Chef des Unternehmens. „30 Millionen. Diese Zahl steht für sich. Unsere Strategie zahlt sich aus.“ Wössner dankt den beteiligten Mitarbeitern für ihr Engagement. 

Was sich einfach anhört, ist in der Umsetzung oft eine gewaltige Kraftanstrengung für Planer, Techniker und auch Einkäufer. Fallstricke sind häufig Baugenehmigungen, Engpässe bei Bauunternehmen oder Wettereinflüsse. Weitläufige Bebauung mit Einfamilienhäusern oder Einzelbebauung auf dem Land mit langen Zuführungswegen gestalten den Infrastrukturausbau schwierig und kostspielig. 

Im klassischen Tiefbau sind im bundesweiten Durchschnitt Kosten von rund 70.000 Euro pro Kilometer Glasfaser die Regel. Eine gigantische Investitionssumme. Um diese zu senken und schneller zu werden, müssen neue Antworten gefunden werden. Diese liegen auf der Hand: 

  • Neue Verlegungstechniken wie Trenching und Spülbohrungen müssen mehr Akzeptanz finden.
  • Die intelligente Mitnutzung bestehender kommunaler Infrastruktur sowie oberirdisch verlegter Glasfaserkabel sollen gängig werden.

22.08.2019

DIGITAL X 2019: Europas Digital-Szene trifft sich in Köln

  • Höhepunkt der Digital-Initiative 2019 am 29./30. Oktober 
  • Mehr als 20.000 Teilnehmer*innen erwartet
  • Mit dabei: Sir Richard Branson, Tim Berners-Lee und Jimmy Wales 
  • Gründerkonferenz StartupCon erstmals Teil der DIGITAL X 
  • Verleihung des „Digital Champions Award“
  • „Kölsche Nacht“ erweitert Rahmenprogramm in die Innenstadt

Die „DIGITAL X 2019“ trifft sich am 29. und 30. Oktober zum zweiten Mal in Köln. Mehr als 200 internationale und nationale Partner haben sich Europas größter Digital-Initiative dieses Jahr angeschlossen. Nach 8.000 Marktführern und Visionären der Digitalisierung im Vorjahr werden 2019 über 20.000 in den Kölner Messehallen erwartet: Entscheider*innen von Start-ups, Mittelständlern, Konzernen, Politik und Wissenschaft. Es geht um vernetzen, Ideen austauschen, voneinander lernen. Die Gründerkonferenz StartupCon ist erstmals Teil von Europas größter Initiative von und für Entscheider*innen. International bekannte Expert*innen aus der Praxis teilen ihr Wissen. Projekte mit Vorzeige-Charakter machen den digitalen Umschwung Deutschlands erlebbar. 

„Die digitale Transformation ist der zentrale Erfolgsfaktor für kleine wie große Unternehmen“, so der geistige Vater der DIGITAL X und Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland Hagen Rickmann. „Die wachsende  DIGITAL-X-Initiative zeigt, wie groß der Bedarf nicht nur an Informationen ist. Gefragt ist eine lebendige Plattform, die alle Akteure miteinander vernetzt. Das Finale im Oktober soll die Unternehmen anspornen, weiter digital aufzudrehen.“ 

Prominente Redner: Sir Richard Branson, Tim Berners-Lee, Jimmy Wales

Auf mehreren Bühnen geht es zu branchen-übergreifenden Themen um neue Ideen und Austausch im digitalen Zeitalter. Berühmte Vertreter der Digital-Szene erläutern ihre Visionen einer vernetzten Welt. Virgin-Chef Sir Richard Branson will 2020 erstmals Weltraum-Touristen ins All schießen. Auf der DIGITAL X 2019 spricht er darüber, wie Unternehmen auf der Erde durchstarten können. Tim Berners-Lee, Begründer des World Wide Web, kämpft für mehr Datenschutz im Internet. Und der Vater des Online-Lexikons Wikipedia, Jimmy Wales, diskutiert über Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung. Weitere Sprecher*innen werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben.

StartupCon erstmals Teil der DIGITAL X

Die Gründerkonferenz StartupCon schließt sich der Digitalisierungsinitiative an. „In diesem Jahr sind wir erstmals Teil der DIGITAL X. Die Initiative vereint aus unserer Sicht alle Protagonisten der Digitalisierung – die Start-up-Szene, den Mittelstand und die Großunternehmen“, erläutert Geschäftsführer Ralf Bruestle. „Nur wenn wir alle zusammenarbeiten, treiben wir die Digitalisierung in Deutschland voran.“

Deutschland sucht die „Digital Champions“

Im Rahmen der Digital X 2019 verleiht eine Jury in Köln zwei Preise. Alle 24 Gewinner des „Digital Champions Award“ aus der Regio-Tour treten gegen einander an. Das beste Projekt erhält die Auszeichnung „Best Regional Champion“. Außerdem können sich Unternehmen noch bis zum 23. August für den nationalen „Digital Champions Award“ bewerben. 

„Kölsche Nacht“: Kaleidoskop von Themen und Unterhaltung

Am Abend des 29. Oktober bringt die „Kölsche Nacht“ die Digital-Themen in die Kölner Innenstadt. Die Gäste vernetzen sich so nicht nur in den Messehallen. Das Rahmenprogramm geht neue Wege. Diverse Bars und Clubs entlang der Aachener Straße bieten jeweils einen anderen Themen-Schwerpunkt. 

Zum Hintergrund

DIGITAL X ist Europas größte, branchen-übergreifende Digitalisierungsinitiative. In ihr engagieren sich mit der Deutschen Telekom führende Firmen des digitalen Zeitalters. In sechs deutschen Regionen machte sie im Frühjahr 2019 deren digitale Identität erlebbar. 24 Unternehmen wurden mit dem regionalen „Digital Champions Award“ ausgezeichnet. Das große Finale der DIGITAL X 2019 findet am 29. und 30. Oktober in Köln statt. Weitere Details zur finalen Veranstaltung in Köln finden Sie unter www.telekom.com/digitalx.


20.08.2019

Telekom startet „Wir jagen Funklöcher“

  • 50 Funklöcher sollen gemeinsam mit Gemeinden geschlossen werden
  • Neue Herangehensweise beim Ausbau des Mobilfunknetzes
  • Kommunen bewerben sich auf www.telekom.com/wirjagenfunkloecher

Die Telekom will beim Ausbau des Mobilfunknetzes neue Wege gehen. Im Rahmen der Aktion „Wir jagen Funklöcher“ sollen 50 Funklöcher geschlossen werden. „Kommunen können durch die Aktion aktiver Partner in unserem Mobilfunkausbau werden“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technik der Telekom Deutschland. Üblicherweise entscheidet die Telekom, wo ein neuer Standort entstehen soll. Im Vordergrund der Bewertung stehen marktwirtschaftliche und funktechnische Erwägungen. Deshalb gibt es Kommunen, die bei dieser Betrachtung immer wieder durchs Raster fallen. Genau an diese Kommunen wendet sich „Wir jagen Funklöcher“. „Hier zählt im Wesentlichen der Beitrag und der Wille der Gemeinden“, sagt Walter Goldenits. „Bei ‘Wir jagen Funklöcher' kommt die Initiative aus der Kommune, der Politik, der Bürgerschaft oder lokalen Unternehmen. Die Kommune tritt damit an die Seite der Telekom, um gemeinsam mit uns einen weißen Fleck mit Mobilfunk zu schließen.“

Wie können Kommunen mitmachen?

An „Wir jagen Funklöcher“ kann jede Kommune teilnehmen, die auf ihrem Gebiet ein LTE-Funkloch hat. Nötig ist unter anderem ein Beschluss des Gemeinderats. Nötig ist unter anderem ein Beschluss des Gemeinderats. Gebraucht wird auch ein Standort für eine Antenne auf einem Dach oder eine freie Fläche für einen Mast (www.telekom.com/wirjagenfunkloecher). Im Gegenzug errichtet und betreibt die Telekom dort einen hochmodernen LTE-Standort. Die Telekom baut im Jahr rund 2.000 Antennen-Standorte neu auf. Die Aktion „Wir jagen Funklöcher“ ergänzt dieses jährliche Programm.

Kommunen geben ihre Bewerbung auf der Webseite www.telekom.com/wirjagenfunkloecher ab. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. November 2019. Der Antennen-Standort in den ausgewählten Kommunen soll bis Ende 2020 in Betrieb gehen. In der Regel dauert es heute rund zwei Jahre einen Mobilfunk-Standort in Betrieb zu nehmen.


12.08.2019

Mobile Connect: Telekom, Telefónica und Vodafone starten mit sicherem Login-Verfahren ohne Passwort

  • Anmeldung per Mobilfunknummer ohne Email oder Passwort
  • Deutschlandweiter Standard für den E-Commerce
  • 70 Netzbetreiber in rund 40 Ländern nutzen Mobile Connect bereits
  • Identitätsplattform Verimi erster Mobile Connect-Partner Deutschlands

Für Mobilfunkkunden in Deutschland wird das digitale Leben ab sofort noch sicherer. Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone Deutschland starten Mobile Connect. Das weltweit etablierte, handybasierte Login-Verfahren ermöglicht eine einfache und geschützte Anmeldung bei Internet-Angeboten auf PCs, Tablets und Mobiltelefonen. Kunden benötigen für die Anmeldung nur noch ihr Smartphone und ihre Handynummer. Die Eingabe von Nutzername und Passwort fällt weg. Und die persönliche Handynummer wird zur eindeutigen digitalen Identität bei Internet-Einkäufen oder Anmeldungen in Online-Portalen. Mobile Connect könnte künftig auch digitale Behördengänge ermöglichen.

Kampfansage

Die drei deutschen Netzbetreiber Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone Deutschland sagen den Datendieben den Kampf an und bieten mit Mobile Connect ein Login-Verfahren für Online-Portale an. Es kommt ganz ohne Email-Adresse und Passwort aus und leistet so einen entscheidenden Beitrag zu mehr Sicherheit beim Login.

Mit der 2017 gegründeten branchenübergreifenden Identitätsplattform Verimi haben die Mobilfunkanbieter einen ersten großen Partner für Mobile Connect in Deutschland gewonnen. Verimi integriert ab sofort Mobile Connect in ihr Angebot, um Kunden die zusätzliche komfortable Anmeldung per Mobilfunkrufnummer zu bieten. Bereits heute können sich Verimi-Nutzer nach vorher-gehender Registrierung in das Verimi-Portal via Login mit Handynummer authentifizieren.

Mobile Connect schließt die Sicherheitslücke „Passwort“

Bisher erfolgt der Zugang zu Online-Angeboten in der Regel per Nutzername und Passwort. Das ist umständlich und birgt Risiken. Denn viele Nutzer verwenden einfach zu erratene Passwörter wie beispielsweise ihren Vornamen, „qwertz“ oder „123456“, und wechseln sie viel zu selten. Das macht die Zugangsdaten zu einem einfachen und bevorzugten Ziel für Hacker.

So funktioniert es

Mobile Connect verzichtet beim Login auf Passwörter.  Hier erfolgt die Identifikation des Kunden über das Handy. Nach Eingabe der Mobilfunknummer im Internet-Portal wird eine SMS an das Handy des Kunden geschickt. Über den in der Textnachricht integrierten Link bestätigt er auf seinem Smartphone den Erhalt. Dadurch erlaubt er dem Netzbetreiber die verschlüsselte Übermittlung einer „pseudonymisierten Kundenreferenznummer“ an den Portalbetreiber. So kann der Betreiber den Kunden immer wieder zuordnen und gewährt auch ohne Passwort Zugang zum Onlineshop.

Muss ein Betreiber vorerst an dem passwortbasierten Login festhalten, kann die neue Lösung via Mobilfunk trotzdem die Sicherheit deutlich verbessern: Mobile Connect lässt sich als „zweiter Faktor“ (2FA) zusätzlich zum Passwort nutzen. Fachleute fordern nicht erst seit den jüngsten Datenhacks die Absicherung beim Login über zwei Faktoren.

Strategische Bedeutung fürs Online-Geschäft

Mobile Connect ist eine sichere Alternative zu den passwortbasierten Login-Verfahren auf Facebook, Google, Amazon und Co. Für Anbieter digitaler In-halte sowie Portal- und Shop-Betreiber hat das erhebliche Vorteile. Das neue Login-Verfahren bringt Kunden sicher in den Shop und schnell zum Kauf. Das Ergebnis: Höhere Abschlussquoten, mehr Umsatz und geringeres Betrugsrisiko. Banken, Anbieter von elektronischen Bezahldiensten, Medien, Unterhaltung, Soziale Netze, Reise oder Logistik profitieren von dem Dienst. So leisten Deutsche Telekom, Telefónica und Vodafone einen sinnvollen Beitrag zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen, auch im Hinblick auf eGovernment.

Nach dem Start wollen die drei Netzbetreiber Mobile Connect zügig ausbauen. Weitere Authentifizierungsmethoden und neue Verfahren sollen mehr Bedienkomfort und -geschwindigkeit bringen. Kontinuierlich passen die Unter-nehmen das Angebot auch wachsenden Sicherheitsanforderungen an. Die Netzbetreiber führen derzeit intensive Gespräche mit deutschen und internationalen Dienste-Anbietern über den Einsatz der neuen Identitätslösung. Deutsche Telekom, Telefónica und Vodafone laden alle Mobilfunkmarken und virtuellen Netzbetreiber ohne eigenes Netz ein, den GSMA-Standard Mobile Connect ebenfalls zu unterstützen. Nach Angaben der GSMA haben 70 Netzbetreiber in fast 40 Ländern Mobile Connect bereits eingeführt.

Alex Sinclair (CTO, GSMA): “Die Einführung von Mobile Connect in Deutschland ist sowohl für Mobilfunknetzbetreiber als auch für deren Kunden ein sehr wichtiger Schritt, da sie in einer immer komplexer werdenden digitalen Welt sowohl mehr Vertrauen als auch Benutzerfreundlichkeit bietet. Die GSMA freut sich, Deutschland in der wachsenden Zahl von Ländern willkommen zu heißen, die Mobile Connect weltweit unterstützen.”

Dirk Backofen, Leiter Telekom Security, sagt: „Aktuell sagen sechs von zehn Internetnutzern, sie haben Angst vor Cyberkriminalität. Zum Schutz der Kunden geht die Telekom täglich 100.000 Hinweisen von Passwortdiebstahl nach. Mobile Connect schließt diese von Hackern millionenfach ausgenutzte Sicherheitslücke für die Kunden.“

Pia von Houwald, Director B2P Digital Processes and Services bei Telefónica Deutschland: „Mit dem Start von Mobile Connect bieten wir Kunden nun einen Service, der ihr digitales Leben erheblich vereinfacht und sicherer macht. Unser Ziel dabei ist klar: Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir Mobile Connect in Deutschland zum Standard für die Anmeldung zu Onlinediensten machen. Aus dem Grund stehen wir für Gespräche mit interessierten Anbietern auch jederzeit zur Verfügung.“

Michael Reinartz, Director Innovation & Consumer Services bei Vodafone Deutschland: „Die aktuellen Hackerangriffe auf Politiker und Prominente zeigen deutlich, dass der Zugang zu Online-Plattformen mit Passwort ein hohes Risiko birgt. Höchste Zeit also für einen wirksamen Schutz privater Accounts. Mobile Connect bietet genau diese Sicherheit, denn hier erfolgt die Identifizierung über das Handy und nicht mit Passwort. Die gesamte E-Commerce-Branche aber auch Behörden müssen jetzt Innovationsbereitschaft zeigen und im eigenen Interesse alternative und vor allem sichere Login-Möglichkeiten anbieten.“


09.08.2019

Taxiklingel: Taxi rufen per Knopfdruck

  • Neuer Service für Gastronomie, Hotels, Krankenhäuser
  • Einfache Lösung für automatische Bestellungen
  • Zeitersparnis für Gäste, Mitarbeiter und Taxizentralen

Mit der Taxiklingel haben die Deutsche Telekom und best.ways einen einfachen digitalen Taxi-Ruf entwickelt. Gäste bestellen per Knopfdruck ein Taxi in Restaurants, Cafes und Kneipen. Auch Rezeptionen von Hotels, Krankenhäusern und Altenheimen setzen auf die Taxiklingel. Die Suche nach einer lokalen Taxirufnummer entfällt. Zeitverluste in einer Warteschleife oder bei der Wegbeschreibung gehören damit der Vergangenheit an.

Neuer Service für Gastronomie, Hotels, Krankenhäuser

Die Taxiklingel lässt sich beispielswiese an einem Rezeptionstresen oder einer Theke anbringen. Mit einem Klick auf das kleine Gerät wird automatisch ein Taxi bestellt. Die Bestellung wird in die Cloud der Dinge der Telekom gesendet. Und dann über das Vermittlungssystem des Anbieters best.ways an ein Taxi in der Nähe geleitet. Das Taxi macht sich sofort auf den Weg zum Kunden.

Der digitale Knopf bringt eine Zeitersparnis für Gäste und Angestellte aus Gastronomie, Hotellerie oder Krankenhaus. „Die Taxiklingel ist auch eine spürbare Entlastung für unsere Zentrale“, sagt Ralph Brück, Geschäftsführer bei der best.ways GmbH. „Gleichzeitig hilft uns die Lösung dabei, den Service für unsere Kunden weiter zu verbessern.“ Die Mitarbeiter im Call Center von best.ways müssen die digital erzeugten Aufträge nicht mehr annehmen. So können sie die Anrufe anderer Kunden schneller bedienen.

Zeitersparnis für Gäste, Mitarbeiter und Taxizentralen

best.ways verteilt 500 Taxiklingeln an seine Kunden. Die Telekom liefert die benötigte Konnektivität: Die Geräte sind mit einer SIM-Karte ausgestattet. Diese senden den Taxi-Ruf über das Maschinen- und Sensorennetz (NB-IoT) in die Cloud der Dinge der Telekom. Damit ist die Lösung unabhängig von Unternehmensnetzen, wie etwa einem Firmen-WLAN. Dank NB-IoT funkt der Button auch zuverlässig aus dem Keller. Die Cloud-Plattform der Telekom schickt alle Daten in die Systeme des Anbieters. best.ways hat über die Cloud der Dinge alle Geräte im Blick. Dieser Service digitalisiert und vereinfacht die Verwaltung von Aufträgen.

Die Taxiklingel ist eine Variante des IoT Service Buttons. BMW beispielsweise nutzt den Button in der Intralogistik im Werk Leipzig für schnelle und automatisierte Bestellprozesse.


08.08.2019

Deutsche Telekom bleibt mit starken Finanzzahlen im ersten Halbjahr 2019 voll auf Kurs

  • Umsatz steigt in den ersten sechs Monaten organisch um 3,2 Prozent auf 39,2 Milliarden Euro
  • Bereinigtes EBITDA AL legt gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 organisch um 3,7 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro zu
  • Organische Entwicklung des Free Cashflows AL: plus 9,0 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro in den ersten sechs Monaten
  • Konzernüberschuss steigt im zweiten Quartal um mehr als 90 Prozent
  • Deutschlandgeschäft bleibt führend im Mobilfunk
  • Kundenboom bei T-Mobile US geht weiter
  • Bündelprodukte abermals Wachstumstreiber in Europa

Die Deutsche Telekom behält nach einem starken ersten Halbjahr 2019 ihre Ziele für das Gesamtjahr fest im Blick. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum organisch um 3,2 Prozent auf  39,2 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA AL um 3,7 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro und der Free Cashflow AL um 9,0 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Diese Steigerungsraten beziehen sich auf die Betrachtung ohne Veränderungen von Wechselkursen und Konsolidierungskreis. Bezieht man diese Veränderungen ein, ergeben sich vor allem wegen der Zukäufe in Österreich und in den Niederlanden sowie durch die Umrechnung der Dollar-Zahlen höhere Wachstumsraten: 7,9 Prozent beim Umsatz, 7,7 Prozent beim bereinigten EBITDA AL und 11,4 Prozent beim Free Cashflow AL.

„Wir bleiben zuverlässig“, erklärte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Auch im ersten Halbjahr 2019 entwickelten sich unsere Geschäfte überall gut. Wir sind deshalb in der Lage, die Ergebnisse zu liefern, die wir versprochen haben.“

Einen Gewinnsprung gab es beim ausgewiesenen Konzernüberschuss im zweiten Quartal. Der Wert lag mit 0,9 Milliarden Euro um 90,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Hauptgrund war ein negativer Sondereinfluss durch die Einigung im Schiedsverfahren um Toll Collect im zweiten Quartal 2018, dem diesmal kein vergleichbarer Effekt gegenüberstand. In der Halbjahres-betrachtung errechnet sich ein Anstieg um 24,1 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Bereinigt um Sondereinflüsse stieg der Konzernüberschuss im zweiten Quartal um 7,4 Prozent, im ersten Halbjahr um 3,5 Prozent.

Der Konzern investierte auch in den ersten sechs Monaten 2019 auf hohem Niveau. Der Cash Capex vor Ausgaben für Mobilfunkspektrum stieg um 14,9 Prozent auf 7,0 Milliarden Euro. Dabei stiegen die Investitionen durch den weiteren Ausbau und die Modernisierung der Netze in den Segmenten Deutschland, Europa und Group Development sowie vor allem in den USA durch den beschleunigten Infrastrukturausbau im 600-MHz-Spektrum-Bereich.

Deutschland – weiter auf Wachstumskurs

Die Deutsche Telekom baute zwischen April und Juni gemessen an den Serviceumsätzen die führende Position auf dem deutschen Mobilfunkmarkt aus. Das Unternehmen steigerte die Serviceumsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,4 Prozent und setzte damit die starke Entwicklung der ersten drei Monate des laufenden Jahres fort. Erstmals nutzten eigene Vertragskunden im Schnitt mehr als 3 Gigabyte mobile Daten pro Monat. Kunden mit LTE-Tarif und LTE-fähigem Smartphone liegen bei ihrem genutzten Datenvolumen um das Sechsfache über dem der übrigen Kunden.

Im Festnetz setzte sich das Wachstum bei Glasfaser-basierten Anschlüssen (FTTH, FTTC/Vectoring) fort. Mit 13,4 Millionen Anschlüssen lag die Zahl um 22 Prozent über dem Vorjahreswert. Im zweiten Quartal gab es hier 521.000 neue Anschlüsse. Für Bündelprodukte unter dem Namen MagentaEINS entschieden sich 83.000 neue Kunden.

Der Umsatz im operativen Segment Deutschland stieg im zweiten Quartal im Vorjahresvergleich um 1,2 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Beim bereinigten EBITDA AL fiel der Zuwachs mit plus 2,4 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro deutlicher aus. Daraus errechnet sich eine Marge von 40,0 Prozent nach 39,5 Prozent im Vorjahresquartal.

USA – Rekordjagd geht weiter

Auch im zweiten Quartal 2019 setzte T-Mobile US neue Bestmarken. Der Gesamtumsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,1 Prozent auf 11,0 Milliarden Dollar, während die Serviceumsätze um 6,9 Prozent auf 8,3  Milliarden Dollar zulegten. Beim bereinigten EBITDA AL ergab sich ein Plus von 6,0 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar.

Mit 1,8 Millionen Neukunden im zweiten Quartal beschleunigte das Unternehmen sein Kundenwachstum nochmals und schraubte die Gesamtkundenzahl zu Ende Juni auf 83,1 Millionen. T-Mobile feierte ein Jubiläum: Zum 25. Mal in Folge belief sich der Kundenzuwachs in einem Quartal auf mehr als eine Million. Vom Gesamtkundenwachstum entfielen 710.000 auf neue Telefonie-Vertragskunden unter eigener Marke. T-Mobile bleibt hier mit weitem Abstand das am stärksten wachsende Unternehmen im Markt. Dazu trug das Rekordtief bei der Wechslerrate von 0,78 Prozent maßgeblich bei. Im Vorjahr hatte der Wert noch 17 Basispunkte höher gelegen.

Europa – Bündelprodukte jetzt überall

In den europäischen Landesgesellschaften setzen sich die erfreulichen Trends aus dem vergangenen Jahr nahtlos fort. Bündelprodukte aus Festnetz und Mobilfunk (FMC) sind seit dem abgelaufenen Quartal mit dem Start entsprechender Angebote in Österreich und Polen in allen 10 Ländern verfügbar.

Mit 330.000 neuen FMC-Kunden entwickelte sich dieser Bereich weiter sehr stark. Die Kundenzahl legte damit gegenüber Ende Juni 2018 um 53 Prozent zu und übertraf erstmals die Marke von 4 Millionen. Eine unverändert gute Entwicklung der Neukundenzahlen registrierten die Gesellschaften auch bei Mobilfunk-Vertragskunden mit einem Zuwachs um 300.000 und bei Breitbandanschlüssen mit plus 63.000.

Diese Trends schlagen sich in weiter verbesserten Finanzkennzahlen nieder. Der Umsatz kletterte organisch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,4 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro und das bereinigte EBITDA AL legte organisch um 2,0 Prozent auf 1,0 Milliarden Euro zu. Zur Verbesserung bei EBITDA AL trugen mehr höhermargige Umsätze sowie Kostensenkungen bei.

Systemgeschäft – Transformation auf Kurs

T-Systems gelang es auch im zweiten Quartal 2019, den Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Der Wert lag mit 1,9 Milliarden Euro um 2,4 Prozent höher als zwischen April und Juni 2018. Unter anderem wurden Erfolge im Bereich Connected Car erzielt.

Die Finanzkennzahlen blieben stabil. Während der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 1,7 Milliarden Euro praktisch unverändert blieb, lag das bereinigte EBITDA AL mit 127 Millionen Euro um 3 Millionen Euro über dem Wert aus 2018. Betrachtet man das erste Halbjahr, so legte das bereinigte EBITDA AL um 19 Prozent auf 219 Millionen Euro zu. Erste Erfolge der eingeleiteten Transformation beginnen sich in diesen Zahlen zu zeigen.


07.08.2019

Telekom spannt neue Sicherheitsnetze für Unternehmen

  • Neue Generation Daten-Netze für Großkunden
  • Deutscher Datenschutz durch Betrieb in der Open Telekom Cloud
  • Software steuert Netze schneller

Die Telekom startet eine neue Generation Netz-Angebote für Großkunden. Das Unternehmen geht dabei technisch neue Wege. Software steuert die neuen Verbindungen. Die Telekom nutzt dazu Technologie der Partner Cisco, River-bed, Silver Peak und VeloCloud. Die Angebote setzen auf „Made in Germany“ und Sicherheit. Die Telekom betreibt die Netze aus der Open Telekom Cloud heraus. Dort gelten die strengen Regeln des deutschen Datenschutzes. Weitere Informationen zu den neuen Angeboten finden Sie hier:
www.t-systems.de/intraselect-sd-wan
www.t-systems.de/smart-sd-wan

Telekom wechselt Technologie für weite Verbindungen

Software gesteuerte Netze sind Trend in der Branche. Grund für den Wechsel der Technik sind massiv gestiegene Anforderungen. Unternehmensnetze bin-den immer mehr Maschinen und Gegenstände mit Sensoren ein. Tausende Mit-arbeiter nutzen heute Programme für die Warenwirtschaft von Firmen. Diese greifen auf das Netz zu. Gleiches gilt für Analyseprogramme und Dienste aus der Cloud. Das treibt den Datenhunger. Hinzu kommen Video-Anwendungen. Diese laufen in Echtzeit. Künftige Netze brauchen daher neben höherer Band-breite auch schnellere Reaktionszeiten.

Mehr Netzleistung mit Mausklick

Bislang steuerten Unternehmen ihre Verbindungen mit Hardware. Brauchten sie mehr Leistung legten sie Hand an Geräte. Dies ist unflexibel und teuer. Kein Administrator kommt mit dieser Technik Datenströmen künftig schnell genug hinterher. Daher ersetzt Software in modernen Netzen viele Funktionen von Hardware. Der Administrator stellt so per Mausklick Netzleistung dynamisch zur Verfügung.

Software gesteuerte Netze binden Standorte schneller an

Historisch gewachsene Netze kommen aus einem weiteren Grund an ihre Grenzen. Sie halten mit dem rasanten Wachstum von Unternehmen kaum noch Schritt. Deutlich wird das bei einem Zukauf oder der Gründung einer Filiale. Es dauert oft Tage, Wochen oder sogar Monate bis diese vernetzt ist. Software ge-steuerte Netze binden neue Standorte dagegen schneller ein.

Die Telekom gilt in der Branche als Pionier für Software gesteuerte Verbindun-gen. Das Beratungshaus ISG bewertet T-Systems als weltweit führenden An-bieter dieser neuen Generation Netze.


07.08.2019

Mehr Tempo an 877.000 Anschlüssen

  • Telekom erhöht Surfgeschwindigkeit in hunderten Städten und Gemeinden
  • Netzmodernisierung sorgt für Breitbandschub
  • Auf telekom.de/schneller prüfen, ob der eigene Anschluss bereits profitiert

Die Telekom baut schnelles Internet für Millionen. In den vergangenen vier Wochen hat die Telekom an 877.000 Anschlüssen das Tempo auf bis zu 250 MBit/s (Megabit pro Sekunde) erhöht. Die Zahl der Anschlüsse mit bis zu 250 MBit/s steigt damit auf über 23 Millionen. Die Telekom hat durch weitere Maßnahmen rund 65.000 Haushalte mit bis zu 100 MBit/s beschleunigt. Die Gesamtzahl aller Haushalte, die einen Tarif mit bis zu 100 Mbit/s oder mehr nutzen können stieg auf über 29,5 Millionen (www.telekom.de/ausbauticker).

Intelligentes Netz-Management

Die Pflege und Entwicklung des Netzes ist zentraler Bestandteil eines intelligenten Netz-Managements. Dieses Netz-Management orientiert sich an technischen Möglichkeiten und Kundenwunsch. Es stellt eine Kernkompetenz der Telekom dar. Klares Ziel: Das Netz in Richtung Gigabit-Gesellschaft zu entwickeln. Basis ist das ständig wachsende Glasfaser-Netz der Telekom. Schließlich muss der Anschluss-Knoten, der den Kunden mit dem Kernnetz verbindet, mit Glasfaser angebunden sein. Dann können die Daten mit hohem Tempo fließen.

In ganz Deutschland aktiv

Die Zahlen belegen eine weitere Stärke der Telekom. Das Unternehmen ist wie kein anderer Anbieter in ganz Deutschland aktiv. Von Nord nach Süd von West nach Ost, von der Metropole bis zur Gemeinde: Überall profitieren Menschen von der Arbeit der Telekom. So haben in den vergangenen vier Wochen unter anderem München, Nürnberg und Frankfurt/Main mit mehreren tausend Anschlüssen als auch Boizenburg, Körperich und Molzhain mit mehreren Dutzend Anschlüssen profitiert.

Wichtig für die Kunden: Wer die höheren Bandbreiten nutzen möchte, muss einen entsprechenden Tarif buchen. Wer sich für einen schnellen Anschluss interessiert, kann auf www.telekom.de/schneller recherchieren, ob sein Anschluss bereits von dem höheren Tempo profitiert. Oder er wendet sich an die Berater in den Telekom Shops und Fachmärkten sowie an die kostenfreie Hotline (0800 330 1000).


02.08.2019

Die Telekom will sich bei Telekommunikations-Services für Unternehmen sowie IoT und Security neu aufstellen

  • Telekom Deutschland integriert bisherige T-Systems Einheiten „TC Services“ und „Classified ICT” im Geschäftskundenbereich
  • Eigenständige GmbHs für Internet der Dinge und Sicherheit bei T-Systems
  • Transformation bei T-Systems geht ohne zusätzlichen Stellenabbau weiter

Die Deutsche Telekom wird dem Aufsichtsrat vorschlagen, sich bei Telekommunikations-Services (kurz TK-Services) mit Unternehmen neu aufzustellen. Stimmt das Aufsichtsgremium in seiner nächsten Sitzung Anfang September zu, dann wird sich der Zuschnitt zwischen T-Systems und der Telekom Deutschland ändern. Ein zusätzlicher Personalabbau ist dabei nicht geplant. Um die Konzernstrategie im Feld „Führend bei Geschäftskunden-Produktivität“ konsequent umzusetzen, sieht der Plan folgendes vor: In der Telekom Deutschland entsteht eine neue integrierte Einheit für TK-Services mit Geschäftskunden. Sie wird den bisherigen Geschäftskunden-Bereich der Telekom Deutschland sowie die Portfolio-Einheiten „TC Services“ und „Classified ICT“ von T-Systems umfassen. 

Außerdem will T-Systems mit zwei Ausgründungen am Markt schneller werden. Um die Konzernstrategie im Feld „Führend bei Geschäftskunden-Produktivität“ zu untermauern, gründet das Unternehmen die beiden Geschäftseinheiten „Security“ und „IoT“ (Internet of Things) in selbstständige GmbHs aus. Beide Gesellschaften bleiben Teil von T-Systems.

Die neue Aufstellung soll im ersten Halbjahr 2020 in Kraft treten.

Konnektivität unter einem Dach 

„Mit der neuen integrierten Einheit für TK-Services verfolgen wir das Ziel, die Effizienz für unsere Kunden zu erhöhen. Unsere Kunden wollen, dass es einfach ist, mit uns Geschäfte zu machen. Sie wollen auf ein Team zurückgreifen, das die komplette Wertschöpfungskette abdeckt.“ Das betont Telekom-Vorstand und T-Systems-Chef Adel Al-Saleh. „Mit dieser Aufstellung schaffen wir eine Einheit mit durchgängiger Verantwortung. Produktentwicklung, Service Delivery Management, Produkt-Management und technischer Vertrieb – alles unter einem Dach. Dadurch entfällt das Einpreisen von Vorleistungen bei TK-Angeboten und wir vermeiden unnötige Komplexität. Das macht uns im Markt wettbewerbsfähiger.“

Konkret löst T-Systems die beiden Portfolio-Einheiten „TC Services“ und „Classified ICT“ (letztere bedient im Wesentlichen Behördennetze) aus dem Unternehmen. Beide Einheiten gehen in den Geschäftskundenbereich der Telekom Deutschland über. Der Übergang betrifft sowohl das nationale wie auch das internationale TK-Geschäft von T-Systems.

Beide TK-Bereiche von T-Systems bieten Kunden sichere Konnektivität und ein starkes Netz. Künftig geschieht dies aus einer Hand im Geschäftskunden-Bereich der Telekom Deutschland. „Damit werden wir die Produktion vereinheitlichen und unserem Vertrieb einen Schub geben“, so Telekom-Vorstand und Telekom-Deutschland-Chef Dirk Wössner. 

Die Ziele sind höhere Skalierung und mehr Wettbewerbsfähigkeit durch die Mengeneffekte. „Mit einer standardisierten Produktion können wir Wachstumsfelder wie SD-WAN*, SD-LAN** und Cloud Connect besser adressieren“, sagt Al-Saleh. Und für Wössner ist klar: „Auch unser Mittelstandsgeschäft wird davon profitieren.“ 

Schneller und beweglicher am Markt

Zwei eigenständige Gesellschaften für Security und IoT sollen die Position in diesen beiden Wachstumsmärkten stärken. Dort trifft T-Systems auf besonders bewegliche Wettbewerber mit schlanken Entscheidungsstrukturen. 

„Eigenständige Unternehmen sind agiler im Markt. Sie können schnelle Märkte besser bedienen, einschließlich des Mittelstands“, erläutert Al-Saleh. „Ihre Unabhängigkeit erleichtert auch neue Wege. Etwa bei Partnerschaften oder für Kooperationen mit Wettbewerbern, also Coopetition.“ Im Ergebnis entstehen zwei integrierte, agile Einheiten mit durchgehender Verantwortung. Vom technischen Vertrieb über das Lösungsdesign bis zur Produktion. „Diese agilen Einheiten helfen T-Systems, schneller als bisher zu wachsen.“

Transformation geht weiter

Die geplanten Veränderungen setzen die Transformation bei T-Systems nicht außer Kraft. Die beschlossenen Maßnahmen laufen unvermindert weiter. „Sobald der Aufsichtsrat grünes Licht gibt, werden wir mit den Sozialpartnern die notwendigen Schritte verhandeln. Ohne Abbau von Arbeitsplätzen“, betont Adel Al-Saleh. „Die laufende Transformation beseitigt Defizite und hilft uns bei Umsatz, Auftragseingang und Gewinn. Wir werden alle Geschäftsfelder von T-Systems weiterentwickeln – und so ein attraktiver Arbeitgeber bleiben.“

Die kommunizierten Finanzziele des Unternehmens bleiben davon unberührt.

* Software Defined Wide Area Networks
** Software Defined Local Area Networks


01.08.2019

Wir verbinden Europa: Telekom sorgt für unterbrechungsfreie Telefonate beim Grenzübertritt

  • Keine Gesprächsabbrüche mehr beim Wechsel des Netzes
  • Reisende nach Polen, Niederlande, Tschechien und Österreich profitieren
  • Gespräche mit Anbietern in Frankreich, Schweiz und Belgien laufen

In Europa gilt Reisefreiheit. Wer von Deutschland aus in ein Nachbarland fährt, kommt meist ohne Grenzkontrolle aus. Handygespräche jedoch brechen an der Grenze ab. Die Deutsche Telekom macht damit Schluss. Unterbrechungsfreie Telefonate innerhalb der Netze der Telekom-Landesgesellschaften gibt es nun an den Grenzen zu Polen, den Niederlanden, Tschechien und Österreich. Die Gespräche mit Anbietern aus anderen angrenzenden Ländern laufen. „Wir verbinden Europa und machen mobiles Telefonieren noch einfacher“, sagt Dirk Wössner, Vorstand Deutschland der Telekom. „Gerade jetzt in der Urlaubszeit profitieren davon schon viele Millionen Kunden.“

Technisch gesehen ist dafür das so genannte „Handover“ (Übergabe) entscheidend. Verlässt ein Handynutzer die Reichweite eines Mobilfunkmastes, übernimmt ein nähergelegener Mast die Funkversorgung. An Landesgrenzen funktioniert diese Übergabe bislang nicht. Denn hier findet auch der Übertritt in ein komplett anderes Handynetz statt. Im Zweifel das eines anderen Anbieters. Das Gespräch bricht ab. Es muss im Netz des Einreiselandes neu aufgebaut werden.

In Polen, den Niederlanden, Tschechien und Österreich ist ein „Handover“ nun auch von Landesnetz zu Landesnetz möglich. „Unser Netz wird damit noch europäischer. Im Zweifel merkt der Kunde nicht, ob er schon im Nachbarland ist, oder nicht. Und bei den Handygebühren gilt schon länger: Europa ist eins. Zusätzliche Gebühren fallen im EU-Ausland nicht an“, sagt Wössner. Derzeit befindet sich die Telekom in Gesprächen mit Anbietern außerhalb der eigenen Gruppe. So sollen bald unterbrechungsfreie Gespräche an den Grenzen zu Frankreich, der Schweiz, Dänemark und Belgien möglich sein.

Realisiert wird der unterbrechungsfreie Grenzübergang mit den Standards 2G und 3G. Der Standard LTE unterstützt Telefonate (Voice over LTE) über Grenzen hinweg nicht. Hier fehlt die Standardisierung. Die Telekom arbeitet jedoch auch für diesen Standard an einer Lösung. Bis dahin werden Telefonate im Grenzbereich einfach über die 2G und 3G-Technologie abgewickelt.


29.07.2019

Telekom nimmt 141 neue Mobilfunk-Standorte in Betrieb

  • Alle Standorte mit LTE ausgerüstet
  • NRW Spitzenreiter mit 30 Standorten
  • Auf telekom.de/netzausbau Versorgung prüfen

Die Telekom treibt den Mobilfunk-Ausbau weiter voran. Im Mai und im Juni nahm das Unternehmen 141 neue Mobilfunk-Standorte in Betrieb. Alle wurden mit LTE ausgestattet. Darüber hinaus wurden hunderte weitere Standorte neu mit LTE versorgt oder die LTE-Kapazitäten wurde erweitert.

„LTE wird auf viele Jahre hinaus, die Grundlage für die Entwicklung des Mobilfunk bleiben", sagt Walter Goldenits Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland. „Der Rollout von LTE wird deshalb weiter vorangetrieben. Und natürlich wird jeder neue Standort auch für 5G gebraucht.“

Spitzenreiter beim Ausbau ist NRW mit 30 neuen Mobilfunk-Standorten. Hier ist in acht Wochen praktisch an jedem zweiten Tag ein Mobilfunk-Standort entstanden. Gefolgt von Bayern mit 25 Standorten und Hessen und Niedersachsen mit jeweils 12 Standorten.

Ausblick Mobilfunk

Die Telekom wird die Zahl der Mobilfunk-Standorte in Deutschland von jetzt 29.000 auf 36.000 im Jahr 2021 erhöhen. Durch den LTE-Ausbau in Deutschland schließt die Telekom Lücken im Mobilfunk und erhöht die Bandbreiten. Die Bevölkerungsabdeckung wird im laufenden Jahr auf 98 Prozent wachsen.

Dieser Ausbau ist ein wichtiger Baustein für das künftige 5G-Netz. 5G ist der Standard für Kommunikation in der Zukunft. Er kombiniert Festnetz und Mobilfunk. Die Telekom spielt bei der Entwicklung dieses weltweiten Standards eine wichtige Rolle.


24.07.2019

Mit klimaneutralem Mobilfunk-Standort gegen Funklöcher

  • Erster Standort funkt im bayerischen Dettelbach
  • Bio-Methanol als Diesel-Alternative
  • Erster Funkmast, der dauerhaft mit einer Brennstoffzelle betrieben wird

Ist das die Lösung für die Mobilfunk-Versorgung im ländlichen Raum? Zumindest ist es ein kreativer Ansatz. Ein Ansatz, der klimaneutral ist! Die Telekom hat in Dettelbach ein weltweit wohl einmaliges Projekt gestartet. Zum ersten Mal wird ein Mobilfunk-Standort dauerhaft mit einer Brennstoffzelle betrieben, die mit Bio-Methanol gespeist wird.

Der Vorteil der Brennstoffzelle im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor: Der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle ist höher. Die Brennstoffzelle ist dank des Einsatzes von Bio-Methanol C02-neutral. Die Brennstoffzelle ist wartungsarm. Sie verursacht weder Lärm noch Vibrationen.

Das Projekt wird im Konzern von der Power and Air Condition Solution Management GmbH (PASM) durchgeführt. Die PASM ist eine 100-prozentige Tochter der Deutschen Telekom. Die PASM stellt den störungs- und ausfallfreien Dauerbetrieb von Telekom-Anlagen sicher. Außerdem ist die PASM der Energieversorger innerhalb des Konzerns in Deutschland. Die Brennstoffzelle wird von der Firma HYREF hergestellt. Die Firma ist auf die Produktion von Brennstoffzellen-Systemen spezialisiert.

„Wir haben Brennstoffzellen bereits in der Vergangenheit für den Backup-Betrieb erprobt“, sagt Peter Fleischmann, Leiter Technologie Management PASM. „Wir wollen jetzt umweltfreundlich den Dauerbetrieb von Mobilfunk-Stationen ermöglichen. Immer dort, wo es keine oder noch keine Stromversorgung gibt. Mit HYREF haben wir einen Partner gefunden, der ein umweltfreundliches Brennstoff-Konzept in der richtigen Leistungsklasse bietet.“

„Bund und Länder wollen eine flächendeckende Versorgung gerade auch im ländlichen Raum und entlang der Bundesautobahnen“, sagt Klemens Höbing, Geschäftsführer der HYREF GmbH. „Diese Herausforderungen können mit der sauberen und zuverlässigen Brennstoffzellen-Technologie von HYREF gelöst werden. Strom kann unabhängig vom Standort jederzeit bereitgestellt werden. Es freut uns außerordentlich, dass die Telekom hier die Initiative ergriffen hat und gemeinsam mit der HYREF GmbH die CO2–neutrale Brennstoffzellen-Technologie zum Einsatz bringt.“

Das Projekt zahlt auf die Klima-Ziele des Unternehmens ein. Die Deutsche Telekom will bis 2030 die CO2-Emissionen um 90 Prozent senken. Dafür will das Unternehmen ab 2021 weltweit nur noch Strom aus erneuerbaren Energien einsetzen.

„Ist der Testbetrieb erfolgreich, könnte Dettelbach ein Stück Mobilfunk-Geschichte schreiben“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. „Bei Standorten im ländlichen Raum ist die Anbindung mit Strom immer wieder ein Problem und Kostentreiber. Mobilfunk-Standorte, die mit Brennstoffzellen betrieben werden, könnten in Zukunft einen Beitrag leisten, in entlegenen Gebieten Funklöcher noch besser und schneller zu schließen.“

So funktioniert eine Brennstoffzelle

In der Brennstoffzelle reagiert Wasserstoff mit dem Sauerstoff der Umgebungsluft. Dabei entstehen Wasser, Strom und Wärme.

Zuerst wird in einem Reformer Wasserstoff (H2) aus (Bio-)Methanol gewonnen (CH3OH). Das Methanol wird mit vollentsalztem Wasser vermischt und in Wärme-Tauschern verdampft. Die Mischung aus Methanol und Wasserdampf durchströmt nun den mit einem Katalysator gefüllten Reaktor. Dabei wird die Mischung in ein Synthesegas umgewandelt. Das Synthesegas besteht unter anderem aus H2, CO2 und Wasserdampf. Aus diesem Synthesegas wird durch Reinigung der Wasserstoff für die Brennstoffzelle gewonnen. Der Wasserdampf wird auskondensiert und dem Reformer als Wasser wieder zugeführt. Die Protonen und Elektronen entstehen an der Anode der Brennstoffzelle durch Oxidation von Wasserstoff. Hierbei entsteht an der Anode ein Gleichgewicht zwischen adsorbierten Wasserstoff-Molekülen und hydratisierten Wasserstoff-Ionen. Die Protonen (H+) wandern durch eine Polymer-Membran zur Kathode. An der Kathode findet die Reduktion von Sauerstoff zu Wasser statt. Die für die Reduktion nötigen Elektronen fließen durch einen äußeren Stromkreis zur Kathode. Die hierbei stattfindende Aufladung der Elektroden bezeichnet man als Elektroden-Potential. Die bei der Reaktion zwischen den beiden Elektroden erzeugte Potential-Differenz ist die treibende Kraft der Brennstoffzellen-Reaktion. Sie lässt sich im äußeren Stromkreis in elektrische Arbeit umwandeln. Diese elektrochemische Reaktion wird auch als „kalte Verbrennung“ bezeichnet.


22.07.2019

Bis zu 100 MBit/s für rund 62.000 weitere Haushalte

  • Bundesweit profitieren 93 Kommunen vom Glasfaser-Ausbau
  • Bandbreiten bis zu 100 MBit/s
  • Mehr Tempo bei der Telekom buchen
Rund 62.000 Haushalte in 93 Kommunen können ab heute schneller im Internet surfen. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Unter anderem dabei: St. Ingbert mit 6.200 Haushalten, Halle (Saale) mit 5.500 Haushalten, Frankenberg/Sa. mit 4.100 Haushalten, Hagen mit 3.900 Haushalten, Überherrn mit 3.000 Haushalten und Weißenhorn mit 3.000 Haushalten. 

Ziel der Telekom ist es, möglichst alle Menschen mit schnellen Internetanschlüssen zu versorgen – sowohl auf dem Land als auch in den Städten. „Wir bauen nicht nur Datenautobahnen zwischen den großen Metropolen und Ballungsräumen, sondern unser Netz geht auch in die ländlichen Regionen. Nur wir sind beim Breitbandausbau flächendeckend unterwegs“, sagt Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Unsere Ausbauprojekte reichen von Tausenden Haushalten bis zu einer Handvoll. Für uns zählt jeder Anschluss: In Berlin, Bremen, München oder Köln genauso wie in Adelberg, Ostritz und Puderbach.“ Kein anderes Unternehmen investiert so stark in den Breitbandausbau im ländlichen Raum wie die Telekom.

Die Kommunen im Einzelnen

Abtsgmünd, Adelberg, Ahlen, Albersdorf, Alzenau in Unterfranken, Angelbachtal, Asbach, Auengrund, Bad Dürkheim, Bad Wildbad, Bahro-Neuzelle, Benshausen, Berkenthin, Berlin, Bexbach, Bisingen, Blankenhain, Blieskastel, Böblingen, Boll, Bopfingen, Bretzfeld, Bruchmühlbach-Miesau, Bühlerzell, Burg Spreewald, Chemnitz, Creußen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Ensdorf, Flonheim, Frankenberg/Sa., Frankfurt (Oder), Freienwill, Füssen, Gaildorf, Gehren, Geiselhöring, Gifhorn, Glonn, Hagen, Hallbergmoos, Halle (Saale), Hannover, Heide, Heringsdorf, Ihringen, Illingen, Ingelheim, Kamen, Köln, Lauda-Königshofen, Laupheim, Lautrach, Luckau, Mandelbachtal-Ommersheim, Mayen, Meinersdorf, München, Neckargemünd, Neustadt an der Aisch, Niederkirchen, Nusse, Oldenburg, Pfedelbach-Untersteinbach, Pfronten, Pritzwalk, Radegast, Rhede, Saarwellingen, Salzgitter, Schifferstadt, Schmalkalden, Schmelz, Schönhausen (Elbe), Schönwalde, Seelbach, Soltendieck, Sörup, Spraitbach, St Ingbert, Stuttgart, Suhlendorf, Sundern-Altenhellefeld, Trebsen/Mulde, Überherrn, Vaihingen, Waldbreitbach, Waldburg, Weißenhorn, Wieren und Wutha-Farnroda.

Weitere Informationen zum Ausbaustatus unter www.telekom.de/schneller. Dort können sich Kunden auch registrieren und werden automatisch benachrichtigt, sobald neue Geschwindigkeiten an ihrem Wohnort verfügbar sind.

Das Netz der Telekom in Zahlen

Die Telekom investiert Jahr für Jahr rund fünf Milliarden Euro in Deutschland. Sie hat in Deutschland ein Netz aus mittlerweile über 500.000 Kilometern Glasfaser aufgebaut. Es ist das größte Glasfaser-Netz in Europa. Für 2019 ist geplant, dieses Glasfasernetz um weitere rund 60.000 Kilometer auszubauen.

11.07.2019

Leitplanken fürs agile Arbeiten vereinbart

  • Telekom verabschiedet mit Konzernbetriebsrat „Manifest der Agilen Arbeit“

Die Deutsche Telekom hat sich jetzt mit dem Konzernbetriebsrat (KBR) auf Leitplanken für agiles Arbeiten verständigt. Das „Manifest der agilen Arbeit“ ist der Rahmen für den Konzern. Agile Methoden werden im Unternehmen mit anderen Arbeitsmethoden fortan gleichgestellt.

"Die Teams brauchen mehr Autonomie"

Für Birgit Bohle, Personalvorständin der Telekom, ist die Vereinbarung auch Ausdruck einer sich wandelnden Kultur des Unternehmens: „Wir wollen schneller, besser und einfacher werden. Für unsere Kunden. Deshalb brauchen die Teams mehr Autonomie. Unsere Beschäftigten werden so zu aktiven Gestaltern der Arbeitswelt. Dafür geben wir ihnen Raum.“ Das Manifest betone zudem die besondere Verantwortung der Führungskräfte: „Chefs und Chefinnen schaffen das passende Umfeld. Sie sollen Mentor, Coach und Impulsgeber sein.“ Die Personalchefin weiter: „Wir laufen aber nicht blind einem Trend hinterher.  Wir wollen vor allem agile Denkweisen fördern. Agile Methoden setzen wir da ein, wo es passt. Gezielt, pragmatisch und auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten.“

"Regelungen bleiben unverändert"

Josef Bednarski, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Telekom, sagt: „Wir haben mit dem Manifest Leitplanken auf der Konzernebene definiert, die allen Beteiligten Orientierung geben und klarstellen, unter welchen Bedingungen agile Arbeitsmethoden und Organisationsstrukturen angewendet werden. Entscheidend für uns ist, dass bestehende betriebliche und überbetriebliche Regelungen - wie zum Beispiel zur Arbeitszeit - und alle weiteren Standards auch bei Anwendung agiler Arbeitsmethoden und Organisationsstrukturen unverändert bleiben. Kurz und bündig formuliert: Agil setzt nicht das Arbeitsrecht außer Kraft!“


11.07.2019

IoT-Partner: Telekom und Software AG bauen globale Plattform für die Cloud der Dinge

  • Partnerschaft für IoT-Innovationen
  • Reichweite der Cloud der Dinge vergrößert

Die Deutsche Telekom und die Software AG haben eine strategische Partnerschaft für weltweite Dienste im Internet der Dinge (kurz: IoT) geschlossen. Die Telekom und ihre Geschäftskunden-Sparte T-Systems werden ihre IoT Plattform „Cloud der Dinge“ um weitere Funktionalitäten mithilfe der Software AG erweitern.

Die Partnerschaft für „IoT made in Germany" soll den internationalen Milliarden-Markt für das Internet der Dinge erschließen. Gemeinsam werden die beiden Unternehmen ihre Aktivitäten in den USA und Europa ausbauen.

"Die beste Plattform für beste Dienstleistungen"

Adel Al-Saleh, Telekom-Vorstand und CEO von T-Systems: „Wir freuen uns, mit unserem Partner unsere Plattform für die „Cloud der Dinge“ zu erweitern. Mit der Technologie der Software AG können wir den erfolgreichen Service weiter skalieren und neue Funktionen einführen. So werden wir in neue Bereiche vordringen. Unsere strategische Partnerschaft wird Innovationen weiter vorantreiben. Großkunden sowie dem weltweit führenden deutschen Mittelstand bieten wir so die beste Plattform für beste Dienstleistungen.“ 

Sanjay Brahmawar, Vorstandschef der Software AG, sagte: „Dies ist eine neue Art der Partnerschaft und Zusammenarbeit. Wir bieten IoT-Komplettlösungen für die Echtzeit-Wirtschaft. Mit der Telekom als strategischem Partner werden wir die wettbewerbsfähigste Plattform anbieten! Kunden können ihre IoT- und Integrationsbelange einfach selbst analysieren. Mit den Erkenntnissen können sie ihr Geschäft beschleunigen. Wir freuen uns darauf, diese Partnerschaft auszubauen. Wir wollen sie weltweit erfolgreich machen!“

Maschinen steuern

Die Deutsche Telekom nutzt für ihre IoT-Plattform bereits seit vielen Jahren erfolgreich die Plattform Cumulocity IoT der Software AG als Basis und erweitert sie um Software-Komponenten. Diese unterstützt eine Vielzahl geschäftlicher Anwendungen. Kunden können diese schnell skalieren. Cumulocity kann außerdem Geräte und Maschinen aus der Ferne steuern. Sie liefert eine Fülle von Erkenntnissen. Anwender können die Rohdaten auswerten (Business Intelligence). So lassen sich Kosten senken. Außerdem steigern sie die Effizienz und erhöhen die Sicherheit.

Klein anfangen, schnell skalieren

Die „Cloud der Dinge“ kann auf verschiedenen Cloud-Infrastrukturen betrieben werden. Sie bietet neue Funktionen wie Streaming Analytics. Außerdem Microservices und neue Protokolle. Die Telekom wird in Zukunft einen größeren und heterogeneren Markt bedienen. Sie will neue Branchen erschließen. 

Im Gartner Magic Quadrant für industrielle IoT-Plattformen ist die Software AG als Visionär positioniert. Die strategische globale Partnerschaft mit der Deutschen Telekom stärkt ihre Kompetenz im Bereich IoT.


05.07.2019

Mehr Tempo an 590.000 Anschlüssen

  • Telekom erhöht Surfgeschwindigkeit in hunderten Städten und Gemeinden
  • Netzmodernisierung sorgt für Breitbandschub
  • Auf telekom.de/schneller prüfen, ob der eigene Anschluss bereits profitiert

Die Telekom baut schnelles Internet für Millionen. In den vergangenen vier Wochen hat die Telekom an 590.000 Anschlüssen das Tempo auf bis zu 250 MBit/s (Megabit pro Sekunde) erhöht. Die Zahl der Anschlüsse mit bis zu 250 MBit/s steigt damit auf jetzt fast 22,5 Millionen. Die Telekom hat durch weitere Maßnahmen rund 43.000 Haushalte mit bis zu 100 MBit/s beschleunigt. Die Gesamtzahl aller Haushalte, die einen Tarif mit bis zu 100 Mbit/s oder mehr nutzen können stieg auf über 29 Millionen (www.telekom.de/ausbauticker).

Intelligentes Netz-Management

Die Pflege und Entwicklung des Netzes ist zentraler Bestandteil eines intelligenten Netz-Managements. Dieses Netz-Management orientiert sich an technischen Möglichkeiten und Kundenwunsch. Es stellt eine Kernkompetenz der Telekom dar. Klares Ziel: Das Netz in Richtung Gigabit-Gesellschaft zu entwickeln. Basis ist das ständig wachsende Glasfaser-Netz der Telekom. Schließlich muss der Anschluss-Knoten, der den Kunden mit dem Kernnetz verbindet, mit Glasfaser angebunden sein. Dann können die Daten mit hohem Tempo fließen.

In ganz Deutschland aktiv

Die Zahlen belegen eine weitere Stärke der Telekom. Das Unternehmen ist wie kein anderer Anbieter in ganz Deutschland aktiv. Von Nord nach Süd von West nach Ost, von der Metropole bis zur Gemeinde: Überall profitieren Menschen von der Arbeit der Telekom. So haben in den vergangenen vier Wochen unter anderem Bremen, Ludwigsburg (BW) und St. Ingbert mit mehreren tausend Anschlüssen als auch Klüden, Kunreuth und Velgast mit mehreren Dutzend Anschlüssen profitiert.

Wichtig für die Kunden: Wer die höheren Bandbreiten nutzen möchte, muss einen entsprechenden Tarif buchen. Wer sich für einen schnellen Anschluss interessiert, kann auf www.telekom.de/schneller recherchieren, ob sein Anschluss bereits von dem höheren Tempo profitiert. Oder er wendet sich an die Berater in den Telekom Shops und Fachmärkten sowie an die kostenfreie Hotline (0800 330 1000).


03.07.2019

Telekom ist startklar für 5G in Deutschland

  • Startschuss für 5G-Ausbau in Deutschland
  • Bis Ende 2019 funken 300 5G Antennen in sechs deutschen Städten
  • Erste 5G Geräte und Tarife ab sofort für Kunden verfügbar
  • 18 Startups entwickeln 5G Anwendungen im Live Netz der Telekom

Die Telekom gibt den Startschuss für 5G in Deutschland. Bis Jahresende sollen rund 300 5G-Antennen an mehr als 100 Standorten gebaut und in Betrieb genommen werden. Der Ausbau startet in sechs deutschen Städten: Zunächst in Berlin und Bonn, dann folgen Darmstadt, Hamburg, Leipzig und München. In den nächsten 18 Monaten sollen die 20 größten Städte Deutschlands mit 5G angebunden werden. In diesen Ballungsräumen leben viele Menschen, die täglich unterwegs sind und besonders hohen Nutzen aus neuen 5G-Anwendungen ziehen werden. Somit beginnt die Telekom den 5G-Ausbau in Metropolen und weitet das Netz sukzessive in weniger dicht besiedelten Gebieten aus. Erste Geräte sowie passende Tarife für 5G sind ab sofort verfügbar. 5G-Anwendungen liefert der Telekom Tech-Inkubator hubraum. 18 Startups haben in den letzten Monaten ihre 5G Produkte im Live-Netz der Telekom in Berlin entwickelt.

„Mit der Frequenzauktion haben wir das Ticket für die 5G-Zukunft gelöst. Nun wollen wir 5G möglichst schnell auf die Straße, zu unseren Kunden, bringen. Es ist unser Anspruch, immer das beste Netz zu haben – das gilt auch für 5G. In Deutschland sind bereits fast drei Viertel der Antennenstandorte mit Glasfaser angeschlossen – wir setzen darauf jetzt auf“, so Dirk Wössner, Vorstand Telekom Deutschland. „Unsere Teams arbeiten mit Hochdruck in allen Bereichen: Vom Netz über die Tarife bis zu den Geräten und Anwendungen – wir geben überall Vollgas, damit es noch in diesem Jahr mit 5G losgehen kann. Dafür brauchen wir klare Rahmenbedingungen und Pragmatismus auf Seiten der Behörden. Besonders bei Fragen zu regionalem Spektrum, lokalem Roaming, der Verwendung der Auktionserlöse sowie den Genehmigungsverfahren, die in Deutschland zu lange dauern.“

Im Mobilfunknetz kommt für die Telekom 5G zum aktuellen LTE-Ausbau dazu. Dirk Wössner: „5G ist die Zukunft. Dennoch wissen wir, dass wir auch im Bestandsnetz noch Aufgaben haben. So steht der LTE-Ausbau weiterhin voll im Fokus. Allein dieses Jahr wollen wir etwa 2.000 Mobilfunkstandorte neu aufbauen. Es geht darum, besonders im ländlichen Raum Lücken zu schließen.“

Parallel arbeitet die Telekom gemeinsam mit der Industrie an sogenannten 5G-Campusnetzen. Hier folgt der Netzausbau dem konkreten Bedarf von Geschäftskunden. „Mit Osram oder dem Automobilzulieferer ZF arbeiten wir bereits am 5G-Netz“, sagt Claudia Nemat, Vorstand der Telekom für Technologie und Innovation. „Egal ob Mobilitätskonzepte in Städten, Produktion in der Industrie von morgen oder virtuelle Realität im Unterhaltungssektor: 5G ist der Schlüssel dazu. Die Industrie kann auf uns als Partner beim 5G-Ausbau zählen.“

5G Pioniere im Telekom Netz

18 Startups im Telekom Tech-Inkubator hubraum haben in den letzten Monaten bereits ihre 5G Ideen ausprobiert. Dazu hatten sie Live-Bedingungen im 5G Testfeld der Telekom in Berlin. Sie konnten dort auch Edge Computing nutzen. Mit dieser Technologie reagiert das Netz quasi ohne Verzögerungen, weil die Rechenleistung in der Cloud möglichst nah zum Kunden gebracht wird. Die Produkte der Startups nutzen 5G zum Beispiel für Echtzeit-Infos beim Sport, Schulungen per Datenbrille und Daten-Handschuh oder für selbstfahrende Roboter in Fabriken.

„Wir haben unsere 5G und Edge Infrastruktur bewusst sehr früh für Startups und ihre Ideen geöffnet. In der Zusammenarbeit mit den Startups haben wir massiv viel darüber gelernt, wie 5G erlebbar werden kann“, so Claudia Nemat. „Das Feedback der 5G Pioniere hat uns gezeigt, wie zukünftige Anwendungen aus der Kombination von 5G und Edge Computing profitieren können.“ Die Kommerzialisierung der 5G Ideen soll nun im Fokus stehen.

Für Frühstarter: Erste 5G Tarife und Geräte verfügbar

Für alle, die von Beginn an bei 5G dabei sein wollen, bietet die Telekom als erster Anbieter in Deutschland 5G-Geräte mit passenden Tarifen an.

Das erste 5G-Smartphone der Telekom ist das Samsung Galaxy S10 5G. Das Gerät ist ab sofort in den Telekom Shops verfügbar. Das S10 5G kostet im Tarif Magenta Mobil XL Special 899,95 Euro. Auf Wunsch können Kunden ihr altes Smartphone für 200 Euro in Zahlung geben. Zusätzlich lobt die Telekom noch einem Frühstarter-Vorteil in Höhe von 100 Euro aus. Der neue Unlimited Tarif bietet für 84,95 Euro im Monat unbegrenztes Surfen. Kunden nutzen das LTE-Netz der Telekom und zukünftig 5G. Die Freischaltung für 5G erfolgt automatisch.

Der HTC 5G Hub funktioniert wie ein tragbarer Hotspot und kann bis zu 20 Geräte parallel mit dem Netz verbinden. Er bietet schnelle Daten – zukünftig auch über 5G. Die typische Spitzengeschwindigkeit pro Anwender ist je nach verwendeter Technik bis zu 1GBit/s. Mit einem Android-Betriebssystem ausgestattet, bietet der Hub auch eine Vielzahl mobiler Anwendungen. Das HTC Gerät kostet 555,55 Euro im Tarif Magenta Mobil Speedbox XL und ist ab sofort erhältlich. Dieser neue Tarif ist der erste reine Datentarif mit unbegrenztem Datenvolumen, zukünftig auch für 5G. Der Tarif kostet 74,95 Euro im Monat.

„Für unsere Kunden wird mit 5G ein neues Zeitalter anbrechen: 3G hat dem Musikstreaming zum Durchbruch verholfen, mit 4G kamen Videos dazu. 5G wird Gaming und Augmented Reality in eine neue Dimension bringen,“ sagt Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden der Telekom Deutschland. „Die Telekom ist 5G ready und bietet für alle, die von Anfang an dabei sein wollen, die ersten 5G Geräte mit passenden Tarifen.“

Neues 5G Testfeld in Bonn

Die Telekom testet 5G jetzt auch an ihrem Heimatstandort Bonn. Bereits fünf Bonner Standorte sind mit dem neuen Kommunikationsstandard ausgerüstet. Hier wird in Kombination mit dem 5G-Labor der Telekom vor allem das Zusammenspiel von Netz und Geräten erprobt. Die Übertragungsrate bei einem Live-Test mit kommerziellen Geräten des Bonner 5G-Netzes erreichte bereits über 1 GBit/s. Weitere 5G-Testfelder betreibt die Telekom in Berlin und Darmstadt. Alle Testfelder sollen noch in diesem Jahr in den 5G-Livebetrieb für Kunden geschaltet werden.


02.07.2019

Mit 5G sehen, fühlen, werfen – Startup Pioniere im Telekom Netz

  • Startups im Berliner hubraum entwickeln 5G Anwendungen
  • Entwickler testen im Berliner 5G Live Netz der Telekom 
  • 18 Startups aus neun Ländern im hubraum 5G Prototyping Program

Sie sind die ersten in Deutschland, die heute schon 5G live und in Farbe nutzen. Und zwar für Echtzeit-Infos beim Sport, Schulungen per Datenbrille und Daten-Handschuh oder selbstfahrende Roboter in Fabriken. 18 Startups im Telekom Tech-Inkubator hubraum haben über die vergangenen Monate ihre 5G Ideen ausprobiert. Dazu hatten sie Live-Bedingungen im 5G Testfeld der Telekom in Berlin. Sie konnten dort auch Edge Computing nutzen. Mit dieser Technologie reagiert das Netz quasi ohne Verzögerungen, weil die Rechenleistung in der Cloud nah beim Nutzer ist. So sammelten die 5G Pioniere Erfahrungen, wie sie ihre Ideen mit 5G und Edge Computing umsetzen können. 

Beeindruckende Ergebnisse

„Wir haben unsere 5G und Edge Infrastruktur bewusst sehr früh für Startups geöffnet. In der Zusammenarbeit zur Umsetzung ihrer 5G Ideen haben wir viel gelernt“, so Claudia Nemat, Vorstand Technologie und Innovation bei der Telekom. „Das Feedback der 5G Pioniere hat uns gezeigt, wie zukünftige Anwendungen aus der Kombination von 5G und Edge Computing profitieren können. Zudem zeigen uns die Ergebnisse, welche der ersten 5G-Dienste die höchste Relevanz haben. Gerade bei Bildung und Unterhaltung sind die Möglichkeiten von Virtual und Augmented Reality und Gaming sehr vielversprechend.“ 

Die Ergebnisse des hubraum 5G Prototyping Programms sind beeindruckend. Alle 15 Projekte haben ihre Ideen in 5G Produkte umgesetzt und präsentieren sie diese Woche beim hubraum Prototyping Summit. Dabei sind Projekte aus ganz unterschiedlichen Bereichen entstanden. Die Firma immersiv.io hat eine Plattform für Augmented Reality für große Live-Sportereignisse entwickelt. Darüber können Zuschauer zusätzliche Informationen zum Spiel in Echtzeit abrufen. Das Produkt war bei Basketball-Spielen der Telekom Baskets live im Einsatz. Fans konnten zum Beispiel per Smartphone oder AR-Brille checken, wie schnell einzelne Spieler sind und wie viele Körbe sie geworfen haben. Wichtig für das Produkt ist eine extrem niedrige Latenzzeit des Netzes, um die Zusatzinfos zum Spiel in Echtzeit zu garantieren.

Schulungen per Datenbrille

Wo muss der Schraubenschlüssel angesetzt werden, was versteckt sich hinter einer Abdeckung, wo ist eine Reparatur notwendig? Ein Projekt aus drei Startups arbeitet an Lösungen für das Thema Schulungen über Virtual Reality. Ziel sind Schulungen per Datenbrille auch für große Konzerne mit großen Nutzergruppen. Und zwar per Virtual Reality Streaming. Dazu eignet sich ein 5G Netz mit Edge Computing, damit hochauflösende Bilder mit hohen Datenmengen auf kleine und leichte Geräte gebracht werden können. Innoactive bietet dazu die Plattform für die Inhalte der Schulungen. Das Startup QuarkVR realisiert das benötigte Streaming der Daten über 5G. Und damit Schulungen auch die Körpermotorik ansprechen, hat das Startup SenseGlove einen Haptik-Handschuh entwickelt. Mit ihm können Objekte virtuell verschoben werden. Hierfür ist eine extrem schnelle Reaktionszeit im Netz erforderlich, da Fühlen einfach in Sekundenbruchteilen passiert.

EK Automation setzt auf Campus Netze und selbstfahrende Roboter. Sie können in smarten Fabriken bei der Produktion und Logistik unterstützen. Die Intelligenz der so genannten Automated Guided Vehicles sitzt dabei vorwiegend in der Cloud und braucht eine schnelle Verbindung. Die AGVs können in Campus-Netzen von Firmen eingesetzt werden. Die Funktionsweise wurde im 5G Testfeld erfolgreich getestet.

Die Kommerzialisierung steht im Fokus

Nach Abschluss des hubraum 5G Prototyping Programms wird nun Projekt für Projekt entschieden, wie es mit den Ideen und Produkten weitergeht. Die Kommerzialisierung steht im Fokus. Das kann zum Beispiel in Zusammenarbeit mit dem Partnering Bereich der Telekom oder dem 5G Programm für Campus Netze passieren oder auch über ein Folgeprogramm im hubraum. Aktuell laufen Überlegungen, zum Beispiel ein Programm für den Bereich Virtual und Augmented Reality aufzusetzen.

Das 5G Prototyping Programm hat die Telekom mit hubraum aufgesetzt, um die Entwicklung neuer Anwendungen für 5G zu beschleunigen. Seit Ende 2018 haben 18 Startups in 15 Projekten ihre Ideen entwickelt. Die Teams kommen aus neun Ländern: Bulgarien, Dänemark, Finnland Frankreich, Großbritannien, Israel, den Niederlanden, Polen und Deutschland. Die Startups nutzen das Berliner 5G Testfeld und die Edge Cloud der Telekom. Das Berliner 5G Cluster ist seit Mai 2018 aktiv und besteht inzwischen aus 66 Antennen.