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Telekom AG Medieninformationen

27.11.2018

Shell: grünes Licht für Toll4Europe-Anteile

  • Kartellbehörden genehmigen 15 Prozent-Übernahme
  • Joint Venture bringt europaweite Maut-Box in den Lkw

Der Erwerb einer Beteiligung an Toll4Europe durch Shell ist nun abgeschlossen. euroShell Cards B.V. mit Sitz in Rotterdam, ein Unternehmen der Shell Gruppe, übernimmt damit Anteile in Höhe von 15 Prozent am europäischen Maut-Dienstleister Toll4Europe - einem sogenannten EETS (Electronic European Toll Service) -Anbieter. euroShell wird damit auch einer der Vertriebspartner für die Mautzahlungsdienste von Toll4Europe. Die Kartellbehörden haben den Einstieg genehmigt.

Toll4Europe will es Transport- oder Logistik-Kunden mit Schwerlastwagen im europäischen Straßennetz künftig einfacher machen: Eine universelle Toll4Europe-Mautbox im Lkw-Cockpit und ein Vertrag mit einem einzigen Anbieter sollen dann genügen. Die Mautbox wird mittelfristig eine beschleunigte Zahlung von Straßen-, Brücken- und Tunnelmautgebühren in allen europäischen Ländern ermöglichen. 

Die Toll4Europe GmbH mit Sitz in Berlin wurde 2017 als Gemeinschaftsunternehmen von T-Systems International GmbH, Daimler AG und DKV Euro Service GmbH und Co. KG gegründet.  Auch nach der Beteiligung durch Shell liegt die unternehmerische Führung bei T-Systems, einer Tochter der Deutschen Telekom AG. T-Systems ist der Haupt-IT Supplier der Toll4Europe und liefert alle relevanten Prozesse und Services für die europäische interoperable Mauterhebung zu. T-Systems hält 55 Prozent der Anteile, Daimler, DKV und euroShell halten jeweils 15 Prozent.

Jan Toschka, Chef des Shell-Tankstellengeschäfts in Deutschland, Österreich und der Schweiz erklärt: „Durch den Beitritt zur Toll4Europe können wir unsere Mautdienste für unsere euroShell Card Kunden in Europa weiter verbessern. Die Toll4Europe-Box wird digitale Mautzahlungen und Mobilitätsdienste in allen EU-Ländern anbieten."

EU: Nationale Mautsysteme müssen zusammen funktionieren

Der rechtliche Rahmen für die Entwicklung einer europäischen Maut-Box ist die EU-Richtlinie „European Electronic Toll Service (EETS)“. Die Richtlinie gilt grundsätzlich für alle EU-Staaten, die ein elektronisches LKW-Mautsystem eingeführt haben oder planen. Sie verpflichtet Mautbetreiber zu Interoperabilität. Die verschiedenen Maut-Systeme der Länder müssen zusammenarbeiten können. Deutschland hat diese Richtlinie 2014 durch das Mautsystemgesetz in nationales Recht umgesetzt.


26.11.2018

Tarifergebnis für T-Systems erzielt

  • Einigung mit ver.di: Gehälter der tariflich Beschäftigten werden ab 2019 in zwei Stufen angehoben
  • Regelungen zur variablen Vergütung werden schrittweise an bestehende Konzernregeln angepasst
  • Neuer T-Systems Tarifvertrag gilt rückwirkend ab dem 1. April 2018 und hat eine Laufzeit von 33 Monaten

T-Systems hat in den Tarifverhandlungen mit ver.di am Freitag ein Ergebnis erzielt. Neben einer Anhebung der Gehälter in zwei Stufen ab dem 1. Januar 2019 wurde auch eine Einigung über die Harmonisierung der variablen Vergütungsregelungen erreicht.

Der neue Tarifvertrag sieht vor, die Gehälter der tariflich Beschäftigten der T-Systems International und der Multimedia Solutions (MMS) ab 2019 in zwei Schritten anzuheben. Dabei werden die Gehälter zum 1. Januar 2019 um 2 Prozent und zum 1. Januar 2020 um weitere 2,5 Prozent erhöht. Für die Beschäftigten in den Entgeltgruppen 1 bis 5 beträgt die Erhöhung zum 1.Januar 2019 sogar 3 Prozent. Der neue Tarifvertrag gilt rückwirkend ab dem 1. April 2018 und hat eine Laufzeit von 33 Monaten.

„Uns ist nach schwierigen und langen Verhandlungen ein für beide Seiten tragfähiges Ergebnis am Verhandlungstisch gelungen - bei der Gehaltsanhebung, bei der Harmonisierung der variablen Vergütungsregelungen und auch bei der Laufzeit des neuen Tarifvertrages. Auch bieten wir neue Möglichkeiten, Beruf und Privatleben besser auszubalancieren“, zeigt sich Georg Pepping, Geschäftsführer Personal der T-Systems insgesamt zufrieden mit dem gefundenen Kompromiss. 

Variable Vergütung

Mit Blick auf die finanzielle Sicherheit für das laufende Jahr, garantiert T-Systems ihren Beschäftigten für 2018 eine Auszahlung der Unternehmenszielerreichung von mindestens 100%.

Für die Folgejahre (2019 ff.) werden die Regelungen zur variablen Vergütung an die im Telekom Konzern geltenden Regelungen schrittweise angepasst. Die variable Vergütung für Tarifbeschäftigte im Nicht-Vertrieb wird für 2019 auf 100% festgelegt und wie üblich im Folgejahr ausgezahlt. Im Jahr 2020 erfolgt dann eine Umstellung auf eine monatliche Vorauszahlung und im Jahr 2021 dann auf ein Jahresfestgehalt. Für tarifliche Mitarbeiter mit Vertriebszielen ermittelt sich die Höhe des variablen Anteils am Jahreszielentgelt ab dem 1. Januar 2019 zu 100 % nach Individual- und Teamzielen. Die bisherige teilweise Einberechnung der Unternehmenszielerreichung entfällt.

Sozialverträgliche Umsetzung der Personalreduzierung

Das Tarifergebnis beinhaltet keine Regelungen zum Kündigungsverzicht. Der bestehende tarifliche Kündigungsverzicht endet damit am 31. Dezember 2018. Danach gelten die im August 2018 mit dem Gesamtbetriebsrat der T-Systems zur sozialverträglichen Umsetzung der Personalreduktion getroffenen Regelungen.

Arbeitszeit

Die Zeitgutschriften für die altersreduzierte Arbeitszeit werden über den 31. Dezember 2018 hinaus weiter ausgesetzt. Hiermit tragen die Tarifvertragsparteien der rückläufigen Beschäftigungssituation Rechnung. Neben der Einführung eines tarifvertraglichen Langzeitkontos in der MMS haben sich die Tarifvertragsparteien auch auf die Einführung eines neuen Teilzeitmodells „Additional Days Off“ in der T-Systems und in der MMS verständigt. Beschäftigte können ihre vertragliche Wochenarbeitszeit auch reduzieren, indem sie Vollzeit weiterarbeiten und den gewonnenen Zeitüberschuss innerhalb des Jahres in Freizeitblöcken wieder aufbrauchen. „Gerade in der IT-Industrie arbeiten viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Projekten. Wir schaffen so die Möglichkeit eine echte zusätzliche Auszeit zu nehmen“, so Georg Pepping.

Das Verhandlungsergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien.


22.11.2018

Deutsche Telekom bereitet Markteinführung von LTE-M in 2019 vor

  • hubraum LTE-M Prototyping Programm beschleunigt Entwicklungsarbeit
  • Testnetze bereits in Österreich, Deutschland, Polen und den Niederlanden live
  • Durch Standardisierung garantiert 5G-tauglich

Die Telekom bereitet die Markteinführung der LTE-M Netztechnologie vor. Erste Prototypen demonstrieren schon jetzt die ganze Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten: Das Unternehmen stellt heute die Finalisten im LTE-M Prototyping Programm in Wien vor. Das Programm wurde vom Telekom Inkubator hubraum in Zusammenarbeit mit der Telekom Tochter - T-Systems aufgesetzt. Es baut auf bereits erfolgreich umgesetzten Prototyping-Programmen für NB-IoT Lösungen auf. 

Fast 150 Start-ups und IoT-Unternehmen aus ganz Europa und den USA bewarben sich für das hubraum LTE-M Prototyping Programm. 18 Teams aus elf Ländern und 13 Branchen qualifizierten sich für die weitere Zusammenarbeit. Getestet wurden die Prototypen in den LTE-M-Testnetzen in Krakau, Berlin, Reutlingen, Rotterdam oder Wien. 

“Der Summit ist der Höhepunkt unserer Prototyping-Arbeit. Wir haben wertvolle Erkenntnisse zur kommerziellen Nutzung von LTE-M gesammelt. Bis Mitte 2019 werden wir LTE-M Netze in mehreren europäischen Märkten einführen. Damit können unsere Kunden LTE-M Geräte und Anwendungen entwickeln und testen,” erklärt Ingo Hofacker, verantwortlich für das Internet-der-Dinge-Geschäft der Telekom. “LTE-M ist eine spannende, 5G-fähige Technik, die sich ganz natürlich aus der Mobile IoT-Strategie der Deutschen Telekom ergibt. Sie ergänzt die IoT-Landschaft durch eine Reihe von ganz neuen Optionen, wo andere Technologien an ihre Grenzen stoßen.”

Innovation durch LTE-M

Die Finalisten beim Hubraum LTE-M Prototyping präsentierten Lösungen für die Bereiche Smart City, Wearables, E-Health und Smart Tracking. Das britische Startup Neebo z.B. stellt ein Wearable für Babys vor: Es lässt sich am Handgelenk eines Neugeborenen befestigen und überwacht dessen Vitalparameter.

Das niederländische Unternehmen Babbler schuf eine hochwertige Tracking-Lösung für die Industrie. Damit lassen sich Frachtcontainer über weite Strecken verfolgen und an einen Sicherheitsalarm anbinden, der bei Diebstahl oder Beschädigung anschlägt. Sicherheit steht auch bei der deutschen Firma Inshoerance im Mittelpunkt. Sie erfand „smarte“ Einlegesohlen mit Alarmfunktion, die durch Zusammenschlagen der Füße aktiviert wird. Zielgruppe für diese Sicherheitsschuhe sind Arbeitnehmer an gefährlichen Einsatzorten oder Personen mit erhöhtem Entführungsrisiko oder alleinlebende Senioren.

LTE-M unterstützt zudem Smart City- und Smart Building-Anwendungen wie Strommessung und Klimadatenerfassung. So hat Polisens.io aus Estland Sensoren entwickelt, welche die Luftqualität überwachen. Sie werden an Bussen installiert und liefern eine Übersichtskarte der Luftverschmutzung in der ganzen Stadt. 

Lauter Vorteile plus 5G-Bereitschaft

LTE-M Technologie wurde speziell für die IoT-Anbindung entwickelt und kombiniert die Vorteile aus dem Maschinen- und Sensorennetz Narrowband-IoT (NB-IoT) - und LTE-Technik. Sie zeichnet sich durch eine lange Akkulaufzeit und einen schnellen Datendurchsatz (bis zu 1 Mbit/s) aus. Weitere Pluspunkte sind die vernetzte Mobilität (also die Fähigkeit zur verlustfreien Datenübergabe zwischen Zellen), SMS- und künftig auch Sprachtelefonie- Unterstützung (VoLTE). Abdeckung in Gebäuden und zu erwartende Akkulaufzeiten sind fast so gut wie bei NB-IoT. Verglichen mit LTE hat LTE-M einen erheblich niedrigeren Stromverbrauch und bietet bessere Abdeckung in Gebäuden - bei bis zu 50 Prozent niedrigeren Modulkosten.

Da LTE-M auf dem Standard LTE 3GPP basiert, ist die Technik 5G-fähig und verlangt nur nach einem Software-Update aus dem Netz. Die weltweite Kooperation 3rd Generation Partnership Project (3GPP), verantwortlich für die Standardisierung von Mobilfunktechnologien, hat zugesagt, dass NB-IoT und LTE-M im Rahmen der 5G-Spezifikationen weiterentwickelt werden und damit langfristig gesichert sind. Die Telekom kann schon heute entsprechend investieren kann und auch künftig bei der 5G-Evolution mitwirken.


22.11.2018

Telekom gewinnt Mobilfunk-Netztest der Computer-Bild

  • Computer-Bild bescheinigt: Telekom hat das beste LTE-Netz
  • Note 1,8: Telekom Netz stark in Städten und auf dem Land
  • Stabile Gesprächs- und Datenverbindungen entlang der Autobahnen

Die Telekom geht als Gesamtsieger des Mobilfunk-Netztests der Computer-Bild vom Feld. Mit der Gesamtnote 1,8 hat sich die Telekom erfolgreich gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Das Mobilfunknetz der Telekom ist stark in den Städten und gut ausgebaut auf dem Land – das bescheinigt das Ergebnis der Computer-Bild. Mehr als 50.000 Leser nutzen die Netztest-App der Computer-Bild und messen damit die Qualität der Netze in Deutschland. Ihre Werte von Mai bis Oktober hat Computer Bild nun ausgewertet.

„Wir sind sehr stolz, dass wir den Netztest der Computer-Bild gewonnen haben“, sagt Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland. „Unsere kontinuierlichen Investitionen ins Netz und die harte Arbeit unserer Mitarbeiter zahlen sich aus. Jetzt wird uns bestätigt, dass unser Netz in den Großstädten enorm schnell und auch in der Fläche am besten ausgebaut ist. Unsere Kunden – egal ob in der Stadt oder auf dem Land – haben bei uns das beste Netzerlebnis.“

In ihrer aktuellen Ausgabe wirft Computer-Bild einen genauen Blick auf die Netzqualität im Mobilfunk. Die Telekom hat laut Computer-Bild derzeit klar das beste Mobilfunknetz für Smartphone-Nutzer in Deutschland. Tempo und LTE-Versorgung seien richtig gut.

Schon im Vorfeld hatte die Bild-Zeitung auf Basis der Computer-Bild Daten auch über das Netz entlang der Autobahnen berichtet. Fast überall „grün“ attestiert Computer-Bild der Telekom. Kunden können sich bei Gesprächs- und Datenverbindungen auf eine stabile Versorgung von der A1 im Norden bis zur A9 im Süden verlassen. 

„Der Sieg im Netztest spornt uns an. Wir wollen auch beim zukünftigen Mobilfunkstandard ganz vorne sein, wir sind 5G ready“, so Goldenits weiter. Ein Großteil der 27.000 Antennenstandorte der Telekom in Deutschland ist bereits fit für die ersten 5G Anwendungen. Mit 5G wird das Netz zukünftig bis zu zehnmal höhere Übertragungsgeschwindigkeiten haben als heute und reagiert dann nahezu in Echtzeit.


20.11.2018

Internet der Dinge: Telekom digitalisiert Prüfprozesse

  •  „Goods Compliance“: Telekom macht Schluss mit Papierkram
  • Komplettpaket für die digitale Durchführung und Dokumentation von Prüfprozessen
  • Ohne aufwendige Installation schnell ins Internet der Dinge

Mit „Goods Compliance“ gehören handgeschriebene Protokolle der Vergangenheit an. Die Komplettlösung aus dem Internet der Dinge digitalisiert Prüfprozesse in Echtzeit und dokumentiert deren Ergebnisse lückenlos. Unternehmen stellen damit sicher, dass sie gesetzliche Vorgaben einhalten und selbstgesteckte Qualitätsziele erreichen. Die Lösung liefert darüber hinaus verlässliche Daten über Gegenstände und ihre Funktion. Zum Beispiel, ob Anlagen wie Kühlräume fehlerfrei arbeiten.

„Goods Compliance“ spart Zeit und Ressourcen

Nicht nur Autos müssen zum TÜV. Gesetzlich vorgeschriebene Kontrollen gelten für zahlreiche Produkte. Feuerlöscher und Rauchmelder sind nur zwei Beispiele von vielen. Auch im betrieblichen Alltag gehören Überprüfungen zum Tagesgeschäft. Maschinen, kritische Routineaufgaben und empfindliche Produkte unterliegen strengen Kontrollanforderungen. Das gilt insbesondere für die lebensmittelverarbeitende Industrie und den Pharmabereich. Diese Prüfungen sind für Unternehmen aufwändig. Viele arbeiten noch mit handgeschriebenen Protokollen oder Excel-Listen. Mit dem Komplettpaket „Goods Compliance“ geht das jetzt elektronisch. Das spart Zeit und Ressourcen. 

Komplettpaket für einen einfachen Start ins Internet der Dinge

Die fertige Lösung umfasst alle notwendigen Bauteile. Von der Sensorik und Mobilfunk-Verbindung, über App, IoT-Plattform und Cloudspeicher bis hin zum übersichtlichen Webportal. So setzen Anwender „Goods Compliance“ ein: Die zu prüfenden Gegenstände erhalten einen QR-Code. Über diesen sind sie eindeutig identifizierbar und lassen sich mit einer Prüfaufgabe verlinken. Nun kann die Kontrolle erfolgen. Das klappt mit dem Smartphone wie mit dem Tablet. Der Nutzer scannt den QR-Code. Die App erkennt den QR-Code als Kontrollpunkt und holt die dazugehörige Checkliste aus der Cloud. Checklisten und Kontrollpunkte kann der Anwender beliebig nach seinen individuellen Bedürfnissen einrichten. Die in vielen Bereichen wichtige Temperaturerfassung kann ebenfalls mit der Lösung am Kontrollpunkt erfolgen. Das funktioniert manuell über Bluetooth-Temperaturfühler oder automatisch über fest installierte Sensoren. Alle Daten fließen in Echtzeit über die Cloud in ein übersichtliches Online-Portal. Dort werden sie anschaulich aufbereitet und dokumentiert. So sehen Verantwortliche auch aus der Ferne: Alles ist in Ordnung. Andernfalls schlägt die Lösung Alarm. 

Mehr Sicherheit für alle, die sicher sein müssen

Die Komplettlösung ist in vielen Branchen und Einsatzbereichen nutzbar. Franchise-Betriebe dokumentieren und belegen damit die Einhaltung von Qualitäts-Standards. Der Vermieter von Industriegütern kontrolliert mit „Goods Compliance“ seine Maschinen, bevor er sie neu verleiht. Ebenso sieht der Supermarkt-Manager, ob alle Kühltruhen funktionieren. Eine anschauliche Weboberfläche ermöglicht die einfache Bedienbarkeit der Lösung. Zudem ist sie mehrsprachig. Webportal und App gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch.

Mehr Transparenz bei der Verarbeitung von Lebensmitteln

In der Lebensmittelbranche kommt „Goods Compliance“ unter dem Produktnamen „CHECK CLOUD“ zum Einsatz. Hier kooperiert die Telekom mit der Max Maier Unternehmensgruppe. Zu dieser gehört auch die Rieber GmbH & Co. KG, internationaler Marktführer für Großküchenausstattung und Lebensmitteltransportboxen. 

„CHECK CLOUD“ dokumentiert papierlos gemessene Temperaturen und Prüfungen nach dem EU-weit geltenden Hygiene-Standard HACCP (hazard analysis and critical control points). Und das an frei definierbaren Kontrollpunkten. Das bedeutet: Der gesamte Verarbeitungsprozess der Lebensmittel wird transparent. Von der Warenanlieferung über Lagerung und Zubereitung bis hin zum Transport und der Essenausgabe. Küchenchefs dokumentieren damit lückenlos, dass sie die Vorschriften einhalten. 

Zudem bekommen sie wertvolle Informationen in Echtzeit über den Zustand der Lebensmittel. Damit sichern sie die Qualität der Speisen und wirtschaften nachhaltiger.

„CHECK CLOUD“ erhielt bereits den renommierten "Zukunftspreis 2018“ in der Kategorie „Trendsetter Produkt – Technik & Ausstattung“. Dieser wurde auf der Internorga, einer internationalen Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie, verliehen.


20.11.2018

Schlaue Technik für das digitale Deutschland

  • Telekom Aussteller auf der Smart Country Convention (20.-22. November)
  • Breitband und 5G Basis für digitale Bürgerdienste
  • Schmalband-Funk für Parkplätze, Straßenlaternen oder sichere Brücken

Deutschland gibt Gas bei der Digitalisierung. Eine neue Messe ist hierfür Schaufenster. Ab heute findet in Berlin erstmalig die „Smart Country Convention“ statt. Mittelfristig will sie sich als Leitmesse für die Digitalisierung der öffentlichen Hand etablieren. Mit leistungsstarker Konnektivität, intelligenten Bürgerdiensten und Cyberschutz ist die Telekom zentraler Aussteller. 

Im Mittelpunkt des Messe- und Kongressprogramms steht die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Wichtiges Thema ist auch der Ausbau von Mobilfunk und Festnetz in der Bundesrepublik als Basis für digitale Bürger-Dienstleistungen. Daher zeigt die Telekom auf dem Messestand wie der Breitbandausbau in Deutschland im Rahmen der Initiative „Mehr Breitband für Deutschland“ vorangeht. Und wie das Kabel Zeit und Kosten sparend unter Bürgersteig und Straße kommt.  Allein in diesem Jahr verlegt die Telekom rund 60.000 Kilometer Glasfaser. Bereits jetzt ist das Glasfasernetz 500.000 Kilometer lang. Die Telekom informiert auf dem Stand auch zum Mobilfunk der vierten und fünften Generation (5G). Nach wie vor sind Smartphone, Tablets und schnelle mobile Verbindungen Treiber der Digitalisierung weltweit. 

Funk für Parkplätze, Straßenlaternen oder sichere Brücken

Einen festen Platz auf der Digital-Agenda Deutschlands hat auch Narrowband-IoT (NB IoT). Der schmalbandige Funk baut Maschinen- und Sensornetze auf. Die Telekom zeigt in Berlin zahlreiche kommunale Anwendungsfelder für die Technik: Sie verbindet freie Parkplätze mit dem Handy. Städte wie Bonn und Hamburg nutzen „Park and Joy“ bereits. Die App ermöglicht das bargeldlose Parkplatz-Bezahlen und hilft Autofahrern wie Städten, weil Parkraum leichter zu finden ist. NB IoT steuert zudem Straßenbeleuchtung, Müllentsorgung oder überwacht den Zustand von Straßen und Brücken.

Künstliche Intelligenz lässt Bürger auf Licht im Formulardschungel hoffen

Ein weiterer Teil des Telekom-Standes widmet sich intelligenten Bürgerdiensten. Deutschland will bis 2022 einen bundesweiten Portalverbund für alle städtischen Online-Dienste einführen. Mit ServiceNow stellt die Telekom ein umfassendes Bürgerportal auf der Convention vor – für Personalausweis, Hundesteuer oder Bauantrag.

Auch Anfragen sollen für die Bürger künftig leichter gehen. Hier unterstützen neue Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), Robotic Process Automation (RPA) oder Blockchain. Erleichterung bringt die Technik so Mitarbeitern der Verwaltung. Sich wiederholende Tätigkeiten wie Bezahlen der Ausleihen lassen sich darüber weitgehend automatisieren. Mit einem Citypass will die Telekom Bürgern zudem künftig den Zugang zu verschiedensten Dienstleistungen wie Buchleihe, Schwimmbadeintritt oder Mietfahrrad vereinfachen. 

Eine App für die ganze Stadt

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) entwickelt die Telekom die App OSCA (“One Smart City App“), eine dynamische, standortbasierte Anwendung. Der Nutzer erhält Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen, Freizeitangebote oder auch Einkaufsmöglichkeiten für die jeweilige Stadt in der er sich gerade aufhält. Ein offener Standard erleichtert die Nutzung über alle Mobilfunkanbieter. Bereits über 20 Städte in Deutschland und Spanien testen die App. OSCA soll eine einfache länderübergreifende Lösung für ganz Europa werden. 

Cyberschutz und Sicherheit „Made in Germany“

Neben neuen digitalen Dienstleistungen stehen deren Schutz sowie die öffentliche Sicherheit im Fokus der Messe. Die Telekom präsentiert auf der Convention mobile Lösungen „made in Germany“ für die Polizeiarbeit sowie die Katastrophen-Warn-App NINA. Über Virtual Reality-Brillen können die Standbesucher weiterhin einen Blick in das Security Operation Center (SOC) der Telekom werfen. Das Bonner Herz der Telekom-Cyberabwehr ist weltweit einzigartig. Rund 1.200 Sicherheitsexperten des Konzerns schützen die Netze und Systeme von Telekom und Kunden vor Internetkriminalität.


19.11.2018

Telekom schließt einhundert Funklöcher in Bayern

  • Bilanz nach einem Jahr „Mobilfunk Offensive Bayern“
  • Rund 100 neue Standorte aufgebaut
  • Bevölkerungsabdeckung von 99 Prozent bis Ende 2020

Die Telekom hat in Bayern damit begonnen, 100 Mobilfunklöcher zu schließen. Die Funklöcher wurden von der Bayerischen Staatsregierung benannt und sind Teil der „Mobilfunk Offensive Bayern“. Der erste Standort auf der 100er-Liste ist Lutzingen. Hier wird in den nächsten Tagen ein 30 Meter hoher Betonmast in Betrieb gehen. Er wird die Versorgung mit GSM und LTE sicherstellen. „Lutzingen macht den Anfang. Wir sind mit allen Kommunen, die auf der Liste stehen, im Gespräch“, sagte Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland, heute bei einem Pressegespräch mit bayerischen Lokalmedien. „Bei der Hälfte der Gemeinden liegen uns konkrete Standort-Vorschläge vor. Für 23 Standorte haben wir einen Anmietvertrag abgeschlossen und können jetzt in die Realisierung gehen. Wir werden in den nächsten Monaten also mehr und mehr Funklöcher schließen.“

Die „Mobilfunk Offensive Bayern“ wurde im November 2017 von der Telekom gestartet. Kern der Offensive ist das Ziel bis Ende 2020 in Bayern die Mobilfunk-Versorgung durch 1.100 zusätzliche Standorte zu verbessern. Außerdem wird die Telekom 1.200 bereits bestehende Standorte mit zusätzlichen Diensten ausstatten. Insgesamt betreibt die Telekom in Bayern derzeit über 5.200 Mobilfunk-Standorte.

Die Telekom hat in den vergangenen zwölf Monaten bereits rund 100 neue Standorte realisiert und rund 300 zusätzliche Dienste ins Netz integriert. „Unsere Vorbereitung für viele weitere Standorte ist abgeschlossen und wir können jetzt in die Umsetzung gehen“, sagt Goldenits. In der Regel dauert es zwölf bis 24 Monate, einen Mobilfunkmasten zu errichten. Neben den eigenen Planungen, der Anmietung und dem Bau muss auch ein kommunaler Dialog mit den Kommunen durchlaufen werden. Dieser Dialog nimmt zum Teil mehrere Monate in Anspruch.

Zur Diskussion um die Qualität des deutschen Mobilfunknetzes nahm Goldenits Stellung: „Die Telekom ist in Deutschland seit Jahren die Nummer eins in punkto Qualität. Wir gewinnen jeden Netztest. Unser Netz hält auch dem internationalen Vergleich stand. Das kann jeder sehen, der sich die Auswertung einmal genauer anschaut.“ Die Telekom erreicht mit ihrem Mobilfunk-Netz in Bayern fast 97 Prozent der Bevölkerung. Bis Ende 2020 werden es 99 Prozent sein. Die Abdeckung bei der Fläche beträgt über 83 Prozent und wird auf über 88 Prozent steigen. 

Auch mit Blick auf 5G ist der Ausbau der bestehenden Infrastruktur wichtig. Die Standorte werden für das Ausrollen von 5G benötigt. Goldenits mahnte mit Blick auf die anstehende Frequenzvergabe: „Deutschland hat alle Chancen 5G-Leitmarkt zu werden. Dazu braucht Deutschland eine möglichst flächendeckende leistungsstarke Infrastruktur, die den zukünftigen Bedürfnissen von Bürgern und Industrie gerecht wird. Dieses Netz wollen wir bauen!

Die jetzt von der Bundesnetzagentur vorgeschlagenen Auflagen für die Frequenzauktion gehen deutlich darüber hinaus, was die Behörde zuvor selbst als zumutbar und verhältnismäßig bewertet hatte. Ein solch falsch dimensionierter Ausbau ist wirtschaftlich unrealistisch, wird an bürokratischen Hindernissen scheitern und ignoriert Grundlagen der Physik. Darüber hinaus bergen die unklaren Bestimmungen zu National Roaming im aktuellen Entwurf erhebliche, kaum abzuschätzende Risiken für investierende Unternehmen. Die Entscheidung über solche Milliarden-Investitionen – und damit über den Erfolg von 5G in Deutschland - erfordern Verhältnismäßigkeit und Rechtssicherheit. Beides sollte bis zur finalen Entscheidung der Vergabebedingungen am 26.11. sichergestellt werden.“

In diesen Kommunen werden Funklöcher geschlossen

Bad Füssing, Bayerisch Eisenstein, Bischofsheim a. d. Rhön, Breitbrunn, Buch a. Wald, Buchhofen, Cham, ,Dorfen, Ebermannsdorf, Ebern, Ellingen, Eltmann, Ermershausen, Etzelwang, Falkenfels, Lutzingen, Fischbachau (2x), Frammersbach, Fürsteneck, Gars a. Inn, Georgensgmünd, Gleiritsch, Gottfrieding, Grainet, Grassau, Grattersdorf, Gstadt a. Chiemsee, Halsbach, Harburg (Schwaben), Haundorf, Hirschbach, Höchheim (2x), Hohenthann, Holzheim a. Forst, Höttingen, Kammerstein, Kastl, Kirchdorf a. Inn, Kirchensittenbach, Kirchlauter (2x), Kolitzheim (2x), Lichtenfels, Lohberg, Loiching, Lutzingen, Mainleus, Miltach, Monheim, Monheim, Moosach, Mötzing, Neubrunn, Neufraunhofen, Neunkirchen (2x), Oberaudorf, Oberreichenbach, Oberscheinfeld, Oberstaufen, Obertrubach, Pappenheim, Parsberg, Perach, Polsingen, Pottenstein, Pöttmes, Prem, Reit im Winkl (2x), Rettenbach, Reut, Rögling, Rüdenau, Salzweg, Schernfeld, Schonungen, Schwarzach b. Nabburg, Sonnen, Stadtlauringen (2x), Steinfeld, Steinkirchen, Thanstein, Tittmoning, Treuchtlingen, Tyrlaching, Üchtelhausen, Volkach, Waldkirchen, Waldmünchen, Waldstetten, Wallerstein, Westheim, Willmars, Ziertheim.


15.11.2018

Telekom Inflight: Über den Wolken purzeln die Preise

  • Telekom senkt WLAN-Preise im Flugzeug um 33 Prozent
  • Aktionszeitraum zunächst auf sechs Monate begrenzt
  • Inflight schon auf über 500 Verbindungen verfügbar

Die Deutsche Telekom stellt Reisenden mit Inflight leistungsstarke Online-Zugänge auf Inlands-, Europa- und Interkontinentalflügen zur Verfügung. Ab sofort surfen Telekom Kunden deutlich günstiger über den Wolken.

Preise im Sinkflug

Statt bisher 1,49 Euro zahlen diese künftig nur noch 0,99 Euro*. Abgerechnet wird weiterhin im 10-Minutentakt über die nächste Telekom Rechnung. Fluggäste, die nicht Telekom Kunden sind, haben die Möglichkeit, einen Online-Zugang im Flugzeug-Portal zu kaufen und via Kreditkarte zu bezahlen.

Für den Internetzugang im Flugzeug können sich Telekom Kunden mit ihren persönlichen Benutzerdaten im HotSpot-Portal anmelden. „Mit Inflight surfen unsere Kunden auch über den Wolken so komfortabel wie auf dem Boden“, sagt Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom. „Jetzt bieten wir ihnen das beste Netz für unter einen Euro pro zehn Minuten.“

HotSpot über den Wolken

Bei innereuropäischen Verbindungen können Telekom Kunden Inflight bereits in über 220 Flugzeugen der Lufthansa-Group nutzen. Auf Interkontinentalflügen bietet die Telekom den Service in mehr als 300 Maschinen von Air France, China Airlines, Deutsche Lufthansa, Aer Lingus, EVA Air, Garuda Indonesia, Japan Airlines, KLM, Malindo Airlines, Scoot und Virgin Atlantic an.


13.11.2018

Mehr Security ab Werk: Open Telekom Cloud mit neuem Release

  • Mehr Sicherheit: Mongo DB und Workspace jetzt mit Verschlüsselung
  • Mehr Services: Storage Disaster Recovery 
  • Mehr Steuerung: Independent Quota Management

Mit dem November-Release bietet die Open Telekom Cloud mehr IT Security ab Werk. Mit der Verschlüsselung für den Workspace Service und Mongo DB können Unternehmen nun ihre digitalen Arbeitsplätze sowie die skalierbaren, relationalen Datenbanken in der Open Telekom Cloud schnell und einfach schützen. Weitere Verbesserungen des Public-Cloud-Angebots der Telekom auf Basis von OpenStack gibt es in den Bereichen Services und Management.

Storage Disaster Recovery Service: einfach immer verfügbar

Außerdem vereinfacht die Open Telekom Cloud jetzt Aufbau und Betrieb von Back-up- und Disaster-Recovery-Lösungen. Mit dem neuen Storage Disaster Recovery Service lassen sich solche Systeme und Daten einfach über mehrere Verfügbarkeitszonen hinweg spiegeln. So bleiben Informationen und Anwendungen auch dann verfügbar, wenn es in einer der beiden Zonen zu Störungen kommen sollte. Zwar bot die Open Telekom Cloud mit den Rechenzentren Magdeburg und Biere schon immer die Möglichkeit, Instanzen über zwei Availability-Zonen zu spiegeln. Allerdings war der Aufbau dieser Redundanzen bislang lediglich manuell möglich. Der neue Storage Disaster Recovery Service vereinfacht den Prozess nun deutlich – auch dann, wenn Unternehmen Alt-Anwendungen vor dem Übertragen in die Cloud absichern möchten. 

Independent Quota Management: Ressourcen und Kosten immer im Blick  

Mit dem neuen Independent Quota Management bietet die Open Telekom Cloud die Möglichkeit, Ressourcen je Tenant oder Projekt auf Basis individuell definierter Regeln zu beschränken. Außerdem können Ressourcen aus den Bereichen Elastic Cloud Server, Bare Metal Server und Dedicated Host ab sofort getrennt voneinander via Quota Management limitiert werden. So können Unternehmen verschiedene Limits für unterschiedliche Flavors definieren, bleiben auf diese Weise flexibel und vermeiden gleichzeitig ungewollt hohe Kosten. 

Health Dashboard: Verfügbarkeitsstatus online abrufbar 

Die Open Telekom Cloud bietet eine garantierte Verfügbarkeit von 99,95 Prozent. Das neue Health Dashboard (live ab Dezember) zeigt den Status aller Dienste der Open Telekom Cloud online auf einer Website an. Unternehmen können damit beispielsweise mit wenigen Klicks einen Fehler auf Seiten der Telekom ausschließen, wenn einer ihrer Cloud-Services einmal nicht funktionieren sollte. 

Weitere Optimierungen der Open Telekom Cloud im November-Release:

  • Weitere Betriebssysteme für Images: Der Image Management Service der Open Telekom Cloud unterstützt jetzt das Betriebssystem Suse 15.  
  • Volume Backup Service: Ab sofort sichert der Volume Backup Service Daten im Stundenrhythmus. Darüber hinaus steht mit „Duration“ jetzt eine weitere Retention Rule zur Verfügung und damit die Möglichkeit, Daten dauerhaft, also ohne geplantes Löschdatum als Backup in der Cloud vorzuhalten.
  • Cloud Server Backup Service: Auch der Cloud Server Backup Service kann jetzt stündliche Backups durchführen. Darüber hinaus unterstützt der Dienst ab Dezember geteilte Datenträger (shared volumes).
  • PLAS IntraSelect: Der Private Line Access Service (PLAS) der Open Telekom Cloud wurde jetzt mit IntraSelect um eine Layer-3-Anbindungsmöglichkeit erweitert – für noch schnellere Verbindungen.  
  • Tag Management Service: Das Elastic Load Balancing (ELB), der Document Database Service (DDS) und die Funktion NAT Gateway können jetzt ebenfalls mithilfe des Tagging-Services markiert werden.
  • Cloud Container Engine: Mit dem neuen Release der Open Telekom Cloud ist es ab sofort möglich, Bare Metal Hosts in ein Container-Cluster zu integrieren. Darüber hinaus wird die Cloud Container Engine noch komfortabler für den Nutzer, indem etwa Cluster per Autoscaler skalieren können.
  • Relational Database Service (RDS): Der Funktionsumfang der PostgreSQL-Datenbank ist ab sofort mithilfe verschiedener Plug-ins erweiterbar. 
  • Data Warehouse Service (DWS): Unterstützt ab sofort den Hypervisor KVM, Map Reduce Service-Cluster sowie Datenimport vom Object Based Storage (OBS). Das ermöglicht eine schnellere Analyse großer Datenmengen aus verschiedenen Quellen sowie verschlüsselten Datentransfer.
  • Identity & Access Management (IAM): Access Control Lists (ACLs) ermöglichen nun innerhalb des IAMs eine noch detailliertere Zugriffskontrolle auf die programmierbaren Schnittstellen (APIs) und die grafische Benutzeroberfläche.
  • Neuer Dedicated Host (ab Dezember): Mit „General purpose (S2-medium)“ bietet die Open Telekom Cloud einen weiteren KVM-basierten Dedicated Host. Insgesamt sind dann sieben statt sechs Dedicated Hosts in der Open Telekom Cloud verfügbar. 

Die Open Telekom Cloud und Huawei

Seit mehr als zehn Jahren kooperiert T-Systems mit dem Partner Huawei und bietet Lösungen für Informationstechnik, Qualität und optimalen Service bei Private- und Public-Cloud-Diensten. Für die Open Telekom Cloud stellt Huawei die Hardware-Komponenten bereit. Genau wie die Telekom zählt Huawei zu den wichtigsten Mitgliedern der gesamten OpenStack Community. So trägt Huawei seit dem Beitritt zur OpenStack-Gemeinschaft mit mehr als 600 Forschungs- und Entwicklungsingenieuren dazu bei, das offene Cloud-System laufend zu verbessern. Insbesondere bei Completed Blueprints, der wichtigsten Kennzahl für den Code-Beitrag, liegt Huawei in der Community auf dem ersten Platz.

12.11.2018

Telekom liefert Bausteine für Smart City-Ökosystem

  • Smarte Bürgerdienste schaffen lebenswerte Städte
  • „Co-Creation“-Methode beschleunigt marktreife Smart City-Lösungen in ganz Europa
  • „Data Intelligence Hub“ sichert den Smart City Datenverkehr

"Smarte Services. Lebenswerte Städte." – das ist das Motto der Telekom auf dem diesjährigen Smart City Expo World Congress in Barcelona. Das Unternehmen präsentiert dort seine neuesten Lösungen für das ganze Smart City-Ökosystem. Zu Gast auf dem Stand: fünf Partnerstädte, mit denen die Telekom erfolgreich verschiedene Smart City Lösungen umgesetzt hat: Trenčín in der Slowakei, Athen in Griechenland, Kazimierz in Polen, Gijón in Spanien und Krk in Kroatien. 

Die One Smart City App (OSCA) ist die jüngste Innovation. Die Telekom entwickelt OSCA in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB). Bereits über 20 Städte in Deutschland und Spanien testen die App. Vorrangiges Ziel der App: ein Höchstmaß an Standardisierung, ohne städtespezifische Einzellösungen. Die App setzt auf dynamische, standortbasierte Services. Der Nutzer konfiguriert die Inhalte nach seinen persönlichen Interessen und erhält nutzerbasierte Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen, Freizeitangebote oder Einkaufsmöglichkeiten. Ein offener Standard erleichtert die Nutzung über alle Mobilfunkanbieter. OSCA soll eine einfache länderübergreifende Lösung für ganz Europa werden.

Die Telekom unterstützt die digitale Transformation der Städte mit der „Co-Creation“-Methode: „In Kooperation mit den Verwaltungen entwickeln und erproben wir Smart City-Lösungen für mehr Komfort im Alltag ihrer Bürger", sagt Markus Keller, Senior Vice President bei der Telekom, verantwortlich für Smart Citys. "Dies legt zusammen mit unserer Kompetenz für Datenverarbeitung und -analyse den Grundstein für ein echtes Smart City-Ökosystem."

Data Intelligence Hub für Städte

Ein wichtiger Teil des Smart City-Ökosystems ist der Data Intelligence Hub (DIH) der Telekom. Es ist der erste Marktplatz für den sicheren Austausch, die Verarbeitung und die Analyse von Smart City-Daten. Zum Beispiel Daten von Verkehrs- und Umweltsensoren, die über die Verkehrssituation in der Innenstadt oder über die Luft- und Wasserqualität informieren. Smart City-Planer führen damit zukünftig Daten aus verschiedenen frei verfügbaren Daten Quellen (Open Data) zusammen und nutzen diese für konkrete Prognosen.

Die Telekom hat die Stadt Bonn als ersten Partner für den DIH gewonnen. Die Stadtverwaltung stellt ihre frei nutzbaren Daten über diese Datenplattform zur Verfügung. Der DIH wird zum Bonner "Bürgerinformationsportal". Er bietet den Bonnern Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Standorten von WLAN-Hotspots und Taxiständen sowie Termine der Müllabfuhr. 

Auf dem Weg zur Globalisierung

Darüber hinaus hat die Deutsche Telekom mehrere Smart City-Programme aufgelegt. Diese beschleunigen die Entwicklung des Smart City-Ökosystems in ganz Europa. Das Unternehmen ist Partner der globalen Initiative „United Smart Cities“. Die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) hat sie zusammen mit der Organisation für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (OiER) und anderen Einrichtungen ins Leben gerufen.


09.11.2018

„Cyber-Weisen“ wollen Politik, Industrie und Öffentlichkeit in Fragen zur Sicherheit beraten

  • Verein „Cyber Security Cluster Bonn e.V.“ gegründet
  • Region Bonn/Rhein-Sieg wird europäische Kompetenz-Region für Sicherheit
  • Öffentliche Hand, Bundeswehr, Forschung und Industrie im Schulterschluss

Mit einer Vereinsgründung baut die Stadt Bonn ihre Bedeutung als Standort für Sicherheit aus. „Cyber Security Cluster Bonn e.V.“ bündelt alle in der Region ansässigen Security-Einrichtungen unter einem Dach. Der Schulterschluss von öffentlicher Hand, Bundeswehr, Forschung und Industrie soll die Region Bonn/Rhein-Sieg zum europäischen Kompetenz-Center für Cybersicherheit machen.

Cyberangriffe nehmen in Deutschland explosionsartig zu. Allein die Deutsche Telekom registrierte in diesem Jahr einen Spitzenwert von täglich über 15 Millionen Attacken auf ihre digitalen Lockfallen im Netz. Die Sicherheits-Branche ist alarmiert: Wer weiter allein abwehrt, steht gegen immer ausgefuchstere Hacker künftig auf verlorenem Posten.

Daher kooperieren das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie, Kommando Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr, Telekom, Universität Bonn, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE bereits mit der Stadt Bonn und weiteren Partnern. Darunter: IHK Bonn/Rhein-Sieg, Polizei NRW, Deutsche Post DHL Group und weitere Unternehmen. Mit dem neuen Cyber Security Cluster Bonn e.V. soll das in Zukunft noch besser möglich sein.

Ashok Sridharan, Oberbürgermeister Stadt Bonn, sagt: „Bonn hat als eine der ersten Städte Deutschlands die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung erkannt. Deshalb habe ich die Initiative “Digitales Bonn“ ins Leben gerufen. Schon heute bietet die Stadt das überzeugendste Netzwerk für Cybersicherheit in Deutschland, wenn nicht gar in Europa. Cyber Security Cluster Bonn e.V. unterstreicht die Stellung der Stadt im Kampf gegen Internet-Kriminalität.“ 

Der Chef der Telekom Security Dirk Backofen betont: „Wir wollen dazu beitragen, dass Bonn das Cyber Security Valley Europas wird. Bei der Cyberabwehr sind die Möglichkeiten ungleich verteilt. Der Angreifer bestimmt über Zeitpunkt, Ziel und Methode. Und die Angriffe erreichen bislang für unvorstellbar gehaltene Dimensionen. Daher müssen wir der Armee der Bösen eine Armee der Guten entgegensetzen. Der Verein ist dazu ein wichtiger Schritt.“

Dazu sagt Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg, die zu den Initiatoren und Treibern der Initiative Digitales Bonn und des neuen Cyber Security Clusters zählt: "Unsere hartnäckige Arbeit zahlt sich mit der Vereinsgründung aus und stärkt damit auch unsere Wirtschaftsregion, die sich als ITK-Standort weiter profilieren kann. Die Digitalisierung unseres Wirtschaftslebens wird ohne die entsprechenden Aktivitäten im Bereich der Cyber Security nicht gelingen; deshalb ist dieser heutige Tag so wichtig für uns alle."

Rat der Cyber-Weisen für die Bundesregierung

Für die konkrete Zusammenarbeit haben sich die Mitglieder des Cyber Security Clusters Bonn zahlreiche Ziele gesetzt. Der Verein will etwa mit bundesweit führenden Sicherheits-Spezialisten ein international anerkanntes Expertengremium in Form eines „Weisen-Rates“ bilden. Dieser soll Empfehlungen an die nationale und die EU-Cybersecurity-Politik sowie die Wirtschaft geben. Zudem will das Gremium künftig einen Jahresbericht zur Sicherheitslage in Deutschland herausgeben. 

Auch technologisch will der Verein Akzente setzen und hat viele Ideen: Ein Bonner Stadtteil könnte zum Schaufenster für sichere Digital-Technologie werden. „Secure Digital City Bonn“ soll schlüssellose Zugangssysteme, intelligentes Parken, das Thema digitale Identität sowie autonomes Fahren und digitales Bezahlen anfassbar machen. Dies soll den Technologien den Weg in den Massenmarkt erleichtern.

Weitere Arbeitsfelder des Cyber Security Cluster Bonn liegen in den Bereichen Startup-Förderung, Forschung, Ausbildung und Veranstaltungen. Einmal im Jahr soll künftig ein „Cyber Security Tech Summit Europe“ rund 3.000 internationale Branchenexperten in Bonn zusammenbringen. Mit einer eigenen Award-Verleihung will der Verein dabei die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Internet-Kriminalität und den Schutz davor lenken.


09.11.2018

Mehr Tempo an fast zwei Millionen Anschlüssen

  • Telekom erhöht Surfgeschwindigkeit in tausenden Städten und Gemeinden
  • Netzmodernisierung sorgt für Breitbandschub
  • Auf telekom.de/schneller prüfen, ob der eigene Anschluss bereits profitiert

Die Telekom baut schnelles Internet für Millionen. In den vergangenen vier Wochen hat die Telekom an fast zwei Millionen Anschlüssen das Tempo auf bis zu 250 MBit/s (Megabit pro Sekunde) erhöht. Alleine die Zahl der Anschlüsse mit bis zu 250 MBit/s stieg um knapp 1,7 Millionen auf jetzt fast zwölf Millionen. Die Zahl der Anschlüsse mit bis zu 100 MBit/s erhöhte sich durch die Nachrüstung von VDSL-Gebieten mit Vectoring-Technik um mehr als 200.000 Anschlüsse.

Die Pflege und Entwicklung des Netzes ist zentraler Bestandteil eines intelligenten Netz-Managements. Dieses Netz-Management orientiert sich an technischen Möglichkeiten und Kundenwunsch. Es stellt eine Kernkompetenz der Telekom dar. Klares Ziel: Das Netz in Richtung Gigabit-Gesellschaft zu entwickeln. Basis ist das ständig wachsende Glasfaser-Netz der Telekom. Schließlich muss der Anschluss-Knoten, der den Kunden mit dem Kernnetz verbindet, mit Glasfaser angebunden sein. Dann können die Daten mit hohem Tempo fließen.

Die Zahlen belegen eine weitere Stärke der Telekom. Das Unternehmen ist wie kein anderer Anbieter in ganz Deutschland aktiv. Von Nord nach Süd von West nach Ost, von der Metropole bis zur Gemeinde: überall profitieren Menschen von der Arbeit der Telekom. In Berlin, München und Nürnberg sind es diesmal über Hunderttausend Anschlüssen. In Anröchte, Ichenhausen und Buseck ein paar Dutzend.

Wichtig für die Kunden: Wer die höheren Bandbreiten nutzen möchte, muss einen entsprechenden Tarif buchen. Wer sich für einen schnellen Anschluss interessiert, kann auf www.telekom.de/schneller recherchieren, ob sein Anschluss bereits von dem höheren Tempo profitiert. Oder er wendet sich an die Berater in den Telekom Shops und Fachmärkten sowie an der kostenfreien Hotline (0800 330 1000).


06.11.2018

Push für die Public Cloud: T-Systems bietet gemanagte Services für die AWS-Cloud

  • Ökosystem mit dem weltweit größten Anbieter von Cloud-Infrastrukturen erweitert
  • End-to-End-Services für SAP, VMWare, Sicherheit, Migration, Netzwerk auf Amazon Web Services

T-Systems hat sein Cloud-Angebot jetzt um Amazon Web Services (AWS), der weltweit größten Public Cloud, erweitert. Ab sofort bietet die Geschäftskundentochter der Deutschen Telekom bewährte gemanagte Services auf Basis der AWS-Cloud.

"Unternehmen auf der ganzen Welt verändern ihre IT-Landschaften mit Hilfe von Cloud Services. Unsere Kunden für klassische IT-Dienstleistungen stellen immer mehr und immer schneller auf Cloud-Dienste um. AWS hilft uns, die Kundenanforderungen nach immer mehr Geschwindigkeit und Skalierbarkeit zu erfüllen", erklärt Frank Strecker, verantwortlich für das Cloud-Geschäft der Telekom. "Unternehmen wollen nicht nur in die Cloud wechseln, sondern suchen einen Partner, der sie bei ihrer digitalen Transformation unterstützt und ihre Cloud-Umgebungen von Anfang bis Ende managt. Hier können T-Systems und AWS helfen."

Mehrwertdienste entlang der gesamten Wertschöpfungskette bieten

Die Erweiterung des Portfolios um Consulting, Migration und Managed Services rund um AWS ist ein wichtiger Meilenstein für T-Systems. Der Dienstleister kann nun Lösungen für Kunden auf der Infrastruktur ihrer Wahl implementieren. Dazu zählen auch hybride Cloud-Lösungen über verschiedene Plattformen hinweg. Darüber hinaus unterstützt der Schritt die T-Systems-Strategie von "Public Cloud first". Diese wurden Anfang des Jahres definiert. Sie legt fest, Infrastruktur, Plattformen und Managed Services vorzugsweise aus der Public Cloud bereitzustellen. Im Mittelpunkt der Partnerschaft mit AWS steht das Bereitstellen von SAP und VMware-Cloud auf AWS. Außerdem können Kunden auf die langjährig bewährten Sicherheits- und Netzwerkdienste von T Systems zurückgreifen.

"Wir freuen uns über die Fähigkeiten, die T-Systems unseren Kunden bietet. Das gilt insbesondere im Bereich SAP und VMware-Cloud auf AWS, wo T Systems Kunden dabei unterstützt, signifikante und geschäftskritische Workloads in die Cloud zu bringen", sagt Terry Wise, Global Vice President, Channel and Alliances für Amazon Web Services. "Dies wird den Unternehmen helfen, ihre Transformation erheblich zu beschleunigen. Sie profitieren von der Tradition und Erfahrung von T-Systems im Bereich der Enterprise Business und von der der Innovationskraft, Sicherheit, Schnelligkeit und Erfahrung von AWS."

Sichere Big-Data-Lösung für Congstar

Bereits seit Juli 2017 arbeiteten T-Systems und AWS eng mit Congstar, einer Tochter der Telekom, an einer sicheren Big-Data-Lösung. Dabei sollten die Automatisierungs- und Sicherheitsfunktionen und  fähigkeiten von AWS den strengen Anforderungen der Telekom entsprechen (Privacy and Security Assessment, PSA). Mitte 2018 erhielt die Lösung die PSA-Zulassung und ging in Produktion. Sie bietet nun integrierte Sicherheit und ermöglicht es dem agilen Entwickler-Team von Congstar (DevOps), komplett in einem AWS-Account zu arbeiten. Der vorkonfigurierte und gehärtete Account wird von T-Systems gemanagt. Somit können nun auch andere Kunden weltweit Lösungen auf Basis von AWS nach den hohen Sicherheits- und Compliance-Anforderungen der Telekom realisieren.

Mehr als 100 zertifizierte Experten

Kürzlich erhielt T-Systems auch den Status AWS Advanced Consulting Partner. Damit ist ein großer Schritt zum Ausbau der Beratungskompetenz für AWS-Cloud-Angebote getan. Begleitet wurde dies von einem umfangreichen Trainingsprogramm. Mit Unterstützung von AWS schulte T Systems in drei Monaten mehr als 100 Ingenieure in Deutschland und Mexiko zu zertifizierten AWS-Cloud-Architekten. Darüber hinaus hat T Systems weltweit ein umfangreiches Schulungsprogramm gestartet, um bis Ende 2019 mehr als 1.000 Mitarbeiter auszubilden und zu zertifizieren.

Managed Cloud Services für Geschäftskunden

Für T-Systems ist die Zusammenarbeit mit AWS der nächste strategische Schritt, um sich als Anbieter von Managed Cloud Services im schnell wachsenden Cloud-Markt zu positionieren. Die Telekom-Tochter hatte bereits im Juli 2018 ihre Zusammenarbeit mit Cloudreach, einem AWS Premier-Partner, angekündigt. Die Kombination aus Cloudreach, T-Systems und der AWS-Cloud wird den Kunden ein breites Spektrum an Architekten, Know-how und Services bieten.


05.11.2018

Telekom startet Aufbau von Ladenetz für Elektroautos

  • Aufrüstung vorhandener Telekommunikations-Infrastruktur zu bundesweitem Ladenetz
  • Erste öffentlich zugängliche Ladestellen gehen in Betrieb
  • Zusätzlich Aufbau der aktuell schnellsten urbanen Lademöglichkeiten für Elektroautos in Deutschland

Der Startschuss ist gefallen: Die Deutsche Telekom nimmt die ersten öffentlichen Stromtankstellen in Bonn und Darmstadt in Betrieb. Damit beginnt das Unternehmen den Aufbau eines bundesweiten Netzes mit öffentlichen Ladestellen für Elektroautos. Die Telekom rüstet hierfür Teile der vorhandenen Telekommunikations-Infrastruktur zu Ladestationen auf. 

Neben den Telekom-Standorten mit Mittelspannungsanlagen, die sukzessive mit Schnell-Ladestationen aufgerüstet werden, nutzt die Telekom vor allem ihre für Festnetz- und Internetverbindungen nötigen Kabelverzweiger. Die „grauen Kästen“ am Straßenrand erhalten dazu eine eigene Stromversorgung und eine digitale Messstelle. Diese nachhaltige Nutzung bereits vorhandener Infrastruktur erspart zusätzliche Aufbauten im Stadtbild. Pro Ladestelle können zwei Fahrzeuge über einen Ladestecker Typ 2 mit jeweils 11 kW versorgt werden. Die „Destinationsladestellen“ bieten innerhalb einer Stunde genug Strom für eine Reichweite von 50 bis 75 Kilometern – je nach Fahrzeugtyp. Der zusätzlich benötigte Strom stammt aus erneuerbaren Energiequellen.

"Für Darmstadt ist die Inbetriebnahme der drei innerstädtischen Ladesäulen eine weitere, wichtige Wegmarke für die Entwicklung zur digitalen Modellstadt. Gerade die Verbindung von Digitalisierung und Elektromobilität erschließt uns Möglichkeiten, Verkehr in der Stadt künftig intelligenter, effektiver und klimafreundlicher zu organisieren“, sagt der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch. 

Schnellste urbane Lademöglichkeit Deutschlands

In Bonn feiert die Telekom gleich eine doppelte Premiere: Hier nimmt sie die erste umgerüstete Ladestation in Betrieb. Zusätzlich geht hier auch die erste Schnell-Ladesäule ans Netz. 

„Die Ladekapazität der meisten Elektrofahrzeuge reicht aktuell nur für normales Laden. Beim Aufbau unseres bundesweiten Ladenetzes kombinieren wir Schnell-Ladepunkte mit Normal-Ladepunkten und schaffen bereits heute eine zukunftssichere Infratsruktur“, sagt Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer DFMG Deutsche Funkturm GmbH und Comfort Charge GmbH. Parallel zu den Destinationsladestellen sind in den nächsten drei Monaten ca. 100 Schnell-Ladestationen vorgesehen, die sich in den nächsten drei Jahren auf ca. 500 erhöhen. Diese sind unabhängig von der bereits vorhandenen Telekommunikations-Infrastruktur und bieten den Nutzern bis zu 150 kW. In nur zehn Minuten lädt ein Fahrzeug hier Strom für ca. 100 Kilometer Reichweite. Das ist die derzeit schnellste Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge in Deutschlands Städten.


02.11.2018

Sicherheit für Mobilgeräte - Telekom mit neuem Symantec-Angebot

  • Echtzeit-Schutz aus der Wolke gegen Viren & Co.
  • Neue Cloud-Lösung für Sicherheit von Mobilgeräten im Unternehmensnetz

Die Telekom startet gemeinsam mit Symantec zwei neue Sicherheits-Produkte. Dies vereinbarten der kalifornische Softwarespezialist und die Security-Telekomsparte auf der Branchenmesse it-sa in Nürnberg. Mit den neuen Lösungen Symantec Endpoint Protection Cloud (SEP Cloud) und Cloud Protect Pro verschaffen die Untenehmen Kunden künftig mehr Sicherheit beim mobilen Arbeiten.

„Angesichts zunehmender Bedrohungen aus dem Cyberraum bietet die Lösung SEP Cloud Dank ihres fortschrittlichen mehrstufigen Konzepts ein hohes Maß an Sicherheit. Mit Symantec haben wir einen Partner für den breitbandigen Schutz von Arbeitsplätzen, Tablets und Smartphones gegen Schadsoftware sagt der Chef der Telekom Security Dirk Backofen. Backofen erläutert: „Die Lösung ergänzt die Portfolios unserer Geschäftskunden im Breitband- und Applikationsumfeld. Sie steigert die Produktivität des Unternehmens. Gleichzeitig verringert sich das Angriffsrisiko.“

„Unternehmen bieten Cyber-Kriminellen eine größere Angriffsfläche und sehen sich immer ausgefeilteren Attacken gegenüber. Gleichzeitig müssen sie immer anspruchsvollere  regulatorische Kontrollen beachten“, erklärt Stuart Henderson EMEA Enterprise-Chef von Symantec: „Die heutigen Angriffe sind vielschichtig, mehrstufig und das Endgerät ist eine der kritischen Schwachstellen. Es fehlt an integrierten Technologien, um mit neuen alltägllichen Schadprogrammen wie zum Beispiel Ransomware Schritt zu halten. Das Endgerät ist in vielen Unternehmen die erste und letzte Verteidigungslinie. Durch den weiteren Ausbau der Symantec-Anwendungen als Teil des Deutsche Telekom- Sicherheitsportfolios können Geschäftskunden des Anbieters eine der umfangreichsten Sicherheitsplattformen nutzen, die derzeit auf dem Markt verfügbar ist.“

Symantec Endpoint Protection Cloud

Symantec Endpoint Protection Cloud (SEP Cloud) schützt Endgeräte in Echtzeit gegen Schad- und Spähsoftware sowie Ransomware-Angriffe. Schutz bietet die Lösung auch vor Zero-Day-Attacken. Bei diesen nutzt ein Angreifer eine Schwachstelle am selben Tag des Bekanntwerdens, bevor der Softwarehersteller sie schließen kann. SEP Cloud ist mit einer Firewall und einer Anti-Viren-Software ausgestattet. Die Lösung prüft und blockiert wenn nötig Downloads von Webseiten und Uploads ins Firmennetzwerk über externe Datenträger. Sie nutzt dazu Technologien wie maschinelles Lernen, Datei-Reputations-Analysen, neue Hauptspeicher-Schutzmechanismen, sowie Echtzeit-Verhaltens-Kontrolle.

Das Angebot zielt besonders auf kleine und mittelständische Unternehmen. Die Lösung benötigt daher zum Bedienen kein Expertenwissen. Einstellungen zu Viren- oder Malware-Schutz funktionieren über eine webbasierte Konsole. Diese zeigt etwa den Sicherheitsstatus jedes angeschlossenen Gerätes an. Sie gibt auch Informationen zu aktuellen Sicherheitsbedrohungen. Die Telekom Security plant eine weiterentwickelte Version des Produktes. Symantec Endpoint Protection 14 im erstem Quartal 2019. Zugeschnitten ist diese Lösung dann für große Unternehmen. Die Telekom-Sicherheitssparte will das Angebot aus einem eigenen Rechenzentrum liefern.

Cloud Protect Pro

Cloud Protect Pro bietet Mitarbeitern von Unternehmen Sicherheit, wenn sie Cloud-Anwendungen nutzen. Die Lösung erkennt Angriffe indem sie das Nutzerverhalten analysiert. Sie schützt vor Attacken auf sensible Daten oder Mitarbeiter-Accounts. Gleichzeitig bietet die Lösung eine detaillierte Verwaltung der Informationen sowie eine Verschlüsselungsfunktion. Cloud Protect Pro lässt sich in bestehende IT-Sicherheitslösungen eines Unternehmens integrieren. SIEM-Überwachungssysteme etwa können seine Logfiles für Analysen auslesen. Hintergrund: Unternehmensnetze binden heute meist in großer Zahl Mobilgeräte von Mitarbeitern ein. Vielfach bringen diese auch eigenen Geräte mit und nutzen sie im Unternehmen (bring your own device). Das Risiko eines Cyberangriffs erhöht sich dadurch. Übersicht, Kontrolle und Schutz der Firmen-Infrastruktur sind daher eine wachsende Aufgabe. Nicht jedes Unternehmen verfügt dafür über ausreichende Ressourcen. IT-Sicherheit aus dem Cloud-Angebot eines Dienstleisters ist daher eine geeignete Lösung.


25.10.2018

DIGITAL2018: Neuer Digitalgipfel für Wirtschaft und Politik

  • Initiative der Telekom mit Partnern wie Huawei, Microsoft, Samsung und SAP
  • Promi-Redner und Themen-Feuerwerk an zwei Tagen auf vier Bühnen
  • Digital Champions Awards und eigener Bürgermeister-Dialog

Die Telekom ruft zusammen mit Partnern wie Huawei, Microsoft, Samsung, SAP und dem Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) einen neuen Digitalgipfel ins Leben. Das neue Format richtet sich an Wirtschaft und Politik. Am 7. und 8. November diskutieren Großunternehmen, Mittelständler, Start-ups und Kommunen die Trends und Themen der Digitalisierung. In Halle acht der Kölner Messe geht es auf vier Bühnen um: Führung, Innovation, Technologie und Praxisbeispiele. Nach bisherigem Anmeldungsstand ist mit mehreren tausend Teilnehmern zu rechnen.

„Mit dem neuen Digitalgipfel suchen wir den Dialog auf Augenhöhe“, sagt Hagen Rickmann, Geschäftsführer des Geschäftskundenbereichs der Telekom Deutschland und Schirmherr der DIGITAL2018. „Wir wollen Start-ups, Unternehmer aus Mittelstand und Industrie, Politiker, Verbände, Medien und Wissenschaftler vernetzen.“

Das Programm ist gespickt mit prominenten Rednern. Um nur einige zu nennen: Apple-Mitbegründer Steve Wozniak, der Experte für Künstliche Intelligenz Chris Boos, Telekom-Chef Tim Höttges, Neil Harbisson (der erste von einer Regierung als „Cyborg“ anerkannte Mensch mit einem kybernetischen Implantat im Kopf gegen Farbenblindheit), Motivationscoach Wladimir Klitschko und DFB-Manager Oliver Bierhoff.

Daneben laden Workshops, Best-Practice-Beispiele von Start-ups, Mittelständlern und Konzernen zum Gedankenaustausch. Weitere Höhepunkte: die Verleihung der Digital Champions Awards, mit denen die Telekom gemeinsam mit der WirtschaftsWoche Vorreiter der digitalen Transformation auszeichnet. Zudem diskutieren kommunale Vertreter im Bürgermeister-Dialog über den Aufbau von Gigabitnetzen in Deutschland sowie die Versorgung von Städten und Gemeinden mit Breitbandanschlüssen. 

Inspiration, Innovation und Netzwerken

„Digitalisierung braucht mehr als Technologie und Infrastruktur. Wichtiger sind das Zusammentreffen von digitaler Kompetenz, unternehmerischer Expertise und der Innovationskraft von Technologiepionieren“, sagt Rickmann. „Für alle, die den Mut haben, sich selbst neu zu erfinden, bietet die DIGITAL2018 spannende Impulse und Inspiration, neue Kontakte und ergiebiges Netzwerken.“

Als Abschlussveranstaltung der bundesweiten Netzwerkreihe „DIGITAL X“ versteht sich die DIGITAL2018 als Inkubator von Ideen, Katalysator digitaler Prozesse, Plattform des Austauschs und Ideengeber.


25.10.2018

Open Telekom Cloud jetzt mit dediziertem Zugang

  • Private Link Access Service (PLAS) erlaubt Nutzern besonders sicheren Zugriff auf die Public Cloud der Telekom
  • KI und IT-Sicherheit im Fokus des OpenStack Summits

Die Open Telekom Cloud verfügt jetzt über einen besonders sicheren Zugang für ihre Nutzer: Wie T-Systems und der Cloud-Technologiepartner Huawei jetzt bekanntgaben, ist der so genannte Private Link Access Service (PLAS) ab sofort verfügbar. Diese und weitere Neuerungen präsentiert T-Systems Mitte November auf dem OpenStack Summit in Berlin.

PLAS ermöglicht es den Anwendern der Open Telekom Cloud, eine dedizierte Verbindung von ihrem lokalen Netzwerk zu Virtual Private Clouds (VPCs) auf der Public-Cloud-Plattform der Telekom zu nutzen. Darüber hinaus ermöglicht PLAS eine Layer-2- oder Layer-3-Netzwerkverbindung (Sicherungsschicht und Vermittlungsschicht) zwischen der Open Telekom Cloud und jedem Netzwerkanbieter, die in der Open Telekom Cloud endet. Die PLAS-Verbindung wird zwischen dem Netzwerk eines Anbieters und dem Private Link Gateway (PLGW) aufgebaut, was die Netzwerklatenz reduziert und ein stabileres, sicheres Netz im Vergleich zu herkömmlichen Internetverbindungen bietet.

Huawei bringt Hard-, Software- und Lösungskompetenz ein und T-Systems bietet die notwendige Cloud-Expertise, das Netzwerk und das zertifizierte deutsche Cloud-Rechenzentrum. Die Partner ermöglichen ihren Kunden damit die bestmögliche Transformation ihrer IT in die Cloud, in technologischer Hinsicht wie auch in Bezug auf die umfassende Serviceverantwortung. Da die Open Telekom Cloud technologisch auf OpenStack mit offenen Schnittstellen basiert, ist der Cloud-Service grundsätzlich herstellerunabhängig. 

“Mit der Einführung des neuen PLAS-Features bündeln wir die Stärken beider Parteien und bieten unseren Kunden eine sichere und verlässliche Cloud-Lösung. Die Kombination des sicheren Netzwerkzugangs zur bereits verfügbaren Open Telekom Cloud sorgt für maximale Qualität und Sicherheit“, sagte Andreas Falkner, Vice President Open Telekom Cloud bei T-Systems. Lin Baifeng, bei Huawei verantwortlich für die Betreuung der Deutschen Telekom, sagte: “Der erfolgreiche Start von PLAS zeigt, dass die Zusammenarbeit zwei starker Partner unseren Kunden echte Wettbewerbsvorteile bringen kann.“

OpenStack Summit in Berlin

Das volle Portfolio der Open Telekom Cloud präsentiert T-Systems auf dem OpenStack Summit vom 13. bis 15. November in Berlin. Als Haupt-Sponsor wird  die Telekom mit eigenem Messestand, Keynotes und Workshops vertreten sein. Im Fokus der Telekom stehen neben Künstlicher Intelligenz aus der Cloud auch die Themen IT-Sicherheit und Datenschutz sowie Verfügbarkeit. Jedem Thema widmet der Provider auf dem Messestand einen eigenen Bereich. „Unsere Open Telekom Cloud auf Basis von OpenStack gilt nicht umsonst als die sicherste Alternative zu US-amerikanischen Hyperscalern“, betont Andreas Falkner.


24.10.2018

EntertainTV wird MagentaTV: neuer Name, neues Design und noch mehr exklusive Inhalte

  • EntertainTV ist jetzt MagentaTV: mit neuer Benutzeroberfläche und vielen zusätzlichen Funktionen
  • Das Beste von ARD und ZDF: über 8.000 deutsche Inhalte jetzt exklusiv bei MagentaTV
  • Megathek: einzigartige Vielfalt mit mehr als 10.000 Inhalten – für Telekom TV-Kunden ohne Aufpreis
  • MagentaTV einfach und flexibel für alle: Live-TV, On Demand und die Megathek für 7,95 Euro im Monat unabhängig vom Internetanbieter buchbar

Unter dem Motto „Einfach eins für alles“ wird EntertainTV am 24. Oktober 2018 zu MagentaTV. Neu ist nicht nur der Name des TV-Angebots der Deutschen Telekom: Nutzer können sich über eine einfachere Bedienung und eine noch größere Inhaltevielfalt freuen. Ab sofort bietet MagentaTV den exklusiven Zugriff auf tausende von Zusatzinhalten von ARD und ZDF. Diese sind für MagentaTV Kunden kostenfrei. 

Für alle Kunden wird EntertainTV per automatischem Software-Update zu MagentaTV im neuen Design. Neben bewährten Funktionen wie Timeshift, Restart und Replay stehen weiterhin die bekannten, aber auch viele neue Funktionen zur Verfügung. Darunter die personalisierte Startseite, die sowohl Live-TV als auch Video-on-Demand-Inhalte zusammenfasst. Außerdem haben Nutzer mithilfe der Funktion „Jetzt weiterschauen“ alle Filme, Serien, oder TV-Shows im Blick, die angefangen, aber noch nicht zu Ende gesehen wurden. Die neue Suchfunktion ermöglicht Kunden zudem über alle Kanäle und Anbieter hinweg, den für sie relevanten Inhalt einfach und schnell zu finden. 

„Das TV-Geschäft der Telekom ist eine der wichtigsten Säulen unserer Wachstumsstrategie. Hier liefern wir seit Jahren kontinuierlich Innovationen, die den Markt verändern und das klassische Fernsehen neu definieren“, sagt Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden der Deutschen Telekom. „Die Kombination aus bester Plattform, starken Partnerschaften und exklusiven Inhalten bleibt unser Erfolgsrezept für die Zukunft.“ 

Bestes Fernsehen aus Deutschland: ARD Plus und ZDF select

Durch eine neue exklusive Partnerschaft mit ARD und ZDF ermöglicht MagentaTV seinen Kunden exklusiven Zugang zu Inhalten, die bislang nur zeitlich begrenzt in den Mediatheken von ARD und ZDF verfügbar waren. 

Unter ARD Plus und ZDF select sowie ARD Plus Kids und ZDFtivi select finden MagentaTV Kunden ab sofort mehr als 8.000 Titel, darunter viele beliebte Formate wie zum Beispiel „Ku’damm 56“, „Polizeiruf 110“ oder „Unsere Mütter, unsere Väter“. Diese sind ohne zeitliche Begrenzung abrufbar. 

Zusätzlich bietet MagentaTV das größte „Tatort“-Archiv. Rund 200 Folgen des Krimiklassikers sind bereits zum Start abrufbar, 200 weitere Folgen kommen schrittweise hinzu. Ein besonderes Highlight für die jüngsten Kunden bieten die Mediatheken ARD Plus Kids und ZDFtivi select – mit mehr als 2.500 qualitativ hochwertigen und werbefreien Angeboten. Alle Inhalte werden kontinuierlich aktualisiert und erweitert.

Einzigartige Vielfalt: die neue Megathek auf MagentaTV

Die Megathek ist ab sofort ein zentrales Element von MagentaTV. Sie vereint die exklusiven Inhalte von ARD Plus, ZDF select, die Inhalte des Serienportfolios, die exklusiven Telekom Serien sowie die neuen Co- und Eigenproduktionen wie zum Beispiel „Deutsch-Les-Landes“. Mit mehr als 10.000 Inhalten schafft die Telekom für ihre Kunden so eine einzigartige Vielfalt an Inhalten und Genres. Die Megathek ist für jeden MagentaTV Kunden kostenlos und jederzeit abrufbar.

MagentaTV jetzt für alle deutschen Haushalte

Das neue TV-Angebot der Telekom wird erstmalig auch unabhängig vom Internetanbieter für 7,95 pro Monat buchbar sein. Es ist monatlich kündbar und enthält rund 75 TV-Sender. Davon sind 45 in High Definition (HD) verfügbar. Inklusive ist auch die neue Megathek sowie der Zugang zu den Video-on-Demand-Angeboten von Videoload, zu Telekom Sport, zu Magenta Musik und den Pay-TV-Angeboten der Telekom. MagentaTV ist zunächst über Apps für iOS, Android sowie Chromecast und Web Client nutzbar. Weitere Empfangswege werden in Kürze folgen.

„Nirgendwo sonst in Deutschland findet der TV-Kunde eine derart innovative und bedienungsfreundliche TV-Plattform. MagentaTV ist aber noch viel mehr. Mit unseren exklusiven Inhalten und Partnerschaften schaffen wir ein einzigartiges Angebot, das es so in der deutschen Medienlandschaft noch nicht gegeben hat“, so Wolfgang Elsäßer, Senior Vice President Business Unit TV bei der Deutschen Telekom. „Und dieses Angebot ist nun für alle Haushalte verfügbar.“

Gleichzeitig mit MagentaTV startet eine neue Werbekampagne unter dem Motto „Einfach eins für alles" mit Christian Ulmen und Fahri Yardim. Zudem beginnt die Telekom am 1. November mit der Ausstrahlung ihrer ersten Eigenproduktion „Deutsch-Les-Landes" mit Christoph Maria Herbst.


22.10.2018

Deutsche Telekom und SK Telecom unterzeichnen strategische Cross-Investment-Vereinbarung

  • SK Telecom plant in MobiledgeX zu investieren, ein von der Deutschen Telekom gegründetes Edge-Computing-Unternehmen. Die Deutsche Telekom plant, den gleichen Betrag in ID Quantique zu investieren, SK Telecoms strategischen Partner in der Quantenkryptographie-Technologie. 
  • Die beiden Unternehmen setzen ihre strategische Technologie- und Geschäftspartnerschaft fort, um ihre Wettbewerbsfähigkeit in 5G zu stärken.

Die Deutsche Telekom und SK Telecom haben heute in Seoul, Südkorea, eine Cross-Investitions-Vereinbarung abgeschlossen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit in 5G weiter zu stärken und ihre Zusammenarbeit auf dem Weltmarkt zu vertiefen. Mit dieser Vereinbarung setzen die beiden Marktführer aus Korea und Deutschland ihre auf dem Mobile World Congress 2016 angekündigte strategische Partnerschaft fort. 

Im Rahmen der Vereinbarung plant SK Telecom in MobiledgeX zu investieren, ein von der Deutschen Telekom gegründetes Edge-Computing-Unternehmen mit Sitz in Menlo Park, Kalifornien, das sich auf die Bereitstellung von entwicklerorientierten Edge-Computing-Diensten konzentriert. Die Deutsche Telekom plant, den gleichen Betrag in ID Quantique (IDQ) zu investieren, den strategischen Partner von SK Telecom in der Quantenkryptographie-Kommunikationstechnologie mit Sitz in der Schweiz.

In Zukunft planen SK Telecom und Deutsche Telekom, ihre Technologien und ihr Know-how vertieft auszutauschen. Mit der Investitionsentscheidung wollen die beiden Unternehmen ihre führende Position in der kommenden 5G-Ära stärken, indem sie spezialisierte 5G-Dienste mit extrem geringer Latenz in Bereichen wie Telemedizin sowie Augmented und Virtual Reality anbieten und gleichzeitig potenziellen Sicherheitsbedrohungen begegnen. 

"SK Telecom freut sich sehr, eine Cross-Investitions-Vereinbarung mit der Deutschen Telekom abzuschließen, da sie uns eine wertvolle Gelegenheit bietet, unsere 5G-Führerschaft im globalen Markt weiter auszubauen und neues Wachstum voranzutreiben", sagte Park Jung-ho, Präsident und Chief Executive Officer von SK Telecom. 

"Wir freuen uns darauf, unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit SK Telecom zu intensivieren. Die Partnerschaft wird beiden Unternehmen helfen, unsere globale Technologieführerschaft zu stärken und unseren Kunden 5G und andere innovative Dienstleistungen anzubieten", sagte Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom.

Im Gegensatz zur Vor-5G-Ära, in der es hauptsächlich um die Kommunikation zwischen Menschen ging, wird die 5G-Ära von der Kommunikation zwischen Menschen und Dingen sowie von der Kommunikation zwischen Dingen geprägt sein, die intelligente Dienste wie vernetztes Auto, intelligente Fabrik und tragbare Geräte unterstützen wird. 

Die Deutsche Telekom und SK Telecom prüfen gemeinsam mobile Edge-Computing-Technologien um damit Datenübertragungszeiten zu reduzieren. Mit Mobile Edge Computing können Unternehmen beispielsweise die Überwachung von Katastrophengebieten vor Ort durchführen und schneller auf Verkehrsunfälle reagieren.

Darüber hinaus prüft die Deutsche Telekom die Idee, Kommunikationssysteme der Quantenkryptographie einzusetzen. Zu diesem Zweck qualifizieren SK Telecom und Deutsche Telekom derzeit Quantenkryptographie-Technologien in ihren jeweiligen Test-Netzen.


17.10.2018

Start-ups zeigen Künstliche Intelligenz in der Praxis

  • „Tech Talk“ bietet Jungunternehmen auf der IZB Plattform 
  • Digitale Geschäftsideen für die Automobilindustrie

Auf der 10. Internationalen Zulieferbörse (IZB) in Wolfsburg haben heute Start-ups neue Ideen für die Mobilität der Zukunft präsentiert. Beim „Tech Talk“ der Wolfsburg AG und T-Systems zeigten sechs Firmengründer, wie beispielsweise die Vorhersage freier Parkplätze funktioniert oder wie Live-Videos ohne Zeitverzug ins Auto kommen. Vorgeführt wurden außerdem Neuheiten mit „Künstlicher Intelligenz“: So kann das selbstfahrende Auto seine Passagiere künftig immer besser verstehen, da es menschliche Bewegungen im Fahrzeuginnenraum automatisch erkennt. Im Kundenservice rund ums Auto beantworten Chatbots automatisiert einfache Fragen. 

Auch das Thema Sicherheit spielte bei den Start-ups eine wichtige Rolle. Vorgestellt wurde, wie der Autofahrer sensible Daten aus dem Fahrzeug schützen oder mithilfe einer App einen Schaden am Auto aufnehmen kann. 

„Künstliche Intelligenz ist kein Hype-Thema mehr. Heute können die neuen Technologien bereits erfolgreich eingesetzt werden. Start-ups zeigen uns, wie radikal neue Mobilitätslösungen aussehen können“, betonte Martin Mitev, Digital-Experte bei T-Systems. „Auf dem Weg zum autonomen Fahren kommt es darauf an, die Interaktion zwischen Technik, Infrastruktur und Mensch fehlerfrei und sicher zu steuern. Das so genannte Internet of Things und vor allem Künstliche Intelligenz sind hier entscheidende Faktoren. Die Mobilitätsregion Wolfsburg bietet für marktfähige Produkte von morgen ein optimales Erprobungsfeld“, betonte Thomas Krause, Vorstandsmitglied der Wolfsburg AG. 

Der „Tech Talk“ für Start-ups fand bereits zum vierten Mal statt und wurde von der Wolfsburg AG und T-Systems ausgerichtet. T-Systems ist der deutschlandweit führende IT-Dienstleister für die Automobilindustrie. 


16.10.2018

55 Milliarden Euro Schaden durch Cyber-Kriminalität

Sicherdigital.de – ein Portal für wirksamen Schutz vor Cyberkriminalität

Deutschland ist wirtschaftlich oben auf, die Wirtschaft boomt. Das macht Deutschland leider zu einem bevorzugten Ziel von Cyberkriminellen und Hackern. Die Zahl der Opfer und die Summe der Schäden wachsen stetig. Die Angreifer werden immer professioneller, sowohl was die Organisationsstruktur, als auch die Qualität der Angriffe betrifft. Darum ist es umso wichtiger, die eigenen Netzwerke und Systeme, Computer und Laptops, Smartphones und Tablets zu sichern. Einfache, schnelle und umfangreiche Hilfe ist gefragt. Sicherdigital.de ist das Internetportal der Deutschen Telekom, das gebündelt Sicherheits-Tipps bietet.

Opfer sind längst nicht nur Wirtschaftsunternehmen. Längst geraten Kinder, Jugendliche, deren Eltern und auch Senioren in die Fallen der Cyberkriminalität. Das Bundeskriminalamt spricht von fast 86.000 Fällen von Cyberkriminalität und knapp 252.000 Fällen mit dem Tatmittel Internet, die 2017 bundesweit von der Polizei dokumentiert wurden. Vier Prozent mehr als 2016. Gleichzeitig ist der Schaden deutlich gestiegen, von 50,9 Millionen auf 71,4 Millionen Euro. 

Diese Zahlen alleine verdeutlichen die immense Dimension. Die tatsächliche Gefahr ist sogar noch viel drastischer und übersteigt die von der Polizei registrierten Straftaten um ein Vielfaches. Sicherheitsexperten schätzen, dass gerademal neun Prozent der Straftaten zur Anzeige gebracht werden. Das Problem ist, dass die meisten Opfer den Cyber-Angriff gar nicht bemerken. Der Digitalverband Bitkom beziffert den finanziellen Schaden durch Cyberkriminalität mit 55 Milliarden Euro. Experten schätzen, dass jedes viere Unternehmen und jeder zweite Haushalt Opfer von Cyber-Attacken sind.

Die Angriffsziele steigen mit der zunehmenden Vernetzung. Neben Wirtschaftsunternehmen und kritischer Infrastruktur sind es Im privaten Bereich nicht mehr nur Computer, Laptops und Smartphones, sondern zunehmend auch Geräte, die mit dem Internet und dem eigenen Netzwerk verbunden sind. Dazu gehören etwa Internet-Router, Netzwerke, vernetzte Klingeln und Türöffner, Alarmanlagen, Lampen, Babyphone.

Sicherdigital.de gibt vielfältige Hilfestellungen zu allgemeinen Themen wie, E-Mail und Phishing, Downloads, Soft- und Hardware-Aktualisierungen, Passwortsicherheit, Cloud und Backups. Darüber hinaus werden konkrete Themen vorgestellt, die auch spezifisch auf einzelne Betriebssysteme eingehen. Die Themen reichen von Konfiguration von Internet-Routern, Installation von Virenschutz, Einrichtung einer Firewall über Port-Freigabe, Öffnen von VPN-Tunnel, Smart-Home-Anwendungen, Nutzung von freiem WLAN, Gästezugang für WLAN-Nutzung, bis hin zu Verschlüsselungen, Online-Banking, Erkennung unseriöser Anbieter, Apps, Kindersicherungen. VoIP.

Was aber tun, wenn ein Cyber-Angriff erfolgreich war? Auch hier gibt Sicherdigital.de Tipps zum Verhalten nach einem erfolgten Cyberangriff. Sollen Forderungen von digitalen Erpressungen (Ransomware) nachgegeben werden? Wie wird man Viren, Trojaner, Würmer, Spy-Software wieder los?  Diese und weitere Tipps und Informationen sind in beschreibenden Texten, als Hilfevideo und Grafiken aufbereitet.


15.10.2018

Datengold der Logistik: Tracker macht Paletten intelligent

  • Telekom, Fraunhofer IML und EPAL bringen 500 smarte Paletten in den Markt
  • Verlorene und gestohlene Lieferungen auffinden 
  • Paletten live tracken auf dem Deutschen Logistik-Kongress

Das Internet der Dinge wird massentauglich für die Logistik. Die Deutsche Telekom, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und die European Pallet Association (EPAL) haben die ersten 500 intelligenten Paletten im Praxiseinsatz. 

„Mit den intelligenten Paletten beginnt für EPAL eine neue Ära. Entscheidend für uns ist das Innovationspotential durch die neue Verfügbarkeit von Daten. So können wir unseren Kunden zuverlässige Mehrwerte bieten und ein für uns nachhaltiges Geschäftsmodell schaffen, sagt Ingo Mönke, Vorstandsvorsitzender der GPAL, des deutschen Nationalkomitees der European Pallet Association e.V.

Verlust und Verzögerung sind zwei der größten Herausforderungen der Logistik. Frachtdiebstahl kostet die Unternehmen jedes Jahr Milliarden Euro. Wegen fehlender oder falscher Informationen erreichen 30 Prozent aller Lieferungen weltweit nicht rechtzeitig ihr Ziel. Intelligent vernetzte Paletten sind das neue Datengold der Logistik. Telekom, Fraunhofer IML und EPAL stellen eine neue Generation der standardisierten Palette auf dem Deutschen Logistik-Kongress vor. Unternehmen können künftig den Gütertransport über Wasser, Schiene und Straße mit der intelligenten Palette noch gezielter steuern.

Schnell lokalisiert und vor Dieben geschützt 

Der kleine, kostengünstige Tracker wurde in den Telekom Open IoT Labs beim Fraunhofer IML entwickelt. Hier erfolgte auch der Einbau in 500 Paletten von EPAL. Der so genannte Low-Cost-Tracker kann die Position bestimmen sowie Bewegung, Schockeinwirkungen und Temperaturverlauf abrufen. Ein wasserfester Sensor registriert Stöße, Lage, Kippwinkel, Beschleunigungen und Temperatur der Palette. Die Palette meldet sich selbständig bei Abweichungen durch Erschütterungen oder Temperaturschwankungen. Sie gibt ihre aktuellen Daten automatisch an ein eigenes Portal. 

„Wir haben den Low-Cost-Tracker spezifisch für EPAL als einen unserer ersten Kunden gebaut. Allein in Europa hat die Vereinigung mehr als 500 Millionen Paletten im Umlauf. Dies ist ein riesiges Potenzial zur Digitalisierung der Lieferkette“, sagt Ingo Hofacker, verantwortlich für das IoT-Geschäft in der Deutschen Telekom. 

Daten, die neue Währung der Logistik 

Durch die robuste und kompakte Bauweise lassen sich die Tracker praktisch in jeden Ladungsträger einbauen. Der Datenaustausch erfolgt über das Maschinen- und Sensoren-Netz der Telekom, in Fachkreisen NarrowBand IoT (kurz: NB-IoT) genannt. Durch ihre besonderen Eigenschaften ist diese Schmalbandtechnologie ein idealer Wegbereiter für das Internet der Dinge. Sie eröffnet eine drahtlose Zukunft mit sicherer, stabiler und robuster Konnektivität, die praktisch überall funktioniert. Vorteile der neuen Technologie sind ein niedriger Energiebedarf, geringe Kosten und eine hohe Durchdringung in Gebäuden. Die Batterielaufzeit beträgt bis zu zehn Jahre. Auch sorgt die Nutzung von lizenziertem Spektrum und 3GPP-Standardisierung für Sicherheit auf LTE-Basis. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu 5G. Die weltweite Roamingfähigkeit von NB-IoT gewinnt zudem immer mehr an Bedeutung.

Experten schätzen, dass in den nächsten Jahren weit über eine Milliarde Geräte pro Jahr ins Internet der Dinge gehen. Viele davon werden in der Transport- und Logistikbranche eingesetzt sein. Die kleinen Geräte in den Paletten, Containern und Behältern übertragen künftig Milliarden von Zustandsdaten. Zudem können sie sich selbst lokalisieren und untereinander kommunizieren. 
 
„Der Low-Cost-Tracker macht Ladungsträger intelligent und hebt das Datengold der Logistik. Das wird der entscheidende Wettbewerbsvorteil in der Logistik. Für eine Skalierung im Milliardenbereich ist ein weltweiter Standard mit einer sicheren Zertifizierung und Authentifizierung, zum Beispiel per SIM-Karte, ebenso unerlässlich wie auf lange Sicht garantierte, stabile Netze, konkurrenzfähige Preise und Flatrates. Das kann zurzeit nur NB IoT“, sagt Prof. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML.


11.10.2018

Osram und Deutsche Telekom testen mobile Roboter in smarter Fabrik

  • Osram erprobt autonomen Materialtransport im Werk Schwabmünchen
  • Deutsche Telekom stellt integriertes Campus-Netz auf Basis von LTE und Edge-Computing bereit

Auch Roboter wollen schnurlos kommunizieren. Zumindest gilt das künftig für das Werk von Osram in Schwabmünchen. Mobile Roboter, sogenannte fahrerlose Transportfahrzeuge (FTS), werden dort künftig über Mobilfunk gesteuert unterwegs sein. Die Vorteile: über Mobilfunk kann eine unterbrechungsfreie Fahrt gewährleistet werden. Und die geringe Reaktionszeit im LTE-Netz unterstützt die Interaktion der Fahrzeuge untereinander in Echtzeit, sodass sie sich autonom in der Werkshalle bewegen können. Die Vernetzung des smarten Werks übernimmt die Deutsche Telekom. 

Mit einem gemeinsamen Innovationsprojekt zur smarten Produktion

Das Hightech-Unternehmen Osram hebt das Potenzial von autonomen Transportsystemen in einer flexibleren Produktionsumgebung auf die nächste Stufe. In einem gemeinsamen Innovationsprojekt testen die Deutsche Telekom und Osram für das Werk eine gesonderte Netzinfrastruktur auf Basis eines „Dual Slice“-Campus-Netzes. Dabei bezieht sich „Dual Slice“ auf die Kombination von öffentlichen und privaten LTE-Netzen. Zusätzlich wird eine sogenannte lokale Edge-Cloud implementiert. Das bedeutet, dass komplexe Rechenprozesse auf einen speziellen Server auf dem Werksgelände verlagert werden und damit eine schnelle Verarbeitung der Daten ermöglicht wird. Die Partner wollen mit Künstlicher Intelligenz und dem Dual Slice Campus-Netz fahrerlose Fahrzeuge für den Materialtransport im Werk testen. Dadurch werden reale Produktionsanforderungen bei Osram abgebildet.

Die Firmen Gestalt Robotics, InSystems Automation und das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK entwickeln hierfür eine innovative, hochflexible Automatisierungslösung für Fahrerlose Transport-Systeme. Das FTS scannt mithilfe von Sensoren die Umgebung in der Werkshalle. Diese Umgebungsdaten werden über das Campus-Netz an eine Edge-Cloud übertragen. Komplexe Algorithmen wandeln sie in Steuerungsdaten um. Das Zusammenspiel von LTE, Edge-Cloud und künstlicher Intelligenz garantiert die Verarbeitung in Echtzeit. Es ermöglicht so die autonome Steuerung des Transportsystems auf dem Firmengelände.

„Für effiziente Produktionsabläufe sind Geschwindigkeit und Flexibilität unserer Geräte und Maschinen extrem wichtig. Das Projekt der integrierten Campus-Lösung bietet uns die Möglichkeit zu testen, wie wir dies mit neuen Technologien in Zukunft weiter ausbauen und optimieren können“, sagt Hans-Joachim Schwabe, CEO von Osram Specialty Lighting.

„Für die Umstellung auf das smarte Werk von morgen benötigen unsere Kunden zuverlässige und leistungsstarke Netzlösungen, die genau ihren Anforderungen entsprechen“, sagt Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden Telekom Deutschland GmbH. „Bei unserer Zusammenarbeit mit Osram konzentrieren wir uns auf die Entwicklung von skalierbaren IoT-Applikationen für die Industrie, die auf Campus-Netzen und Edge-Technologie aufbauen.”

Campus-Netze

Die Campus-Netze der Deutschen Telekom ermöglichen eine erweiterte Konnektivität für ein fest umrissenes Gebiet, wie zum Beispiel einen Industriecampus. Sie sind genau auf die Anforderungen der jeweiligen Kunden und Anwendungsfälle zugeschnitten. Daten-Durchsatz, feste Reaktionszeiten im Netz, Zuverlässigkeit, Sicherheit, und andere Aspekte der Servicequalität werden dem Kunden garantiert.


11.10.2018

Mehr Netz für Land und Leute

  • Acht-Punkte-Programm für 5G
  • Anwenderkonferenz 5G: Zukunft gemeinsam in die Hand nehmen
  • 27.000 Mobilfunkstandorte werden fit für erste 5G-Anwendungen
  • Fabrik der Zukunft: Osram und Telekom testen mobile Roboter im „Campus-Netz“
  • 500.000 Kilometer Glasfaser für Deutschlands digitale Zukunft
  • Telekom baut das Netz, in dem jeder #DABEI sein kann

Die Deutsche Telekom wird ihren Breitbandausbau weiter beschleunigen. Dabei setzt die Telekom verstärkt auch auf Kooperationen mit anderen Unternehmen, die in den Breitbandausbau investieren. „Die Digitalisierung Deutschlands ist eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft“, sagte Vorstandsvorsitzender Tim Höttges in Berlin. „Unsere Rolle sind die Netze. Diese Verantwortung nehmen wir ernst. Darum setzen wir auf Investition, Innovation und Kooperation.“

Für die schnelle und erfolgreiche Einführung von 5G hat die Telekom ein Acht-Punkte-Programm vorgelegt. Darin bietet der Konzern unter anderem eine Abdeckung mit 5G für 99 Prozent der Bevölkerung bis zum Jahr 2025 an. Auch in der Flächenabdeckung macht die Telekom einen großen Schritt: Bis 2025 sollen 90 Prozent der Fläche mit 5G versorgt sein. Mit 4G kann dieser Wert bereits in 2021 erreicht werden. Bei reinen Telefonie-Diensten liegt die Abdeckungsrate noch einmal höher. 

„Wir brechen mit einer Tradition der Industrie und sprechen transparent auch über die Versorgung der Fläche“, sagte Dirk Wössner, Vorstand für die Telekom Deutschland. Für den 5G-Ausbau sehen die Telekom-Planungen Städte, Dörfer, Autobahnen, Bundesstraßen und Schienenwege vor. Hinzu kommen Gewerbegebiete und Schulen. „Deutschland ist zu gut 30 Prozent von Wald bedeckt. Wenn es sinnvoll ist, diese Gebiete mit 5G-Anwendungen zu versorgen, werden wir dies angehen“, sagte Wössner. In ländlichen Gebieten will die Telekom alle Masten auch anderen Interessenten zur Miete anbieten. 

5G eröffnet neue Dimension der Digitalisierung 

„Jeder will im Hochleistungsnetz dabei sein – alle quer durch die Gesellschaft. Das treibt uns an. Die Telekom ist 5G ready“, sagte Höttges. „Wir nehmen den Spaten für den Netzausbau in die Hand. Im Festnetz und im Mobilfunk. Und wir stehen zu unserer Verantwortung für die digitale Zukunft Deutschlands. Wir bauen das Netz, in dem jeder dabei sein kann.“ 

Bis 2021 will der Konzern weitere 20 Milliarden Euro in Deutschland investieren. Damit Industrie, Unternehmen und Bürger das leistungsstärkste 5G Netz bekommen, setzt die Telekom zudem auf Kooperation. „Verbände, Netzbetreiber, Politik und Forschung müssen an einen Tisch! Wir wollen nicht übereinander reden, sondern miteinander. Damit der Rahmen für 5G ideal gesetzt wird und den Bedürfnissen der Industrie entspricht,“ sagte Höttges weiter. Er verwies unter anderem auf die kürzlich geschlossene Vereinbarung mit dem Wettbewerber Telefonica. Diese Vereinbarung ermöglicht es Telefonica, das Glasfasernetz der Telekom zur Anbindung eigener Mobilfunkmasten mit zu nutzen. Im Festnetz bestehen bereits Kooperationen mit lokalen Anbietern wie EWE Tel oder Stadtwerken. Das vollständige Acht-Punkte-Programm finden Sie hier.

Zukunftssicherer Glasfaserausbau

Das Glasfasernetz der Telekom ist die Grundlage für Hochleistung im Festnetz und im Mobilfunk. In Aegidienberg/NRW hat Deutschland Technikchef Walter Goldenits gemeinsam mit dem Technikteam heute den 500.000sten Kilometer verlegt. Aktuell profitieren davon 24,4 Millionen Haushalte im Festnetz, die mit bis zu 100 MBit/s oder mehr surfen: www.telekom.de/ausbauticker. Schon mit 50 Mbit/s können zum Beispiel zwei 4K-Filme gleichzeitig gestreamt werden, parallel bleiben noch rund 20 MBit/s fürs Spielen, Surfen oder Telefonieren.

Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 250 MBit/s sind im Festnetz der Telekom Stand heute bereits für rund zehn Millionen Haushalte möglich. Allein im dritten Quartal hat der Konzern 1,3 Millionen neue Haushalte mit dieser Geschwindigkeit ausgestattet. Ziel ist es, 2019 für 28 Millionen Haushalte bis zu 250 MBit/s anzubieten. 

Um möglichst vielen Menschen sofort ein schnelles Netz zu ermöglichen, verlegt die Telekom zunächst Glasfaser bis in die Straße. Im zweiten Schritt wird die Glasfaser von der Straße bis ins Haus verlängert. „Wir verstehen die Kritik an unserem Vorgehen. Aber wir stehen auch zu unserer Haltung: Breitband für viele statt für wenige. Natürlich hätten wir auch direkt Glasfaser bis in die Häuser verlegen können. Angesichts fehlender Tiefbaukapazitäten und hoher Investitionssummen hätten wir damit bis heute aber nur maximal 20 Prozent der Haushalte versorgt statt wie jetzt 80 Prozent“, sagte Wössner. „Wir haben uns nicht gegen eine Technik entschieden, sondern für die Versorgung von Millionen Haushalten. Jetzt schauen wir weiter nach vorn.“ 

Glasfaseranschlüsse bis ins Haus (FTTH) verlegt die Telekom heute schon – in Gewerbegebieten und in Privathaushalten. „Ab 2021 soll das jährlich bis zu zwei Millionen Mal passieren. Mit dem Glasfaserausbau bis zum Bürgersteig sind wir auf der Zielgeraden, anschließend starten wir die nächste Stufe“, sagte Wössner. 

27.000 Antennenstandorte werden fit für erste 5G-Anwendungen

Glasfaser ist auch die Basis für den zukünftigen Kommunikationsstandard 5G. Rund 22.000 Mobilfunkstandorte sind bereits heute darüber angebunden. Nach Abschluss der aktuell laufenden Modernisierung sind dann alle Mobilfunkstandorte technisch so ausgestattet, dass sie erste 5G Anwendungen wie das Maschinen- und Sensorennetz (NB-IoT) abbilden. Die Telekom hat dafür in den letzten anderthalb Jahren mit der größten Modernisierung des Mobilfunknetzes die Weichen gestellt. Mit 5G wird das Netz zukünftig bis zu zehnmal höhere Übertragungsgeschwindigkeiten haben als heute. Zudem reagiert das Netz dann nahezu in Echtzeit.

Um noch mehr Abdeckung für Land und Leute zu schaffen, beschleunigt die Telekom nochmals den Ausbau der Antennenstandorte. 27.000 Antennenstandorte sind es aktuell, mindestens 2.000 neue kommen ab sofort jährlich hinzu. 2021 werden es 36.000 sein. An den Standorten kommt bereits heute eine neue Technologie namens Single RAN (kurz: S RAN; Single Radio Access Network) zum Einsatz. Wesentlicher Vorteil von Single RAN: Je nach Bedarf lassen sich die Frequenzen flexibel und dynamisch einsetzen. Die S-RAN-Technik ist bereits für erste 5G-Anwendungen ausgelegt. 

„Wir sind ideal auf 5G vorbereitet. Das schaffen wir mit der Kombination aus der Glasfaserversorgung unserer Standorte und der Modernisierung der Mobilfunkstationen“, sagte Claudia Nemat, Vorstand der Telekom für Technologie und Innovation. „Unsere hohen Investitionen der vergangenen Jahre werden sich bemerkbar machen. 5G ermöglicht im ersten Schritt vor allem Hochleistungsnetze für die Industrie. Unser Campus-Netz mit unserem Partner Osram ist hier Vorreiter. Gemeinsam testen wir die intelligente Fabrik von morgen. Mit autonomen Transportsystemen, die mit einem extrem zuverlässigen und leistungsstarken Netz gesteuert werden.“

Campus-Netz

Campus-Netze für die Industrie sind ein wichtiges Einsatzgebiet auf Basis von LTE hin zu 5G. Dabei wird für ein fest umrissenes Gebiet, zum Beispiel einen Industriecampus, das Netz genau auf die Anforderungen des Kunden zugeschnitten. Durchsatz, Latenz, Zuverlässigkeit, Sicherheit, IoT-Gerätemanagement und andere Aspekte der Servicequalität werden dem Kunden garantiert. 

Ab sofort testet die Telekom nun ein Campus-Netz mit ihrem Kunden Osram auf dem Werksgelände in Schwabmünchen auf Basis von LTE. Hier soll mobile Roboter bzw. fahrerlose Transportfahrzeuge zum Einsatz kommen, die das Material im Werk transportieren sollen. Das Campus-Netz garantiert eine flexible, moderne Produktion in Echtzeit. Dafür sorgt die Technik-Kombination von LTE, Edge Computing und künstlicher Intelligenz. 

5G in Berlin

Die Telekom verfügt bereits heute über alle Bausteine für 5G. Aktuell baut der Konzern in der Berliner Innenstadt ein ganzes 5G Test-Cluster auf. Hier wurden in den letzten Monaten bereits die ersten Tests erfolgreich durchgeführt. Das liefert der Telekom schon heute wichtige Erfahrungen für die künftige 5G Infrastruktur. Das Netz in den Stadtteilen Schöneberg und Mitte schafft Übertragungsraten von zwei Gigabit pro Sekunde und eine Reaktionszeit von drei Millisekunden.


10.10.2018

Tim Höttges: Gemeinsam mit Politik und Industrie die weltweit beste 5G-Infrastruktur aufbauen

Telekom-Chef kündigt 8-Punkte-Programm an – Invest in Deutschland auch in Zukunft größer 5 Mrd. Euro pro Jahr – Mobilfunknetz größtenteils „5G ready“.

Der Telekom-Vorstandsvorsitzende Tim Höttges hat heute im Rahmen einer Veranstaltung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) Politik und Industrie aufgerufen, gemeinsam mit den Netzanbietern die Weichen für die Errichtung der weltweit besten 5G-Infrastrukur zu stellen. „Unternehmen, Behörden und Bürger in Deutschland verdienen die leistungsfähigste Digital-Infrastruktur. In den Städten und auf dem Land. Breitband für alle statt digitaler Spaltung lautet weiter das Ziel. Dieses Ziel werden wir aber nur miteinander erreichen können – nicht gegeneinander“, sagte Höttges bei der BDI-Tagung „Geht nicht, gibt’s nicht – Gigabit-Netze für Deutschland“ in Berlin.

Höttges weiter: „5G ist nicht einfach ein weiteres Netz, sondern wesentlicher Bestandteil der Wertschöpfung der Produkte unserer Kunden. Wir brauchen 5G für das Internet der Dinge, die Steuerung von autonomen Maschinen oder Smart Cities. Wir bieten der Industrie an, sich beim Aufbau einer europäischen, standardisierten Plattform zu beteiligen – mit Knowhow und Eigenkapital. Deshalb laden wir die deutsche Industrie zu einer „5G Anwenderkonferenz“ ein, um zu klären, welche Qualitätsanforderungen sie bezüglich Versorgung, Latenzen und Bandbreiten konkret an unser Netz hat. Projekten, die für den Standort Deutschland erfolgskritisch sind, räumen wir Vorrang ein.“

Höttges kündigte eine 8-Punkte-Programm an, das am Donnerstag beim „Telekom-Netzetag“ in der Bundeshauptstadt vorgestellt werden soll. Der Telekom-Chef erneuert darin seine Zusage, auch in den kommenden Jahren rund 5,5 Milliarden Euro pro Jahr in den Ausbau der Breitbandnetze in Deutschland investieren zu wollen. 22.000 der 27.000 Mobilfunkstationen der Telekom seien bereits heute dank Glasfaseranbindung und modernster Single RAN-Technologie „5G ready“. Der kommerzielle 5G-Betrieb werde 2020 aufgenommen, wenn Endgeräte in ausreichender Stückzahl verfügbar sind. Im gleichen Jahr würden auch mehr als 99 Prozent der deutschen Bevölkerung mit LTE versorgt.