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Telekom AG Medieninformationen

04.04.2019

Vernetzte Lufttechnik: Mit der Telekom Betriebsdaten immer im Blick

  • Ziehl Abegg entwickelt mit der Telekom Lösung zur Fernwartung
  • Sensoren erfassen Produktdaten 
  • Analyse der Betriebsdaten zur Verbesserung der Produkte

Betriebsdaten aus der Ferne überwachen: Bei der Vernetzung ihrer Gerätewelt setzt Ziehl Abegg dafür ab sofort auf das Internet der Dinge. Der Spezialist für Luft- und Klimatechnik hat gemeinsam mit der Telekom eine IoT-Plattform (IoT = Internet of Things) entwickelt. Die Datendrehscheibe aus der Cloud namens „ZAbluegalaxy“ analysiert im Sekundentakt wichtige Betriebsdaten. Dazu gehören Fehlermeldungen und Informationen zum Gerätezustand. Ein digitales Armaturenbrett, ein sogenanntes Dashboard, stellt die Ergebnisse übersichtlich dar. Ziehl Abegg kann so die Ausfallzeiten von Geräten verringern oder sogar vermeiden. Die gewonnenen Daten helfen auch bei der Entwicklung neuer Technik.
„Wir verstehen uns als Partner für die digitale Transformation von Unternehmen“, sagt Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden bei der Telekom. „Mit unserem Angebot für das Internet der Dinge machen wir Betriebe fit für die Zukunft. Mit uns haben Firmen ihre Betriebsdaten immer im Blick. So führt Digitalisierung zu echter Wertschöpfung.“

Nicht nur Ziehl Abegg profitiert von der Digitalisierung, sondern auch deren Kunden. So schafft die Lösung einen Mehrwert für Anlagenbetreiber. Durch die Vernetzung können diese selbst den Zustand ihrer Geräte in Echtzeit überprüfen. „ZAbluegalaxy“ basiert auf Microsoft Azure. Die Plattform erfüllt höchste Anforderungen an Datenschutz und -sicherheit.


04.04.2019

Argus Cyber Security und Telekom schützen gemeinsam Autos vor Cyber-Attacken

  • Telekom bietet Automobilindustrie Security Operation Center
  • Partner Argus Cyber Security ist israelischer Spezialist für Cybersicherheit
  • „Bodyguard“ warnt vor Angriffen von Hackern

Vernetzte Autos brauchen rundum Schutz vor Cyber-Angriffen. Daher bündeln T-Systems und Argus Cyber Security künftig ihr Know-how in Sachen Cyberabwehr für Fahrzeuge. Das gaben das Tochterunternehmen des Technologieunternehmens Continental und T-Systems auf der Hannover Messe bekannt. T-Systems baut derzeit ein Security Operations Center auf, das auf vernetzte Fahrzeuge spezialisiert ist (Automotive SOC).

Mit Argus holt das Unternehmen jetzt einen wichtigen Partner an Bord. Argus ist auf Cybersicherheit in der Automobil-Branche spezialisiert. Das Unternehmen aus Israel bietet sichere Bordsysteme für Fahrzeuge und Cyberabwehr-Technologie. Hersteller wie Betreiber großer Fahrzeug-Flotten erkennen dar-über mögliche Gefahren für das vernetzte Fahrzeug.

T-Systems-Chef Adel Al-Saleh betont: „Aktuell wehren wir im Telekom Cyber Defence Center täglich 32 Millionen Attacken auf unser Netz ab. Unsere umfangreichen Erfahrungen bei der Bekämpfung von Hacker-Angriffen stellen wir jetzt der Autoindustrie zur Verfügung. Denn Cyberkriminelle stoppen auch nicht vor unseren Autos. Das vernetzte Fahrzeug braucht einen digitalen Bodyguard und eine Cyberabwehr in Echtzeit.“

Robuste Lösung zum Cyber-Schutz von Fahrzeugen

„Wir freuen uns, dass Argus und T-Systems zusammen eine umfassende und robuste Lösung für Cyber-Sicherheit im Automobilsektor entwickeln – vom Fahrzeug bis zur Cloud und darüber hinaus“, sagte Werner Koestler, Leiter Strategie der Division Interior bei Continental. „Wir bringen den größten IT-Dienstleister der Autobranche in Deutschland mit Argus zusammen. Die gemeinsame Lösung wird die Cybersicherheit im Auto stärken. So können Autohersteller und Flotten-Betreiber ihre Vision einer sicheren Mobilität umsetzen.“

„Argus' Fokus lag schon immer darauf, Angriffe auf die Autobranche abzuwehren und künftige Bedrohungen vorherzusehen“, sagte Yoni Heilbronn, Chief Marketing Officer bei Argus Cyber Security. „Zusammen mit T-Systems werden wir für Kunden ein fortgeschrittenes und widerstandsstarkes Cyberabwehr-Center für Fahrzeuge aufbauen. Dafür verknüpfen, konsolidieren und analysieren wir viele Datenquellen. So können Automobilhersteller umgehend auf Bedrohungen reagieren. Darüber hinaus unterstützt das Automotive SOC die Automobilbranche dabei, vorausschauend zu agieren – auch in einer sich stets wandelnden Bedrohungs-Landschaft.“


03.04.2019

connect-Test: Telekom hat mit Abstand beste Mobilfunk-Hotline

  • Einziger deutscher Netzbetreiber mit Note „sehr gut“
  • Erreichbarkeit und Antwort-Qualität ragen heraus

Telekom wieder Nummer 1: Das Fachmagazin connect hat einmal mehr die Hotlines von 20 Mobilfunk-Anbietern in Deutschland, Österreich und der Schweiz getestet. Nach dem Urteil der Redaktion bietet die Deutsche Telekom den mit Abstand besten Hotline-Service unter den deutschen Netzbetreibern. Als einziger Anbieter erhält sie die Note „sehr gut“ und holt sich mit 437 Punkten den Testsieg vor Vodafone und Telefónica O2. „Die Magenta-Truppe legt deutlich an Kompetenz zu, ist sehr gut erreichbar und springt so auf den ersten Rang“, resümiert die connect. Im vergangenen Jahr war die Telekom noch Dritter.

"Das macht uns stolz"

„Es macht uns sehr stolz, dass uns die connect nach dem Sieg bei den Breitband-Hotlines jetzt auch die beste Mobilfunk-Hotline bescheinigt. Das ist ein großes Kompliment für unser gesamtes Serviceteam und eine schöne Bestätigung für unsere tägliche Arbeit“, sagt Dr. Ferri Abolhassan, Geschäftsführer Service Telekom Deutschland. „Ich kann allen Kolleginnen und Kollegen nur danken! Die Kompetenz und Freundlichkeit, die sie an der Hotline zeigen, sind einmalig. Ausruhen dürfen wir uns auf diesem Testsieg jedoch nicht. Denn unser Ziel ist, unseren Kunden einen tadellosen Service zu bieten.“

connect: Telekom macht im Service „sehr vieles richtig“

„Die Bonner geben beim Thema Service mächtig Gas und machen im Moment sehr vieles richtig“, lobt die connect-Redaktion und liefert die Erklärung gleich mit: „Die Telekom-Mann- und Frauschaft strotzt nur so vor Wissen und zeigte sich auch bei Fragen zu Technik und Hardware äußerst kompetent. Dabei berieten die sehr gut geschulten Mitarbeiter ohne erkennbaren Zeitdruck und blieben stets freundlich im Ton. Am Ende steht mit Abstand Platz eins.“

Fast 300 Tester der connect hatten die Hotlines der Mobilfunk-Anbieter über mehrere Wochen kontaktiert. Dabei wurden die Netzbetreiber fünf Mal mit je zehn verschiedenen Fragestellungen zu verschiedenen Uhrzeiten angerufen – also 50 Kontakte pro Anbieter. Wichtigstes Kriterium war die Qualität der Aussagen. Gaben die Kundenberater korrekte und vollständige Antworten? Im Fokus stand aber auch die Erreichbarkeit: Wie oft musste die Hotline wegen einer Anfrage kontaktiert werden und wie häufig wurde der Anrufer weitergeleitet? Sowohl bei der Erreichbarkeit als auch bei der Antwort-Qualität und Freundlichkeit erzielte die Telekom ein „sehr gutes“ Testergebnis. Dass die Hotline noch dazu kostenlos ist, wurde mit „überragend“ bewertet.

Vier Siege in Serie

Damit hält die Telekom jetzt alle vier wichtigen Branchen-Titel der connect: Im August vergangenen Jahres war sie mit der Note „sehr gut“ bereits zur Nummer eins unter den Breitband-Hotlines gewählt worden. Zudem bietet die Telekom nach dem Urteil das Fachmagazins auch das beste Mobilfunk-Netz (connect 1/2019) sowie das beste Festnetz (connect 08/2018).

03.04.2019

Telekom und POLYGONVATRO: Smarte Schadenabwicklung bei Wasserschäden

  • Hannover Messe: vernetzte Entfeuchtungsgeräte und digitaler Energienachweis 
  • Transparente Daten für schnelle Schadensabwicklung
  • Per Klick Daten auswerten und aufbereiten

Wasser in Haus oder Keller ist für Versicherungen ein aufwändiger Schaden. Ihn zu beheben dauert Tage bis Wochen und verursacht enorme Stromkosten. POLYGONVATRO und die Telekom bringen die Entfeuchtungsgeräte ins Internet der Dinge. So bekommen Versicherungen künftig automatisch die aktuell verbrauchten Stromwerte für eine schnelle Schadensregulierung. 

POLYGONVATRO ist weltweiter Experte für Schadenmanagement. Er stellt Unternehmen, Behörden und Privatpersonen professionelle Entfeuchtungsgeräte zur Beseitigung von Wasserschäden zur Verfügung. Noch ist der Ablauf mit großem manuellem Aufwand verbunden: Entfeuchtungsgeräte dem richtigen Auftrag zuweisen. Die Daten einzeln von den Geräten nach erfolgter Trocknung ablesen. Dann für die Abrechnung mit den Versicherungen auswerten und zusammenstellen. Mit der smarten Lösung von Telekom und POLYGONVATRO werden die Betriebsdaten künftig digital gehandhabt.

Betriebsdaten digitalisieren

Die vernetzten Entfeuchtungsgeräte von POLYGONVATRO und Telekom sind mit einer smarten Box und Sensoren im Verlängerungskabel ausgestattet. Sie erfassen den Energieverbrauch, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit. POLYGONVATRO speichert, verarbeitet, visualisiert und wertet die Daten mit der Cloud der Dinge der Telekom aus. Servicetechniker können die Box ganz einfach per App auf dem Handy identifizieren. Sie ordnen die Geräte den Kundenaufträgen zu. Dann werden die Daten aus der Cloud ausgelesen. Somit ist der komplette Prozess der Betriebsdaten digitalisiert, von der Steckdose bis hin zur Abrechnung für Versicherungen.

03.04.2019

Prima fürs Klima: Mit IoT den Energiebedarf von Gebäuden senken

  • Dänischer Gebäude-Dienstleister setzt auf IoT-Plattform von T-Systems
  • Permanente Analyse von Verbrauchswerten und Kostentreibern

Mit IoT (Internet of Things) nur noch so viel Energie verbrauchen, wie wirklich nötig: Der dänische Gebäude-Dienstleister ISS Facility Services nutzt dafür den „Connected Things Hub“ von T-Systems. Die IoT-Plattform der Telekom-Tochter wird so zum zentralen Steuerelement für Gebäude weltweit. Hier fließen die Daten von 20.000 Sensoren ein. Diese erfassen Messdaten wie Raumtemperatur und CO2-Werte. Spezial-Software analysiert und visualisiert diese Daten nahezu in Echtzeit. Beim Überschreiten von Grenzwerten kann ISS sofort steuernd eingreifen. Die Lösung verarbeitet verschiedenste Sensordaten. So schafft sie beispielsweise Transparenz zu Über- und Unterbelegung von Räumen. Damit bietet die Plattform eine fundierte Datenbasis für die effiziente Aufteilung und Vermietung von Flächen.

„Wir freuen uns über die globale Partnerschaft mit ISS. Unser ‚Connected Things Hub‘ trägt dazu bei, den Betrieb von Gebäuden zu digitalisieren. Das hilft, Betreiberkosten deutlich zu senken“, sagt Rami Avidan, verantwortlich für das IoT-Geschäft bei der Deutschen Telekom.

„IoT-Lösungen werden immer wichtiger. Mit ihrer Hilfe können wir unsere Gebäude weltweit steuern und effizienter betreiben“, so Sam Lavers, Global Head of Digital Excellence & IoT bei ISS. „Die Partnerschaft mit T-Systems steigert die Qualität unserer Dienstleistungen. Davon profitieren auch unsere Kunden.“

Der „Connected Things Hub“ bietet offene, standardisierte Schnittstellen. Gleichzeitig ist er hoch skalierbar. Der Hub lässt sich unkompliziert in bestehende IT-Systeme einbinden.


02.04.2019

Mit „Industrial Networks“ sicher im Netz

  • Breites Angebot für produzierende Unternehmen
  • Digitales Krisen-Management aus der Telekom Cloud

In der Produktion sorgt die Telekom für sichere Netzwerk-Lösungen. Vorgestellt werden auf der Hannover Messe 2019 Service-Angebote wie „Industrial Networks“ und „Business Continuity Management”. Ferri Abolhassan, Geschäftsführer Service Telekom Deutschland, betont: „Geschäftsabläufe können einfach und sicher digitalisiert werden. Dazu vernetzen wir auf integrierte Weise Maschinen und Geräte und sorgen für automatisierte Abläufe.“ Abolhassan weiter: „Kommt es mal zu Produktions-Ausfällen, können digitale Services den Schaden deutlich reduzieren.“

Industrial Networks für das Internet der Dinge

„Industrial Networks“ vernetzt nicht nur die Kommunikation zwischen Maschinen, sondern steuert sie auch. Zum Angebot gehören Analyse und Beratung zu Netzlösungen für die industrielle Produktion. Darüber hinaus können individuelle Wünsche von Firmen umgesetzt werden. Dazu gehört beispielsweise, unterschiedliche IT-Netzwerke zu installieren und zu integrieren. Auch können über eine sichere Leitung Daten in die Cloud und das Internet der Dinge übertragen werden. Berücksichtigt werden dabei spezielle Schutzklassen und Zertifizierungen bis hin zu erforderlichen Latenzzeiten. 

Alarmieren, Informieren, Zusammenarbeiten

„Business Continuity Management“ bietet Krisenmanagement aus der Cloud. Mit dem Online-Dashboard, eine Art Armaturenbrett, haben Firmen kritische Lagen immer Blick. Sie können anhand hinterlegter Notfallpläne alle notwendigen Stellen schnell und einfach alarmieren. Dies geht per E-Mail, Telefon oder App. Auch eine Informations-Hotline lässt sich über das Dashboard einrichten. So können zum Beispiel die Öffentlichkeit oder Kunden stets auf dem Laufenden gehalten werden.


02.04.2019

Internet der Dinge: SAP und T-Systems koppeln ihre Clouds

  • IoT-Daten nahtlos in SAP-Systeme integrieren
  • Einfache Prozess-Automatisierung aus einer Hand
  • Für Industrie und Logistik ab sofort einzusetzen

SAP und T-Systems verbinden ihre Cloud-basierten Plattformen für vernetzte Geräte und Sensoren. So integrieren Kunden IoT-Daten nahtlos in ihre SAP-Systeme. „Wir machen es unseren Kunden jetzt sehr einfach: Sensorik anbringen und einschalten. Auf diese Weise lässt sich das Internet der Dinge für die Prozess-Automatisierung nutzen“, sagt Adel Al-Saleh, CEO von T Systems auf der Hannover Messe. Die Lösung ist sofort verfügbar.

Den Start macht eine Lösung für die Logistik. Das Telematik-Modul erkennt nicht nur die Position von Gütern via GPS, sondern auch ihre Geschwindigkeit. Darüber hinaus liefert es auch Daten zu Stößen und der Temperatur. Weitere Geräte folgen. Dazu zählt etwa einen Bestellknopf. Oder: Ein Modul, dass Daten an Maschinen erfasst. Und für die Logistik gibt es künftig ein digitales Etikett.

Komponenten wie diese sammeln Daten und übermitteln die Informationen verschlüsselt an die IoT-Plattform von T-Systems. Mit dem Koppeln ihrer Clouds gelangen nun diese Daten automatisch in SAP Leonardo IoT, der IoT-Lösung von SAP. Kunden verbessern so ihre Prozesse mit SAP-Systemen wie SAP S/4HANA. 

Das Internet der Dinge ist wichtiger Bestandteil der Telekom-Strategie. Im Fokus stehen dabei die produzierende Industrie und die Logistik-Branche. Denn bis 2020 gibt es weltweit voraussichtlich rund 30 Milliarden Sensoren. Rund 40 Prozent aller Daten werden dann aus Maschinen und Fahrzeugen stammen.

01.04.2019

Schluss mit Entweder-Oder: T-Systems bringt SAP-Lösungen auf alle Clouds

  • SAP für Private, Public, Hybrid und Multi Cloud
  • Alle Clouds von SAP zertifiziert und frei kombinierbar

Unternehmen haben bei cloudbasierten SAP-Lösungen ab sofort freie Wahl. Denn als erster Digital-Dienstleister bringt T-Systems SAP in alle Cloud-Umgebungen: Private, Public, Hybrid und Multi Cloud. Mit diesem Ansatz verfolgt T-Systems seine „Cloud first“-Strategie für die digitale Transformation von Unternehmen konsequent weiter. Das Angebot umfasst alle von SAP zertifizierten Clouds. Dazu zählen die hauseigene Dynamic Cloud Plattform und die Open Telekom Cloud. Ebenso bietet T-Systems Amazon Web Services und Microsoft Azure. Auf Wunsch erhalten die Kunden die marktführende Geschäfts-Software als Komplettangebot. Alternativ ist der Zugriff über die eigenen IT-Abteilungen der Kunden durch ein Self Service Portal möglich. Das Angebot lässt sich nach Bedarf kombinieren und gilt weltweit.

Ein Maximum an Flexibilität

T-Systems ist der weltweit größte SAP Hosting-Provider. Das Unternehmen betreibt für Kunden SAP HANA – Datenbanken mit mehr als 820.000 Terabyte. T-Systems verfügt als einziger IT-Dienstleister über ein Ende-zu-Ende-Zertifikat von SAP. Die Basis dafür bildet jahrelanges Know-how in Betrieb und Transformation von SAP. „Unsere Expertise erlaubt uns, übergreifende und nahtlos gemanagte SAP-Services zu bieten. Und das unabhängig von der technologischen Plattform“, sagt Adel Al-Saleh, CEO T-Systems. Damit haben Kunden ein Maximum an Flexibilität, um ihre individuellen SAP-Anforderungen umzusetzen: hoch sicher in der Private Cloud, kosteneffizient in einer oder mehreren Public Clouds oder mit einem Mix in der Multi-Cloud-Umgebung.


01.04.2019

Hannover Messe: Leistungsschub für digitale Pioniere

  • Cloud-Computing: Über Grenzen
  • Sicherheit: Am Boden, in der Luft 
  • Internet der Dinge: Von der Stange

Die Telekom zeigt auf der Hannover Messe eine Reihe von technischen Premieren für die digitale Wirtschaft. Im „Zuhause der industriellen Pioniere“, wie sich die weltgrößte Industriemesse selbst nennt, präsentiert der Konzern neue Digitallösungen. 

Die Telekom-Tochter T-Systems bietet als erstes Unternehmen SAP-Lösungen auf allen Cloud-Umgebungen: Private, öffentliche und hybride.

Ebenfalls als Erste koppeln T-Systems und SAP ihre Plattformen für das Internet der Dinge. Das ermöglicht den automatisierten Datenfluss.

Der Automobilzulieferer Continental und Partner haben mit T-Systems die Einrichtung des ersten digitalen Sicherheitszentrums für Autos angekündigt. 

Für ein großes Handelshaus hat T-Systems in Düsseldorf die ersten 50.000 digitalen Preisschilder in die Regale gebracht. 

„Hier in Hannover zeigen wir, was digitale Pioniere mit ultra-zuverlässigen Netzen machen können“, sagt Adel Al-Saleh, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom. „Gerade erst hatten wir eine Premiere für die smarte Fabrik. Mit Osram haben wir das erste Campus-Netz gestartet. Das Interesse der Industrie ist groß. Wir sind mit einem Dutzend Unternehmen in Gesprächen.“

Cloud-Computing: Über Grenzen

(1) T-Systems präsentiert eine Weltpremiere. Das Unternehmen bringt SAP-Lösungen in alle Cloud-Umgebungen. „Wir bieten SAP-Services als erste auf allen Plattformen“, sagt Al-Saleh. Damit sind Kunden flexibel und schützen ihre Investitionen. So setzen sie ihre SAP-Anforderungen individuell um: hoch sicher in der Private Cloud, kosteneffizient in einer oder mehreren Public Clouds oder mit einer hybriden Mischung aus beiden. T-Systems ist der weltweit größte Anbieter von SAP-Hosting. Der Digitaldienstleister managt mehr als 820.000 Terabyte in SAP HANA-Datenbanken.
 
(2) T-Systems stellt ein neues Portfolio für die Private Cloud vor. "Wir bieten drei Plattformen. Sie arbeiten mit VMware, Microsoft Azure Stack und OpenStack", sagt Al-Saleh. „Unsere neue Private Cloud funktioniert genauso einfach wie eine Public Cloud.“ Die Infrastruktur ist entweder in den Rechenzentren von T-Systems verfügbar. Oder sie ist vor Ort beim Kunden installiert. "Die drei Plattformen haben jeweils ein Pendant mit gleicher Logik in der Public Cloud: Microsoft Azure Stack mit Microsoft Azure. VMware mit VMware auf Amazon Web Services. Und OpenStack mit der Open Telekom Cloud. Das macht den Weg zu einer hybriden Cloud leicht.“

(3) Die Industrie nutzt zunehmend das Internet der Dinge (IoT). Deshalb verbinden SAP und T-Systems ihre Plattformen für vernetzte Geräte. Und das vor allen anderen Anbietern. So haben Kunden schnell und einfach IoT-Daten in ihren SAP-Systemen. "Sensorik anbringen und einschalten. Automatisch stehen Daten in den SAP-Systemen zur Verfügung. Damit lässt sich das Internet der Dinge für die Prozess-Automatisierung nutzen“, sagt Al-Saleh.
T-Systems überträgt die Daten zunächst verschlüsselt an die eigene IoT-Plattform. Automatisch gelangen sie dann in SAP Leonardo IoT. 

Cybersicherheit: Am Boden, in der Luft

(1) T-Systems und Argus Cyber Security, eine Tochter der Continental AG, entwickeln ein Schutz-System für vernetzte Autos. Gemeinsam bauen sie das erste so genannte „Automotive Security Operations Center“ auf. T-Systems bringt das Know-how im Betrieb von Security Operation Centern (SOC) ein. Von Argus kommt das Wissen im Bereich der automobilen Cybersicherheit. 

(2) Der schwedische Autobauer Volvo kooperiert mit der Deutschen Telekom beim Schutz vor Drohnen. Auch Boehringer Ingelheim nutzt die Lösungen der Sicherheitsexperten aus Bonn. Die Telekom hat die sensiblen Bereiche des Pharmaunternehmens mit RF-Sensoren (Radio Frequency) ausgestattet. Genauso ist eine Teststrecke des Autobauers abgesichert. Die Telekom vernetzt die Sensoren drahtlos. Diese erfassen die Funksignale der Drohnen. Der Magenta-Schutzschild der Telekom erkennt daran den Eindringling in Echtzeit. Fliegt eine Drohne auf das Gelände steht der Werksschutz sofort bereit. Das System sichert auch Beweise für eine spätere Strafverfolgung.

Internet der Dinge: Von der Stange

(1) T-Systems bringt 50.000 digitale Preisschilder in die Düsseldorfer Filiale eines Handelshauses. Digitale Preisschilder ermöglichen Preisänderungen in Echtzeit. Gleichzeitig sind Anpassungen in der Warenwirtschaft sofort sichtbar. Zum Beispiel, ob ein Kleidungsstück in einer anderen Größe auf Lager ist. Der vernetzte Service verbessert das Einkaufserlebnis. Das digitale Preisschild ist mit Near Field Communication (NFC) ausgestattet. So kann der Händler seinen lokalen Shop direkt mit seinem Online-Shop verbinden. Inventuren benötigen nicht mehr Tage oder Wochen. Sie werden auf Knopfdruck erledigt. Durch eine digitale Ortsangabe in den so genannten „Fashion Tags“ finden Verkäufer und Kunden die Ware im Geschäft schneller. 

(2) Der dänische Gebäude-Dienstleister ISS Facility Services und T-Systems kündigen eine Partnerschaft für das Internet der Dinge an. Der "Connected Things Hub" ist die Daten-Plattform der Telekom für IoT. Er wird für ISS zur Steuerungszentrale. Der Hub sammelt Sensor-Daten. Zum Beispiel, wie die Mitarbeiter eines Unternehmens Besprechungsräume nutzen. Für den Komfort stehen Informationen über das Raumklima zur Verfügung. Auch der Reinigungszustand ist erkennbar. Mit diesen Daten kann ISS seine Immobilien weltweit managen. Alles läuft online aus der Ferne. Eine spezielle Software analysiert Daten in Echtzeit. Bei Überschreitung vorgegebener Werte wird ein Gebäudetechniker benachrichtigt. Er kann steuernd eingreifen. 2018 installierte ISS rund 20.000 Sensoren bei Kunden in mehr als 18 Ländern.


29.03.2019

Telekom stellt auf Strom aus erneuerbaren Energien um

  • Umstellung auf Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien bis 2021 
  • Bis 2030 CO2-Einsparungen in Höhe von 90 Prozent gegenüber 2017
  • T-Mobile US ist Teil des Klimaschutzziels

Die Deutsche Telekom nimmt Klimaschutz ernst und hat sich ein neues, ambitioniertes Klimaziel gesetzt: Schon bis zum Jahr 2021 wird der Konzern nur noch Strom (Scope 2) aus 100 Prozent erneuerbaren Energien einsetzen. Auch die sonstigen Emissionen aus Gas, Öl und anderen Energiequellen (Scope 1) werden wir reduzieren. Bis zum Jahr 2030 sollen unsere CO2-Emissionen um 90 Prozent gegenüber 2017 sinken. Auch die Emissionen aus Lieferkette und Nutzungsphase der Produkte und Lösungen beim Kunden (Scope 3) stehen im Fokus: hier hat sich der Konzern zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen pro Kunde bis 2030 um 25 Prozent gegenüber 2017 zu reduzieren. Darüber hinaus wird im künftigen Konzernklimaschutzziel auch die T-Mobile US mit einbezogen.

Die Telekom nimmt ihre Verantwortung wahr

„Wir wollen für die Zukunft bauen. Nicht die Zukunft verbauen“, erläutert Vorstandsvorsitzender Tim Höttges den Beschluss. „Klimaschutz ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Mit den neuen Zielen ab 2021 bis 2030 nehmen wir unsere Verantwortung wahr und handeln entschlossen, zügig und gleichzeitig langfristig. Gleichzeitig ist das Ziel ein wichtiges Signal an unsere Kunden, denn Nachhaltigkeit wird auch als Kaufkriterium zunehmend wichtiger.“

„Die Auswirkungen der Klimaveränderungen auf Natur, Menschen und Unternehmen zeichnen sich bereits heute ab: Extreme Wetterereignisse wie Stürme, Überschwemmungen oder Hitzewellen bewegen breite Gesellschaftsschichten. Die Deutsche Telekom arbeitet bereits seit Jahren daran, ihre Geschäftstätigkeit klimafreundlicher zu gestalten, zum Beispiel mit dem Bau neuer, energieeffizienter Rechenzentren“, sagt Birgit Klesper, Senior Vice President Group Corporate Responsibility.

Digitale Lösungen helfen Ressourcen einzusparen

Gleichzeitig bietet Klimaschutz für die Deutsche Telekom geschäftliche Chancen. Viele unsere digitalen Lösungen können bei Großkunden ebenso wie bei Privatpersonen energieeffiziente Prozesse fördern und Ressourcen einsparen. Durch Cloud Computing können Kunden zum Beispiel auf eigene Server und Speichermedien verzichten. Bei einem kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) können damit pro Jahr im Durchschnitt 21 Tonnen CO2 eingespart werden. Im privaten Umfeld können zum Beispiel Produkte wie intelligente Hausautomatik zum Klimaschutz beitragen.

Bis zum nächsten Jahr gilt noch das aktuelle Klimaziel der Deutschen Telekom, nämlich die Senkung der konzernweiten CO2-Emissionen um 20 Prozent bis 2020 gegenüber 2008. Hier befinden wir uns auf dem prognostizierten Niveau für die Zielerreichung.


29.03.2019

Mark Düsener neuer Chef der Telekom-Gesundheitssparte

  • Ausbau Telematikinfrastruktur und Klinikgeschäft im Fokus
  • Präsentation des Portfolios auf der DMEA (9.-11. April) in Berlin
  • Pressegespräch am 8. April, 15.30 Uhr

Die Deutsche Telekom hat einen neuen Mann an der Spitze der Telekom Healthcare Solutions: Mark Düsener (Jahrgang 1974) verantwortet die Geschäfte des Bereichs, mit dem der Bonner Telekommunikationskonzern seine Produkte und Lösungen für Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Ärzte anbietet.

„Priorität hat bei uns im Moment der Auf- und Ausbau der Telematikinfrastruktur in Deutschland“, erklärt Düsener. „Wir vernetzen Kliniken, Ärzte, Krankenkassen, Apotheken miteinander. Damit tragen wir dazu bei, dass sich alle Beteiligten – auch die Patienten - digital austauschen können. Schnell und unkompliziert.“

Rund 700 Mitarbeiter der Gesundheitssparte entwickeln und vertreiben in Deutschland, Asien, Südafrika, Spanien, der Schweiz und Österreich zahlreiche Produkte und Lösungen. National stehen neben der Telematikinfrastruktur, telemedizinische Angebote, Cloud, IT-Sicherheit, Apps, das Internet der Dinge und die Weiterentwicklung des Krankenhausinformationssystem iMed One im Fokus. 

20 Jahre Berufserfahrung

Mark Düsener bringt über 20 Jahre Berufserfahrung in der IT- und Telekommunikationsbranche mit. Bevor der Diplom-Ingenieur 2017 zur Telekom kam, war er viele Jahre für Vodafone und Otello tätig. In beiden Unternehmen bekleidete er verschiedene auch internationale Führungspositionen.

Im Jahr 2017 wechselte Düsener zur Telekom-Tochter T-Systems. Er war zunächst für die Strategie- und Portfolioentwicklung der Digital Division verantwortlich. Ab Mai 2018 verantwortete er den Aufbau der Gesundheitssparte, die er seit Januar 2019 leitet. Seit dem 1. April ist er Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der Telekom Healthcare Solutions GmbH.

Mark Düsener wird in diesem Jahr auch erstmals den DMEA-Auftritt (9. - 11. April) des Konzerns in Berlin verantworten. Die DMEA ist Europas wichtigste Fachmesse für digitale Gesundheitsversorgung. Unter dem Motto „Digital wirkt“ präsentiert die Telekom unter anderem Telematik, Krankenhaus- und telemedizinische Lösungen sowie Apps, die Patienten und Ärzten den Alltag erleichtern.


28.03.2019

Deutsche Telekom steht für Teilhabe

  • Vorstandsvorsitzender Tim Höttges betont Bedeutung des Netzausbaus und der Kundenorientierung und wirbt für geplante Fusion in den USA
  • CEO für andere Haltung der Telekom: „Neue Zeiten brauchen neue Antworten. Wir kooperieren. Im Mobilfunk. Und im Festnetz.“
  • Dividende soll von 65 Cent auf 70 Cent je Aktie steigen; damit plus 40 Prozent innerhalb von vier Jahren

Die Deutsche Telekom steht für Teilen und Teilhabe. So lautet die zentrale Botschaft von CEO Tim Höttges auf der Hauptversammlung des Konzerns in Bonn. Aufgabe und tieferer Sinn des Unternehmens sei es, beides zu ermöglichen. „Teilhaben an den Möglichkeiten des Internets. Teilhaben an den Chancen der Digitalisierung. Teilhaben an neuem Wohlstand. Kurz: dabei sein. Dafür arbeiten wir.“ Dafür packe die Telekom Probleme an und sei nah an ihren Kunden. Sie stärke ihre Beteiligungen in verschiedenen Ländern und investiere massiv in die Zukunft.

„Wir brauchen Breitband für viele, nicht für wenige"

Eine Voraussetzung für Teilhabe ist für die Telekom Vernetzung. Daher investierte das Unternehmen in den vergangenen Jahren vor allem in die Netze. Die Investitionen seit 2014 betragen insgesamt 46 Milliarden Euro. Davon 21 Milliarden Euro in Deutschland. Jeweils ohne Kosten für Funkspektrum.

Dem eigenen Anspruch entsprechend ist auch die Ausbaustrategie der Telekom auf Teilhabe ausgelegt. „Wir brauchen Breitband für viele. Nicht für wenige. Genau so bauen wir unser Netz“, sagte Höttges. Beim Thema Teilhabe gelte: „Nur Masse ist auch klasse.“ Aktuell können rund 33 Millionen Haushalte einen glasfaserbasierten Internetanschluss von der Telekom erhalten (FTTC). Davon fast 20 Millionen Haushalte mit bis zu 250 Mbit pro Sekunde. Als Nächstes folgt der verstärkte Ausbau von Glasfaser bis zum Haus (FTTH).

Glasfaser gewinnt weiter an Bedeutung

Die Industrie insgesamt stehe aktuell vor einem großen Wandel, betonte Höttges. Im Mobilfunk beginne die 5G-Ära. Im Festnetz gewinne Glasfaser weiter an Bedeutung. „Neue Zeiten brauchen auch neue Antworten“, sagte Höttges. Kooperationen mit Wettbewerbern seien nun fester Teil der Ausbaustrategie. „Wer 40 Prozent Marktanteil hat, kann nicht 100 Prozent Netz bauen.“

Im Mobilfunk bietet die Telekom einen Großteil ihrer Antennenstandorte auch Wettbewerbern zur Mitnutzung an. „Wir bauen den Mast. Die anderen können dort ihre Antennen mit dranhängen. Gerade im ländlichen Raum, wo die Lücken noch groß sind.“ Offen zeigte sich Höttges zudem für Gespräche mit den Mobilfunk-Wettbewerbern über die Schließung weiterer weißer Flecken. Im Festnetz verwies er unter anderem auf die vor wenigen Tagen angekündigte Gründung des Joint-Ventures mit dem Anbieter EWE. Unter dem Namen Glasfaser NordWest sollen 1,5 Millionen Haushalte in Norddeutschland mit FTTH versorgt werden.

Faire Lösungen

Zugleich warb Höttges für „faire und marktwirtschaftliche Lösungen“. Maximal investieren und maximal regulieren schlössen sich gegenseitig aus. Zudem müssten auch an anderer Stelle neue Antworten gefunden werden. So sei die Genehmigungszeit für Antennen-Standorte mit zwei Jahren oder mehr in Deutschland zu lang. Auch die Zugangsregulierung für neue Glasfasernetze sieht die Telekom kontraproduktiv, da sie Investitionen entwerte. Beim Thema 5G kritisierte Höttges, dass ein Viertel des zur Verfügung stehenden Frequenzspektrums gar nicht erst versteigert werde. „Es findet eine künstliche Verknappung öffentlicher Ressourcen statt. Das treibt womöglich den Preis in die Höhe. Am Ende fehlt das Geld für den Ausbau.“

Teilhabe umfasst aber neben der Vernetzung der Menschen auch den Dialog mit ihnen, im Internet genauso wie in Telekom-Shops oder Anrufzentralen.  Positiv sei, dass sich der Service in den vergangenen Jahren wieder verbessert habe. Die Zahl der Beschwerden sei 2018 um 25 Prozent gesunken.

„Baut ihr Zukunft? Oder verbaut ihr Zukunft?“

Zuhören gelte auch mit Blick auf „die junge Generation“, sagte Höttges weiter. Die frage derzeit: „Baut ihr Zukunft? Oder verbaut ihr Zukunft?“ Zwar helfen digitale Anwendungen ingesamt, CO2 zu sparen. Doch mit energieintensiven Rechenzentren ist auch die Telekom „Teil des Problems“ beim Klimawandel. Daher hat das Unternehmen entschieden, das Netz ab 2021 nur noch mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß des Unternehmens insgesamt um 90 Prozent sinken.

Eine weitere Änderung der Haltung sieht Höttges beim Umgang mit den Kunden. Die Telekom will die ungleiche Behandlung von neuen und langjährigen Kunden angehen: „Viele Kunden sind uns jahrelang treu. Aber sie bekommen nicht dieselben Angebote wie neue Kunden. Nicht dieselben Rabatte. Wir ändern das. Schritt für Schritt. Bei unserem aktuellen Angebot sind alle dabei. Treue Kunden. Und neue Kunden.“

Höttges warb zudem für die geplante Fusion von T-Mobile US mit dem Wettbewerber Sprint: „Der Zusammenschluss ist gut. Für den Wettbewerb in Amerika. Für die Kunden. Für mehr Arbeitsplätze.“ Unter anderem könnten beide Unternehmen gemeinsam schneller ein 5G-Netz aufbauen.

2018 war ein Rekordjahr

Insgesamt war das Geschäftsjahr 2018 für die Telekom ein „Rekordjahr“. Die Deutsche Telekom erzielte ein Umsatzplus von 0,9 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA legte gegenüber dem Vorjahr um 5,0 Prozent auf 23,3 Milliarden Euro zu. Beim Free Cashflow gab es ein Plus von 13,7 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. 

An dieser positiven Entwicklung sollen die Aktionäre teilhaben. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Dividende von 70 Cent je Aktie vor. Im Vorjahr hatte die Ausschüttung noch 65 Cent je Aktie betragen. Mit der nun vorgeschlagenen Anhebung würde die Dividende über die vergangenen vier Jahre um 40 Prozent steigen.

Weiteres Wachstum angepeilt

Tim Höttges verwies auf den mittelfristigen Ausblick des Konzerns, in dem weiteres Wachstum angepeilt wird. Auch die Dividende solle bis 2021 steigen. Maßstab dafür sei aber nicht wie bislang der Free Cashflow. „Der Gewinn des Unternehmens steht im Vordergrund. Die Ausschüttung orientiert sich darum am bereinigten Gewinn je Aktie. Der liegt aktuell bei 96 Cent. 2021 sollen es rund 1,20 Euro sein. 20 Prozent mehr.“ Bei einer erfolgreichen Übernahme von Sprint in den USA entstünden Anlaufkosten. Für diesen Fall sei die Dividende mit dem Minimalwert von 50 Cent je Aktie abgesichert.

Die Finanzplanung zeige, dass die Telekom weiterhin auf Wachstum setze, sagte Höttges. „Denn nur eine erfolgreiche Telekom sorgt auch erfolgreich für Teilhabe.“


27.03.2019

DIGITAL X: Europas führende Digitalisierungsinitiative geht in die nächste Runde

  • Auftakt am 9. April 2019 in Bochum
  • Sechs regionale Veranstaltungen, nationales Finale in Köln
  • Plattform für Inspiration, Austausch, Netzwerken

Wo steht Deutschland bei der Digitalisierung? Was ist notwendig für eine nachhaltige Position in der Weltspitze? Und wie meistert der Mittelstand die digitale Transformation? DIGITAL X ist Europas größte, branchen-übergreifende Digitalisierungsinitiative.

Sie startet im April 2019 ihre Tour durch Deutschland. Im Rahmen von sechs regionalen Veranstaltungen und dem nationalen Finale in Köln treffen sich Startups, Konzerne und Mittelständler. Die DIGITAL X bietet Politik, Industrie und Verbänden eine Plattform, um Digitalisierung gemeinsam zu gestalten. 

Digitales Know-how mit hohem Praxisbezug

Mehr als 15.000 Besucher. 100 Speaker. Mehr als 200 Partner. Die DIGITAL X 2018 zeigte, dass Deutschlands Digitalisierung Fahrt aufnimmt. Auch 2019 profitieren die Teilnehmer auf sechs regionalen Events und dem Finale in Köln. Im Vordergrund steht der Kontakt zu digitalen Vorreitern. Renommierte Redner präsentieren digitales Know-how mit hohem Praxisbezug auf vier Bühnen: „INSPIRATION“, „INTERACTIVE“, „FUTURE“ und „DISRUPTIVE“. Dabei geht es um Themen wie digitale Vorreiter („Digital Leadership“), Innovation, Technologie und Vorzeigeprojekte aus der Praxis („Best Practices“). Die besten Unternehmen bewerben sich um die „Digital Champions Awards“. Auf den Veranstaltungen treffen regionale Firmen auf die weltweit bekanntesten digitalen Marken.

Der Startschuss der Tour fällt am 9. April in Bochum mit der DIGITAL X WEST. Es folgen:

  • Stuttgart (DIGITAL X SOUTHWEST) am 7. Mai
  • München (DIGITAL X SOUTH) vom 21. bis 22. Mai
  • Offenbach (DIGITAL X MIDWEST) am 28. Mai
  • Hamburg (DIGITAL X NORTH) am 4. Juni
  • Berlin (DIGITAL X EAST) am 18. Juni

Beim großen Finale der DIGITAL X 2019 in Köln vom 29. bis 30. Oktober kommen dann Unternehmen und Entscheider aus ganz Deutschland zusammen. Rund 3.000 Teilnehmer haben sich bereits vor dem Start für die diesjährigen Veranstaltungen angemeldet.

DIGITAL X WEST: Von der Kohle zur Digitalisierung

Das Ruhrgebiet war und ist ein Wirtschaftsmotor Deutschlands. Nach Kohle und Stahl sorgt heute die Digitalisierung für tiefgreifenden Umbruch in der Region. Es hat sich bereits viel getan auf dem Weg zur digitalen Vorzeigeregion: KlassischerIndustrien digitalisieren zunehmend. Startups beleben die Region. Ein starker Dienstleistungssektor steht für den Strukturwandel. Mit digitalen Konzepten für die Stadt der Zukunft („Smart City“) geht die Metropol-Region Rhein-Ruhr neue Wege.

Die Deutsche Telekom ist Partner dieser digitalen Transformation. So setzen in NRW bereits 24 Städte auf das Wissen des Unternehmens. Gemeinsam mit der Telekom setzen sie intelligente Lösungen für den urbanen Lebensraum von morgen um. 50 Gewerbegebiete in Nordrhein-Westfalen versorgt die Telekom mit schnellem Internet. Aktuell liegt das Bundesland bei Breitband-Anschlüssen mit 87,4 Prozent in Deutschland auf Platz eins. Das LTE-Netz erreicht bereits heute 99,1 Prozent der Bevölkerung und 92,4 Prozent der Fläche.

Voneinander lernen

„Die Resonanz der DIGITAL X 2018 war überwältigend. Sie zeigt, dass wir der Digitalisierung nicht hinterherlaufen. Die DIGITAL X ist eine digitale Deutschlandreise. Sie inspiriert, informiert und vernetzt.“ So lautet das Fazit von Hagen Rickmann zum ersten Jahr der Serie. Als Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland GmbH ist er Impulsgeber und Schirmherr der Initiative DIGITAL X.


26.03.2019

Österreich ist 5G-Pionierland: T-Mobile Austria startet 5G-Netz

  • Die ersten 25 Sendestationen in ganz Österreich nehmen Echtbetrieb auf
  • Anschluss an digitale Spitze durch 5G-Vorreiterrolle von Österreich und EU
  • Liveschaltung nach Hohenau an der March, erste 5G-Gemeinde Österreichs

Der Abschluss der 5G-Frequenzauktion Anfang März 2019 und die dabei erworbenen Nutzungsrechte lieferten T-Mobile Austria die Voraussetzung zum Ausbau des nächsten Kommunikationsstandards 5G in ganz Österreich. Auf Basis dieser Frequenzen hat T-Mobile Austria am Dienstag, 26. März 2019, die ersten 5G-Mobilfunkstationen in ganz Österreich, vorwiegend in ländlichen Regionen, in Betrieb genommen. Weitere 5G-Stationen werden im Laufe des weiteren Ausbaus an das Mobilfunknetz angeschlossen. 

Die 5G-Pionier-Gemeinden Österreichs sind Feichtendorf (Kärnten), Hochstrass (Niederösterreich), Hohenau an der March (Niederösterreich), Innsbruck (Tirol), Kaindorf an der Sulm (Steiermark), Kalsdorf bei Graz (Steiermark), Kapfenberg (Steiermark), Kirchbichl (Tirol), Loosdorf (Niederösterreich), Oberhofen am Irrsee (Oberösterreich), Pirka (Steiermark), Ried im Innkreis (Oberösterreich), Seefeld in Tirol (Tirol), Serfaus (Tirol), St. Johann in Tirol (Tirol), Villach (Kärnten) und Wartberg im Mürztal (Steiermark). 

„T-Mobile gibt mit der Investition für 5G-Frequenzen in der Höhe von 57 Millionen Euro ein klares Bekenntnis zur digitalen Zukunft Österreichs ab. Der 26. März 2019 ist ein historischer Tag für unser Unternehmen. Wir starten mit dem ersten 5G-Netz in Österreich und bieten den ersten Kunden mobiles Breitband in Glasfasergeschwindigkeit über 5G“, sagt Andreas Bierwirth, CEO T-Mobile Austria, zum Start von 5G in Österreich. „Mit 5G hält mobile Breitbandversorgung künftig mit der Leistung des Glasfaserkabelnetzes Schritt und wird Regionen versorgen, bei denen das Verlegen von Leitungen aufwändig, langsam und teuer wäre. Anstatt einen Haushalt per Leitung ans Internet anzuschließen, wird 5G dafür sorgen, dass Breitbandinternet per Funk ins Eigenheim kommt. Von 2018 bis 2021 investiert T-Mobile insgesamt rund eine Milliarde Euro, um leistungsfähige mobile wie fixe Breitbandinfrastruktur für Österreich zu gewährleisten.“

„Wir freuen uns, dass Österreich zum 5G-Pionierland innerhalb der Deutschen Telekom wird. Trotz der schwierigen topographischen Lage ist Österreich Vorreiter bei der Einführung neuer Technologien. Wir sind der einzige europäische Anbieter, der in Österreich in den Ausbau von 5G-Mobilfunk und Festnetz investiert“, erklärte Srini Gopalan, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG bei der Liveschaltung des 5G-Netzes in Österreich.

Bundeskanzler Sebastian Kurz: „Österreich nimmt mit dem heutigen Tag eine Pionierrolle im 5G-Ausbau ein. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Wettbewerbsfähigkeit, unseren technologischen Fortschritt und für die Lebensqualität der Österreicherinnen und Österreicher. Ich danke dem Deutschen Telekom Konzern für das Vertrauen in unseren Standort.“

„Die Möglichkeiten, die 5G den Menschen bietet, wird die Art wie wir leben komplett verändern. Ich bin zuversichtlich, dass es in den Landeshauptstädten schon 2020 eine 5G-Netzabdeckung geben wird. Entlang der Hauptverkehrsrouten wollen wir diesen Schritt 2023 schaffen – flächendeckendes 5G peilen wir für 2025 an“, sagt Norbert Hofer, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie.

„Österreich ist eines der ersten Länder, das den neuen Mobilfunkstandard ausrollt. Das ist wichtig, um bei der Digitalisierung an die Spitze zu kommen. Neue Technologie zieht immer auch zusätzliche Wertschöpfung und Innovation an. Gerade für unsere Startup-Landschaft ist das ein wichtiger Impuls. Wir haben von unserer Vorreiterrolle beim 3G-Standard profitiert und wir wollen auch bei 5G vorne statt nur dabei sein“, so Digital- und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

Weiterer Ausbau von 5G in Österreich

Die Erfahrungen aus den ersten 5G-Standorten in den nächsten Monaten wird T-Mobile Austria in den weiteren österreichweiten 5G-Ausbau einfließen lassen. Für die ersten "friendly customers" wird T-Mobile Austria spezielle 5G-Router zur Verfügung stellen. Die ersten 5G-Smartphones werden noch im Laufe von 2019 erwartet. In größerer Modelvielfalt und Stückzahl werden 5G-fähige Smartphones und Tablets voraussichtlich 2020 zur Verfügung stehen.

T-Mobile Austria setzt bei seiner Ausbaustrategie auf die Vielfalt der Netze. Im ländlichen Bereich werden 5G und LTE Internet auch in entlegene Täler Österreichs bringen. In suburbanen Gebieten werden zusätzlich Hybrid und DSL für leistungsfähiges Internet sorgen. In Städten wird das Glasfaserkabelnetz gemeinsam mit den anderen Technologien für Breitband-Internet sorgen.


26.03.2019

Glasklar: Sensoren machen Produktion bei GlasGo effektiver

  • Internet der Dinge senkt Ausfallquote von Maschinen
  • Lacke zur Glasveredelung besser im Blick

Die Telekom bringt die Glasmanufaktur GlasGo in die digitale Welt. Sensoren vernetzen die Produktion und Logistik des Herstellers von Spezialglas. So gibt es weniger Ausfälle von Maschinen. Die Firma GlasGo aus Rheinland-Pfalz veredelt täglich mehrere 10.000 Gläser mit speziellen Lacken. Mit der Lösung der Telekom reduziert sich der Ausschuss bei GlasGo um einige hundert Gläser pro Monat.

Die nötigen Sensoren und die digitale Infrastruktur hat die Telekom in nur 100 Tagen installiert. Ein Kommandostand verarbeitet alle Daten aus der automatisierten Produktion. Hans-Jürgen Hirsch, Geschäftsführer des familien-geführten Unternehmens aus Oberlahr: „Wir haben uns gezielt einen großen Partner ausgesucht, mit Rechenzentrum in Deutschland und Datenschutz nach europäischem Recht.“

Sensoren messen Temperatur

Der Glashersteller hat mit Hilfe der Telekom Cloud der Dinge einen Teil der Produktion auf elektronische Kontrolle umgestellt. In der Vergangenheit überwachten Mitarbeiter die Produktion aufwändig manuell. Das geschieht jetzt elektronisch. Die Standzeiten der empfindlichen Maschinen reduzieren sich um rund sechs Stunden pro Monat. Das System erfasst Werte von Lüftern und Brennern. Es vergleicht diese Daten mit den gespeicherten Sollwerten. Abweichungen lösen Alarm aus. GlasGo hat durch die Vernetzung jetzt auch die verwendeten Farben und Lacke besser im Blick. Da die Lacke sehr stark auf Temperatur-Schwankungen reagieren, protokollieren Sensoren die komplette Lieferkette. Auch der Energieverbrauch während der Produktion sinkt deutlich. Denn das System verweist auf Leerlauf bei Öfen oder Kompressoren für Farbpistolen.


25.03.2019

Weniger Plastikmüll: Telekom verkleinert SIM-Karte

  • Telekom setzt auf neues Format beim Halter der SIM-Karten
  • Bereits 3,8 Tonnen Plastik in 2018 gespart
  • Konzernweite Einführung in 2019 spart bis zu 17,5 Tonnen Plastik

Wichtiger Beitrag zur Müllvermeidung: Die Telekom reduziert beim Verkauf ihrer SIM-Karten den Plastikanteil deutlich. Die SIM-Karte wird nicht mehr im üblichen Scheckkarten-Format verkauft. Stattdessen wird die SIM-Halterung um die Hälfte verkleinert. Damit sorgt das Unternehmen in diesem Jahr für 17,5 Tonnen weniger Plastikmüll in Deutschland.

„Damit ist die Telekom Deutschlands erstes Telekommunikationsunternehmen, das diesen Schritt vollzieht und bewusst auf Plastik verzichtet“, betont Melanie Kubin-Hardewig, Vice President Group Sustainability Management. Das neue Format gilt für Prepaid- und Postpaid-Karten der Telekom, für die Tochtermarke congstar und verschiedene Wholesale Partner (Talkline, HIGH, klarmobil und andere). Die Konzernmarken der Tochtergesellschaft Telekom Deutschland Multibrand GmbH (FCB Mobil, Lifecell und andere), wurden bereits 2018 umgestellt.

Vor einem Jahr gab es dazu als erstes Kooperationsprojekt eine umweltfreundliche Prepaid-SIM-Karte zusammen mit den Partnern EDEKA und World Wildlife Fund. „Seit den 90er Jahren war das Scheckkartenformat das Maß der Dinge in Sachen SIM-Kartenauslieferung. Wir haben uns gefragt, warum eigentlich?“ sagt Philipp Mertens, Geschäftsführer der Telekom Deutschland Multibrand GmbH. „Mit derselben Menge an Plastik können wir auch zwei SIM-Karten ausliefern.“
Bis Ende des Jahres 2018 konnten durch die EDEKA smart Karte und die Umstellung weiterer Multibrand-Partner wie Lifecell und FCB Mobil bereits rund 3,8 Tonnen Plastik vermieden werden. „Diese Menge hat uns wirklich beeindruckt und wir haben gemerkt ‚Da geht noch mehr‘. Deshalb haben wir bereits im Dezember 2018 auch für die Prepaid-Karten der Eigenmarke auf das neue, halbierte Format umgestellt“, sagt Mertens. Nach dem Verkauf der Restvolumina werden nur noch SIM-Karten im neuen Format ausgegeben werden.


21.03.2019

Telekom und EWE unterzeichnen Vertrag für Gemeinschaftsunternehmen Glasfaser NordWest

  • Beide Partner beabsichtigen gemeinsame Investitionen von bis zu zwei Milliarden Euro
  • 1,5 Millionen Privathaushalte und Unternehmensstandorte sollen direkte Glasfaseranschlüsse erhalten
  • Glasfaser NordWest agiert in Teilen Niedersachsens, Nordrhein-Westfalens und Bremen

Die Deutsche Telekom und das Energie- und Telekommunikationsunternehmen EWE haben den Vertrag unterzeichnet, der die Gründung des gemeinsamen Unternehmens (Joint Venture) vorsieht. Damit gehen die Partner den nächsten Schritt in ihrer Zusammenarbeit. Das Joint Venture firmiert unter dem Namen „Glasfaser NordWest“. Die beiden Unternehmen haben heute zudem Glasfaser NordWest beim Bundeskartellamt formal angemeldet. 

Glasfaser NordWest soll bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit schnellem Internet versorgen. Es wirkt in Teilen Niedersachsens, Nordrhein-Westfalens und Bremens. Technische Grundlage sind Glasfaseranbindungen bis ins Haus (Fibre to the Home/FTTH). Beide Partner gehen von einer Investitionshöhe von bis zu zwei Milliarden Euro über einen Zeitraum von rund zehn Jahren aus. 

„Niemand investiert so viel in die digitale Infrastruktur wie die Telekom. Wir sind der Digitalisierungsmotor Deutschlands und schalten nun einen Gang höher. Mit Glasfaser NordWest heben wir Synergien. Denn wir planen und bauen die Glasfaserinfrastruktur gemeinsam. Im Betrieb lasten wir dann die Netze stärker aus. Wir schließen auch jene Haushalte an, die sonst nicht so schnell versorgt würden“, sagt Dirk Wössner, Vorstand Telekom Deutschland. „Die Gründung ist konsequent und Ausdruck unserer Strategie der Kooperation. Denn wir sind weiterhin überzeugt: Wir werden Deutschland nur gemeinsam mit anderen Unternehmen digitalisieren – und das ohne regulatorische Eingriffe. Unsere Partnerschaft zeigt: Glasfaserausbau ohne Regulierung funktioniert. Wir bauen aus und sind dabei offen für alle Wettbewerber. Eingriffe des Regulierers brauchen wir nicht.“

„Wir freuen uns über diesen wichtigen Schritt unserer Partnerschaft. Im Nordwesten steht EWE für schnelles Internet und die Digitalisierung des ländlichen Raums. Wir haben alleine schon viel erreicht, wollen aber noch mehr schnelle Internetanschlüsse für möglichst viele Menschen in unserer Heimatregion. Gemeinsam mit der Telekom können wir in kürzerer Zeit zu diesem Ziel gelangen. Daher sind die Gewinner dieser Kooperation die Menschen im Nordwesten. Glasfaser NordWest errichtet die Infrastruktur und legt damit die Basis für die Digitalisierung, und die Kunden haben die freie Wahl der Anbieter“, sagt EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler. „Die Dienste auf der neuen Infrastruktur stehen allen interessierten Telekommunikationsunternehmen zu üblichen kommerziellen Bedingungen zur Verfügung.“ 

Die Kooperation ist zeitlich nicht beschränkt. Bereits im Dezember 2017 hatten die Telekom und EWE eine unverbindliche Absichtserklärung unterzeichnet und das Joint Venture-Vorhaben bekanntgegeben. Nach der ausstehenden Freigabe durch die Kartellbehörde wollen beide Parteien das Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in Oldenburg zeitnah gründen. 

Beide Gesellschafter bauen die Infrastruktur in einem wettbewerbsoffenen Auswahlverfahren auf. Sie wirken dabei als Generalunternehmer. In den ersten beiden Jahren nach Unternehmensgründung legt Glasfaser NordWest die auszubauenden Gebiete vorab fest. Die beiden Mutterunternehmen Telekom und EWE werden ausbauen. Im Anschluss vergibt Glasfaser NordWest die Ausbaugebiete per Auswahlverfahren auch an Dritte. Sobald die Hausanschlüsse gelegt worden sind, treten die beiden Telekommunikationsanbieter EWE und Telekom sowie alle weiteren interessierten TK-Unternehmen in einen direkten Wettbewerb um die jeweiligen Kunden.

2020 können die ersten Kunden im Ausbaugebiet die neuen Glasfaseranschlüsse nutzen. 


20.03.2019

Mehr Freiheit für E-Autos: Telekom baut E-Mobility-Service weiter aus und bietet 48 Stunden gratis laden

  • Zugang zu mehr als 13.400 öffentlichen Ladepunkten bundesweit
  • Preise ab 0,29 Euro pro Kilowattstunde
  • am 1. und 2. April laden alle Kunden gratis

Die Deutsche Telekom baut ihren E-Mobility-Service weiter aus: Aus Telekom Ladestrom wird zum 3. April „GET CHARGE“. E-Autofahrer erhalten mit „GET CHARGE“ Zugang zu mehr als 13.400 öffentlichen Ladepunkten in Deutschland. Ab April steht ladenetz.de als neuer Partner zur Verfügung. Im Lauf des Monats stößt der niederländische Ladestellen-Betreiber Fastned dazu. „GET CHARGE“ bietet per App oder Ladekarte einen einfachen Zugang zur Ladung. Die Abrechnung erfolgt transparent nach Kilowattstunden. Auch künftig fallen keine monatliche Grundgebühr und kein Mindestumsatz an. Bisherige Kunden von Telekom Ladestrom nutzen Ladekarte und App wie gewohnt weiter.

Etwa 5.000 der Ladepunkte werden von bevorzugten Partnern betrieben. Die Preise für bevorzugte Partner betragen pro Kilowattstunde 0,29 Euro an Wechselstrom-Ladepunkten (AC). An Schnell-Ladepunkten (DC) beläuft sich der Preis auf 0,39 Euro. An allen weiteren Ladepunkten kostet das Wechselstrom- und Schnellladen einheitlich 0,89 Euro pro Kilowattstunde. Einen Überblick über alle Partner bietet www.telekom.de/get-charge.

„Elektromobilität ist ein chancenreicher, wachsender Markt. Das zeigt auch die dynamische Entwicklung unseres E-Mobility-Services. Mit GET CHARGE bieten wir bundesweit einfaches Laden und transparente Preise“, sagt Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden Telekom Deutschland GmbH. Für den April hat die Telekom noch ein besonderes Angebot: Am 1. und 2. April können E-Autos gratis laden. Das gilt für alle Telekom-Ladestrom-Kunden und alle neuen GET CHARGE-Interessenten.  

Fahrer registrieren sich für „GET CHARGE“ ab Anfang April im Internet unter www.telekom.de/get-charge.

20.03.2019

T-Systems holt Topmanager von Tele2

  • Rami Avidan übernimmt zum 1. April das globale IoT-Geschäft
  • Erfahrener Topmanager für Telekommunikation und Security
  • Neuigkeiten auf der Hannover Messe

T-Systems ist ein Coup im Wettbewerb um erfahrene Topmanager gelungen. Rami Avidan übernimmt zum 1. April 2019 die Leitung des Geschäftsbereichs Internet der Dinge (IoT) der Telekom-Tochter. Bislang war Rami Avidan CEO von Tele2 IoT.

„Ich freue mich sehr, dass sich Rami Avidan für uns entschieden hat. Er kennt das IoT-Geschäft bestens. Er hat umfassende Erfahrungen für die Führung eines solches Wachstumsfeldes. Mit seiner Kompetenz bei Technologie, Vertrieb, Marketing und Finanzen kann er unser Geschäft mit dem Internet der Dinge kräftig ankurbeln“, sagt Adel Al-Saleh, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom und CEO T-Systems. “Unsere Kunden reden nicht über vernetzte Dinge – sie starten mit der Implementierung. Unsere Dienstleistungen sorgen dafür, dass die Vorteile der Digitalisierung in ihrem Tagesgeschäft ankommen. Mit seiner Erfahrung auch mit Sicherheitslösungen führt Rami Avidan unser IoT-Geschäft auf die nächste Stufe der Entwicklung."

Rami Avidan war bis September 2018 CEO von Tele2 IoT. Den Geschäftsbereich IoT hatte er in den sechs Jahren davor für das schwedische Telekommunikationsunternehmen aufgebaut. Unter seiner Führung wurde Tele2 in dieser Zeit laut Marktanalysten zu einem führenden IoT Mobilnetzbetreiber (MNO). Mit einem Team von rund 200 IoT-Experten schuf er hervorragende technische Lösungen. Schon nach kurzer Zeit war er in der jungen IoT-Industrie erfolgreich. Vor seinem Engagement bei Tele2 war Rami Avidan in Führungspositionen bei Telekommunikations- und IT-Sicherheits-Unternehmen wie Wyless Group Ltd oder Cryptzone Group AB tätig.

"Das Internet der Dinge ist einer der größten Treiber der Digitalisierung weltweit. Es hat nahezu alle Industrien erreicht. Die Aufgaben sind komplex. Nur konkrete Erfahrungen und Technologien aus der Praxis schaffen Wert. Die Telekom bietet einfach alles für das Internet der Dinge. Wir beraten, bauen die Netze, managen die Geräte und sorgen für Sicherheit", begründet Rami Avidan seinen Wechsel zu T-Systems.

Ingo Hofacker hatte den neuen Geschäftsbereich bei T-Systems vor zwei Jahren aufgebaut. Er verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch. "Ich danke Ingo für sein Engagement, seine klare Vision und seine Führung in der Frühphase. Die von Ingo und dem Team entwickelte Strategie ist der Grundstein für unser Wachstum mit dem Internet der Dinge. Ich wünsche ihm viel Glück für seine zukünftige Karriere", sagt Adel Al-Saleh.

Neuigkeiten auf der Hannover Messe

Zur Hannover Messe ab 1. April 2019 übernimmt Rami Avidan das Ruder. Die Deutsche Telekom zeigt auf der Hannover Messe wie „Industrielle Intelligenz“ zur effizienten Planung, Fertigung und Logistik beiträgt. Auf dem Stand E04 in Halle 5 finden Kunden aus Industrie und Mittelstand Produkte und Lösungen für die intelligente Fabrik. Zum Einsatz kommen dabei etwa Campus Netze, 5G, Drohnen, Edge Computing, Datenbrillen, smarte Displays oder Künstliche Intelligenz.


19.03.2019

Smart Home-Hacker chancenlos: Bestnote für die Telekom

  • AV-TEST zeichnet die Smart Home Plattform der Telekom zum fünften Mal in Folge mit der Bestnote aus
  • Sichere Kommunikation mit dem Smart Home
  • Mehrstufiger Schutz verhindert Manipulation durch Dritte

Wer sein Zuhause mit der Telekom intelligent vernetzt, geht auf Nummer sicher. Zu diesem Ergebnis kommen die Experten von AV-Test. Das unabhängige Institut für IT-Sicherheit hat geprüft, wie das Smart Home-Angebot der Telekom gegen Hacker geschützt ist. Dieser Schutz ist eine wichtige Anforderung von Nutzern.

Die Qivicon-Plattform ist die Grundlage für eigene Smart Home Angebote von Partnern in sechs verschiedenen Ländern. Allein über 350.000 Kunden in Deutschland vertrauen auf das Telekom eigene Angebot Magenta SmartHome. Dank offener Standards lassen sich damit mehrere hundert Geräte verschiedener Marken steuern. Höchste Priorität haben dabei immer der Datenschutz und die Sicherheit der Privatsphäre.

Den Sicherheits-Check 2019 führte das unabhängige Institut für IT-Sicherheit, die AV-TEST GmbH, durch. 
Die Smart Home Plattform der Telekom bekommt jetzt zum fünften Mal in Folge die Bestnote. AV-TEST bescheinigt ihr „Sehr guten Schutz“ (03/2019). Die Telekom verhindere erfolgreich eine Manipulation durch Externe. Die Kommunikation mit dem Smart Home ist sicher, so die Tester.

Die Plattform namens Qivicon ist die Grundlage für Smart Home-Angebote der Telekom und ihrer Partner in sechs verschiedenen Ländern. Über 350.000 Kunden in Deutschland vertrauen auf das Telekom eigene Angebot Magenta SmartHome. Dank offener Standards lassen sich damit mehrere hundert Geräte verschiedener Marken steuern. Höchste Priorität haben immer der Datenschutz und die Sicherheit der Privatsphäre.

Mehrstufiges Schutzkonzept 

Das Angebot von Telekom setzt auf ein mehrstufiges Schutzkonzept. Es bezieht alle Bestandteile der Lösung ein. 

Im Visier der Tester: Das Herzstück des vernetzten Zuhauses, die Home Base. Über diese Steuerzentrale bedient der Kunde seine intelligenten Geräte. Die Steuerzentrale im Haushalt und die Sicherheitsserver im Netz kommunizieren verschlüsselt miteinander. Dabei sorgen starke Algorithmen für Sicherheit. Die einzelnen Geräte im Haushalt kommunizieren mit der Steuerzentrale über Funkstandards mit modernsten Sicherheitsfunktionen. Zu den unterstützten Funkstandards gehören ZigBee, HomeMatic, Homematic IP, DECT ULE und IP. So sind Anwender von Magenta SmartHome vor potenziellen Hackerangriffen sehr gut geschützt. 

Alternativ steuern Kunden ihr Magenta SmartHome einfach mit dem Standardrouter der Telekom. Der Speedport Smart ist bereits millionenfach in deutschen Haushalten vorhanden. Mit ihm lässt sich auch das kostenlose Schnupperangebot Magenta SmartHome Basic nutzen.

Die Telekom speichert die persönlichen Nutzerdaten in Deutschland. So gelten für sie die strengen deutschen Regeln für Datenschutz und Sicherheit. Die Telekom folgt dem Prinzip der Datensparsamkeit und verarbeitet nur die für den Betrieb wichtigen Angaben. Im Rahmen von regelmäßigen Audits prüfen Fachleute mit gezielten Angriffen, ob das System Schwachstellen hat.

Der Sicherheitstest 2019 im Detail: 

Die Tester haben die aktuelle Home Base zusammen mit der Magenta SmartHome App für Apple und Android geprüft. Untersucht wurde das Zusammenspiel mit typischen Smart-Home-Geräten. Die stellvertretende Auswahl enthielt ein Dutzend Geräte für verschiedene Anwendungen. Von der Kamera über Türkontakte bis hin zur LED-Lampe war alles dabei. Die Komponenten kommunizierten dabei über Funk und IP mit der Home Base.

Die Telekom verwendet eine sichere Authentifizierung nicht nur bei der Berechtigungsprüfung im lokalen Netzwerk. Dasselbe gilt, wenn Kunden ihr Smart Home über die App bedienen. Alle relevanten Verbindungen sind mit dem Protokoll TLS 1.2 (Transport Layer Security, TLS) gesichert und verschlüsselt. So lassen sich die Daten weder mitlesen noch manipulieren. Auch gegen sogenannte Man-in-the-Middle-Attacken ist die Qivicon-Plattform gewappnet. Bei solchen Attacken versucht ein Angreifer unbemerkt die Kontrolle über den Datenverkehr zwischen Home Base und Geräten zu übernehmen. Smart Home von der Telekom lässt dies nicht zu. Hier ist die Kommunikation sicher.

Die Lösung erfüllt die Anforderungen der Zertifizierer von AV-TEST und erhält das Siegel „Geprüftes Smart Home Produkt“. Das Testergebnis lautet „Sehr guter Schutz“.


19.03.2019

Endspurt bei Telematik zum 31. März: Telekom installiert garantiert

  • Bestellt bis 31. März – installiert bis 30. Juni
  • Medical Access Port-Bundle bindet die Praxis an
  • Telekom bei Technikverkauf fünfstellig
  • Markt vor Ablauf Gesetzesfrist zurückhaltend

Endspurt bei der Telematik: Bis 31. März müssen Ärzte in Deutschland die Technik für ihre Praxis bestellen. Die Telekom macht Kunden im Gesundheitswesen ein neues Angebot. Wer bis Ende des Monats ein Medical Access Port-Bundle bestellt, bekommt einen garantierten Termin für die Installation bis 30. Juni. Hält die Telekom den Termin nicht, erhalten Ärzte Geld zurück. Die Telekom zahlt ihnen 250 Euro je Monat, in dem sie die Installation nicht nachholt. Und das für maximal drei Monate.

Darüber hinaus gilt: Wer im März das Telekom-Paket für die Praxis bestellt, spart 300 Euro. Es gibt 200 Euro Rabatt auf das Medical Access Port-Bundle. Und 100 Euro auf den Praxisausweis (SMC-B).

Markt zurückhaltend

Der Chef von Telekom Healthcare Solutions Mark Düsener sagt: „Wir haben fünftstellige Verkaufszahlen. Der Markt ist aber noch sehr zurückhaltend obwohl die Gesetzesfrist abläuft. Dies hören wir auch von anderen Anbietern. Wir können liefern und pünktlich installieren. Wer bis zum 31. März. bestellt, dem versprechen wir eine termingerechte Installation.“


Die Telekom ist 2018 als zweiter Anbieter in den Markt für Telematik gestartet. Zum Medical Access Port-Bundle gehört der Telekom-Konnektor „Medical Access Port“. Hinzu kommt wahlweise ein stationäres Kartenterminal oder eine Tastatur mit Kartenleser. Im Preis enthalten sind weiterhin der sichere Anschluss der Praxis zum Gesundheitsnetz sowie der Service. Kartenleser und Medical Access Port verfügen von vorn herein über die nötigen Karten für die Verschlüsselung. Sie identifizieren die angeschlossenen Geräte im Gesund-heitsnetz. Ohne die Karten verbindet sich die Technik nicht mit dem Netz. Dies trägt zur hohen Sicherheit der Infrastruktur bei.

Spezialservice begleitet Ärzte auf dem Weg ins Gesundheitsnetz

Das Starterpaket kostet einmalig 2.881,99 Euro*. Enthalten ist die Lieferung der Geräte in die Praxis. Techniker installieren die Geräte und weisen die Ärzte anschließend in die Technik ein. Hinzu kommen monatliche Kosten von 82,67 Euro* für den sicheren Anschluss zum Gesundheitsnetz. Auch die Wartung des Konnektors und der Service mit eigener Ärzte-Hotline sind im Preis inbegriffen. Bei den Kartenlesern bietet die Telekom im Paket das Lesegerät ORGA 6141 online von Ingenico. Oder die Cherry-Tastatur G87-1505 mit inte-griertem Leser (*brutto einschließlich19 Prozent gesetzlicher Umsatzsteuer).

Ärzte brauchen elektronischen Praxisausweis

Zusätzlich zum „Medical Access Port-Bundle“ brauchen Ärzte den elektronischen Praxisausweis (SMC-B-Karte). Diesen müssen Ärzte spätestens zum Anschlusstermin haben, da ohne den Ausweis keine Installation möglich ist. Der Ausweis identifiziert und registriert die Praxis im Gesundheitsnetz. Alle kassenärztlichen sowie kassenzahnärztlichen Vereinigungen Deutschlands haben den Praxisausweis der Telekom für das Gesundheitsnetz zugelassen.

Ärzte unterschreiben künftig elektronisch

Ebenfalls über die Telekom bestellbar ist der elektronische Heilberufsausweis (eHBA). Ärzte unterschreiben mit Hilfe des Ausweises digital Dokumente. Hinzubestellen lassen sich auch stationäre Leser, Tastaturen sowie ein mobiles Gerät. Nähere Informationen zu Leistungen und Preisen sind hier verfügbar: www.telekom.de/telematikinfrastruktur

Start mit Stammdaten

Der Medical Access Port unterstützt das Versicherten-Stammdatenmanagement (VSDM). Die Anwendung liest diese Stammdaten auf der elektronischen Gesundheitskarte aus. Anschließend aktualisiert sie die Daten online über eine sichere verschlüsselte Verbindung. In der Vergangenheit bekam ein Versicherter bei Änderung seiner Angaben immer eine neue Plastikkarte. Die Kosten für neue Karten und Versand sparen die Krankenkassen jetzt.

Künftig ermöglicht der Medical Access Port auch die Qualifizierte Elektronische Signatur (QES). Mit dieser unterschreibt der Arzt rechtssicher elektronische Dokumente. Zum Beispiel elektronische Briefe von Arzt zu Arzt. Weitere Anwendungen folgen. Zum Beispiel das Notfalldaten-Management (NFDM) und der elektronische Medikationsplan (eMP) als eine Anwendung zur Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS).


18.03.2019

Fast 127.000 weitere Haushalte ab heute mit bis zu 100 MBit/s im Netz

  • Bundesweit profitieren 147 Kommunen vom Glasfaser-Ausbau
  • Bandbreiten bis zu 100 MBit/s
  • Mehr Tempo bei der Telekom buchen

Fast 127.000 Haushalte in 147 Kommunen können ab heute schneller im Internet surfen. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Unter anderem dabei: Germersheim mit 5.200 Haushalten, Weilerbach mit 4.900 Haushalten, St. Wendel mit 4.700 Haushalten, Eggenfelden und Kaiserlautern mit je 4.000 Haushalten. Ziel der Telekom ist es, möglichst alle Menschen mit schnellen Internetanschlüssen zu versorgen – sowohl auf dem Land als auch in den Städten. „Wir bauen nicht nur Datenautobahnen zwischen den großen Metropolen und Ballungsräumen, sondern unser Netz geht auch in die ländlichen Regionen. Nur wir sind beim Breitbandausbau flächendeckend unterwegs“, sagt Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Unsere Ausbauprojekte reichen von vielen tausenden Haushalten bis zu einer Handvoll. Für uns zählt jeder Anschluss: in Dortmund, Köln oder Nürnberg genauso wie in Fischen, Katzenelnbogen und Mücke.“ Kein anderes Unternehmen investiert so stark in den Breitbandausbau im ländlichen Raum wie die Telekom.

Die Kommunen im Einzelnen

Adenau, Albbruck, Altötting, Bad Buchau, Bad Marienberg, Bad Mergentheim, Bad Rappenau-Bonfeld, Bad Schussenried, Bad Schwalbach, Bad Tennstedt, Bad Urach, Bakum, Besigheim, Biblis, Bielefeld, Böblingen, Boll, Bonn, Bopfingen, Brandenburg an der Havel, Bretzfeld, Brohl-Lützing, Dierdorf, Dorsten-Wulfen, Dortmund, Dülmen-Rorup, Ediger-Eller, Eggenfelden, Ehningen, Eisenbach, Eisenhüttenstadt, Ensdorf, Erbach, Ettenheim, Feldafing, Feldatal, Fischen, Forchtenberg, Freilingen, Gaildorf, Geisa, Georgenthal, Germersheim, Giengen, Goldbeck, Großbreitenbach, Grünstadt, Halle (Saale), Hatzfeld, Heilsbronn, Heinsberg, Herdecke, Homberg, Ilshofen, Immendingen, Iserlohn, Isny, Jüchsen, Kaiserslautern, Kandel, Katzenelnbogen, Keltern, Kirchardt, Kirchbarkau, Kirchseeon, Kißlegg, Klingenthal, Köln, Korntal-Münchingen, Kötzting, Kressbronn, Kroppach, Lambrecht, Landsberg a. Lech, Laupheim, Leiblfing, Lichtenstein (Württemberg), Linz am Rhein, Lorch, Losheim, Löwenstein, Magdala, Mainhardt, Manderscheid, Maulbronn, Meckesheim, Merseburg Saale, Miltenberg, Mohorn, Mücke, Mühlheim an der Donau, Münchenbernsdorf, Münsingen, Narsdorf, Netphen, Neuenbürg, Neuenstein, Neuhofen, Neunkirchen, Neuried, Neustadt an der Orla, Nürnberg, Olpe, Olsbrücken, Otterbach, Pahlen, Puderbach, Radegast, Radolfzell, Reit im Winkl, Renningen, Rhens, Rösrath, Rülzheim, Saarbrücken-Ensheim, Sachsenheim, Saulgau, Scharbeutz-Pönitz, Schenklengsfeld, Schmalkalden, Schmitten, Schopfloch, Schotten, Schwabenheim an der Selz, Schwäbisch Hall-Sulzdorf, Schwarzenberg, Schwegenheim, Senden, Spraitbach, St Wendel, Stadtsteinach, Stockach, Suhlendorf, Sylt, Tettnang, Trostberg, Tüßling, Vaihingen, Vogtareuth, Warstein, Weilerbach, Wiesloch, Witten, Würzburg, Wurzen, Wutöschingen und Zöblitz.

Weitere Informationen zum Ausbaustatus unter www.telekom.de/schneller. Dort können sich Kunden auch registrieren und werden automatisch benachrichtigt, sobald neue Geschwindigkeiten an ihrem Wohnort verfügbar sind.


13.03.2019

Cyber Security Cluster Bonn stellt Weisenrat vor

  • Sicherheits-Experten bieten Rat für Bundesregierung, EU und Wirtschaft
  • Cyber Security Tech Summit Europe beginnt heute in Bonn
  • Neue Bedrohungslage: Hackerangriffe steigen auf 32 Millionen pro Tag

Der Cyber Security Cluster Bonn e.V. hat heute die ersten Mitglieder seines Weisenrates vorgestellt. Der Rat will künftig Politik und Wirtschaft Empfehlungen in Sachen Cybersicherheit geben. Folgende Security-Experten beruft der Verein in das Gremium:

  • Prof. Dr. Claudia Eckert, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) in München und Professorin an der Technischen Universität München, Lehrstuhl für IT-Sicherheit in der Fakultät für Informatik.
  • Prof. Dr. Matthias Hollick, Leiter des „Secure Mobile Networking Lab (SEEMOO)“ im Bereich Computer-Wissenschaften an der Technischen Universität Darmstadt.
  • Prof. Dr. Norbert Pohlmann, Professor für Verteilte Systeme und Informationssicherheit im Fachbereich Informatik und geschäftsführender Direktor des Instituts für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen.
  • Prof. Dr.-Ing. Delphine Reinhardt, Leiterin der Forschungsgruppe „Computersicherheit und Privatheit“ an der Georg-August-Universität Göttingen.
  • Prof. Dr. M. Angela Sasse, Stiftungsprofessorin für Human-Centred Security am Horst-Görtz-Institut für IT Sicherheit an der Ruhr-Universität Bochum.
  • Prof. Dr. Matthew Smith, Professur für “Usable Security and Privacy” an der Universität Bonn und bei Fraunhofer FKIE.

Der Cluster setzt im ersten Schritt bewusst auf Vertreter aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaft. Nur durch eine aktive Zusammenarbeit aller in Deutschland existierenden Cluster können die Hacker in Ihre Schranken gewiesen werden. Daher sind zahlreiche Kompetenzzentren für Cybersicherheit aus verschiedenen Regionen Deutschlands im Weisenrat vertreten. Unter den renommierten Wissenschaftlern, die sich erfolgreich mit dem Thema Cyber Security beschäftigen, sind auch viele Professorinnen: Die Hälfte der Cyber-Weisen sind Frauen. Das gab der Cluster heute auf dem Cyber Security Tech Summit Europe in Bonn bekannt. Zu der Kongressveranstaltung werden mehr als 2.000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet.

Neuer Spitzenwert: 32 Millionen Hackerangriffe täglich

Zwei Tage sprechen die Sicherheitsexperten im World Conference Center Bonn über aktuelle Herausforderungen in der Cyberabwehr. Unter dem Motto „Feel the Cyber Security Heartbeat of Europe“ erwarten die Teilnehmer Vorträge von Referenten aus dem In- und Ausland. Darunter sind hochkarätige Redner wie Arne Schönbohm (BSI) oder Ludwig Leinhos (Bundeswehr). Erwartet wird auch NRW-Wirtschaftsminister Professor Andreas Pinkwart.

Dirk Backofen, Vorstandsvorsitzender des Cyber Security Cluster Bonn e.V. und zugleich Leiter der Telekom Security sagt: “Hackerangriffe nehmen rasant zu. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate hat sich die Zahl von zwölf Millionen pro Tag auf durchschnittlich 24 Millionen verdoppelt. Und sie wächst seit Jahresbeginn beunruhigend dynamisch: Wir haben erst vor wenigen Tagen einen neuen Spitzenwert von 32 Millionen Attacken pro Tag registriert. Allein kann das niemand bewältigen. Daher bündeln wir Security-Kräfte zu einer Armee der Guten. Der Cyber Security Cluster Bonn e.V. ist dazu ein wichtiger Schritt. Wir wollen das Herz der Cyberabwehr in Europa werden. Mit den heute vorgestellten Cyberweisen bieten wir Politik, EU und Wirtschaft Rat bei der Abwehr von Gefahren im Internet an.“

Bonn europäisches Kompetenz-Center für Cybersicherheit

Mit der Gründung des „Cyber Security Cluster Bonn e.V.“ hat Bonn im vergangenen Jahr ihre Bedeutung als Standort für Sicherheit ausgebaut. Der Verein bündelt in der Region tätige Security-Einrichtungen unter einem Dach. Der Schulterschluss soll die Region Bonn/Rhein-Sieg zum europäischen Kompetenz-Center für Cybersicherheit machen.

Im Cluster kooperieren u.a.  das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, das Kommando Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr, die Telekom, die Universität Bonn, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Stadt Bonn, IHK Bonn/Rhein-Sieg, Polizei NRW, Deutsche Post DHL Group und weitere Partner.

Bonn wird Drehscheibe für Cyber Security

Die Mitglieder des Cyber Security Clusters Bonn wollen in zahlreichen Feldern konkret zusammenarbeiten: Startup-Förderung, Forschung, Ausbildung und Veranstaltungen. Mit einer eigenen Award-Verleihung will der Verein zudem die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Internet-Kriminalität und den Schutz davor lenken.

Langfristig will der Verein das Thema Cybersicherheit in Bonn zudem anfassbarer machen. Der Cluster denkt über sichere digitale Technologie etwa für einen Bonner Stadtteil nach. Zum Beispiel über schlüssellose Zugangssysteme, intelligentes Parken, autonomes Fahren, digitale Identitäten oder digitales Bezahlen. Dies soll der Technik den Weg in den Massenmarkt erleichtern.


13.03.2019

Telekom-Vorstoß: Autos mit Zentrum für Cyberabwehr schützen

  • Spezialisten für Auto und Security gebündelt
  • Kein vernetztes Fahren künftig ohne digitale Bodyguards 
  • IT-Forensiker überführen Auto-Hacker
  • Cyber Security Tech Summit Europe in Bonn (13.-14.3.)

Cybersicherheit beschäftigt die Autoindustrie. 30 Prozent aller Fahrzeuge sind heute als rollende Hotspots im deutschen Straßenverkehr unterwegs. Das Internet unterstützt die Fahrer. Assistenzdienste bringen Sicherheit und Komfort. Gleichzeitig nimmt die Sorge vor Hackern zu. Ohne ausreichenden Schutz können Cyberkriminelle über das Internet von überall auf der Welt auf ein Fahrzeug zugreifen.

Mit einem neuen Vorstoß bietet die Telekom der Automobilbranche Unterstützung an. Ein spezielles Abwehrzentrum der Telekom für Autos könnte in Zukunft zum Schutz beitragen. Dies gab das Unternehmen heute auf dem Cyber Security Tech Summit Europe in Bonn bekannt. Der Chef der Telekom Security Dirk Backofen, sagte: „Das vernetzte Fahrzeug braucht einen digitalen Bodyguard. Hacker stoppen nicht vor unseren Autos. Das vernetzte Fahren wird nicht ohne eine Cyberabwehr in Echtzeit auskommen.“

Bonner Zentrum für Cyberabwehr schützt Telekom und Unternehmen

Das Cyber Defense und Security Operation Center (SOC) schützt die IT der Telekom. Der Konzern hat das Zentrum 2017 in Bonn gegründet. Das SOC sichert auch mehrere DAX 30-Unternehmen und eine Vielzahl von Mittelständlern. Ähnliche Zentren hat die Telekom weltweit. Alle sind miteinander vernetzt und bilden gemeinsam mit dem Bonner SOC einen Verbund.

240 Experten wehren in den SOCs rund um die Uhr Attacken ab. Sie analysieren, welche Absicht oder Fähigkeiten Hacker haben. Und untersuchen ihre Taktik (Threat Intelligence). IT-Forensiker kommen bei kriminellem Handeln hinzu. Sie rekonstruieren Angriffe und sichern Beweise. Mit allen gewonnenen Informationen verbessert die Telekom so die eigene Technik für Cyberabwehr. Wichtige Daten liefern dabei die 2.500 weltweit installierten Honeypots. Das SOC ist eines der größten und modernsten Abwehrzentren Europas.

Wie Cyberabwehr für vernetzte Autos funktioniert

Ein in bestehende SOCs integriertes Abwehrzentrum für Autos hat viele Vorteile. Die Telekom-Tochter T-Systems unterstützt die Autobranche schon heute bei der Entwicklung vernetzter und eigenständig fahrender Autos. In einem sogenannten Car-SOC bündelt die Telekom ihr Know-how bei Sicherheit mit dem Wissen im Automobilbereich. Die Branche gewinnt so wertvolle Erkenntnisse im Kampf gegen Auto-Hacker. Und profitiert vom Wissen über Angriffe auf mittelständische Zulieferbetriebe oder andere Industrien mit kritischen Infrastrukturen. Die Abwehrsysteme handeln dabei selbstlernend. Greift ein Hacker ein Unternehmen an, verteidigt das SOC alle Unternehmen. Und dies in Echtzeit. Genauso geht dies mit Autos. Greift jemand ein Auto an, verteidigt das SOC alle anderen mit.

Erfolgreiche Auto-Hacks schärfen Cyber-Bewusstsein der Autobranche

Der Automobilbranche ist das Thema Sicherheit für vernetzte Fahrzeuge bewusst: Die Kanzlei Foley & Lardner befragte in den USA und Asien Führungskräfte zu vernetzten Autos. Fast zwei Drittel gaben an, das Thema Sicherheit zu bedenken. Auch die Europäer rücken zusammen. 15 Autobauer des Autoverbunds ACEA etwa. Sie planen, sich künftig mit Behörden und Industrie zu Cybersicherheit auszutauschen.

Anlass zum Nachdenken gab es wiederholt: Zuletzt veröffentlichten belgische Experten die Schwachstelle in einem Funkschlüssel. Die Forscher klonten diesen. Anschließend öffneten und starten sie den Wagen. Schadprogramme sind eine weitere Gefahr fürs Bordnetz. Sie breiten sich schnell im Fahrzeug aus. Je schneller die Reaktion, desto geringer der Schaden.

E-Call – in der EU ist das vernetzte Auto seit 2018 Pflicht für die Hersteller

Internet im Auto ist heute nicht allein Wunsch für die Ausstattung. Seit 31. März 2018 brauchen in der EU alle neuen Fahrzeugmodelle das Notrufsystem E-Call. Eine integrierte SIM-Karte bringt das Internet ins Auto. Bei einem Unfall sendet das Fahrzeug einen Notruf. Das rettet nach Angaben der EU-Kommission jährlich 2.500 Menschenleben.


07.03.2019

Nach Frequenzauktion: T-Mobile Austria startet Aufbau von 5G-Netz

  • 57 Millionen Euro für 110 MHz Spektrum österreichweit
  • Nach Frequenzbescheid startet erstes 5G-Netz in wenigen Wochen
  • Im Endausbau bringt 5G rund 10 Gigabit pro Sekunde

Der Abschluss der 5G-Frequenzauktion am 7. März 2019 und die dabei erworbenen Nutzungsrechte liefern T-Mobile Austria die Voraussetzung zum Ausbau des nächsten Kommunikationsstandards 5G in ganz Österreich. Im Zuge der Versteigerung hat T-Mobile Austria 110 MHz Spektrum österreichweit (je 11 Pakete zu 10 MHz in 12 Regionen) zum Preis von insgesamt 57 Millionen Euro ersteigert. Dies teilte das Unternehmen nach Abschluss der Auktion und Bekanntgabe der Ergebnisse durch den Regulator am Donnerstag (7. März 2019) mit. Insgesamt wurden in der Auktion, die über drei Wochen gedauert hat, 438 von insgesamt 468 Frequenzpaketen (je 39 Pakete zu 10 MHz in zwölf Regionen) in allen zwölf Regionen zum Gesamtpreis von rund 188 Millionen Euro versteigert.

Unmittelbar nach der Ende März erwarteten Zustellung des Frequenzbescheides wird das Unternehmen die ersten 25 5G-Mobilfunkstationen in ganz Österreich, vorwiegend in ländlichen Regionen, in Betrieb nehmen. Die genauen Standorte werden zum Start bekannt gegeben.

„Mit dem ersteigerten Frequenzspektrum hat T-Mobile Austria den soliden Grundstein für den schnellstmöglichen 5G-Aufbau in Österreich gelegt. Mit unserer Investition von 57 Millionen Euro geben wir ein klares Bekenntnis zur digitalen Zukunft Österreichs. Wir werden schon in wenigen Wochen den ersten Kunden mobiles Breitband in Glasfasergeschwindigkeit über 5G anbieten können“, sagt Andreas Bierwirth, CEO T-Mobile Austria, zu den Ergebnissen der 5G-Frequenzauktion. „Durch unsere erfolgreiche Bieterstrategie konnten wir eine homogene österreichweite Frequenzausstattung sicherstellen. Durch die Homogenität können wir ein Maximum an Leistung im 5G-Netz gewährleisten. Nachdem wir beim letzten connect-Test als bestes Netz Österreichs ausgezeichnet wurden, werden wir alles daran setzen, unseren Kunden weiterhin das beste Netz des Landes zu bieten.“ Neben den drei etablierten Mobilfunkbetreibern haben vier weitere Unternehmen Lizenzen in einzelnen Regionen ersteigert.

Ausbaustrategie: Vielfalt der Netze

Mit 5G hält mobile Breitbandversorgung künftig mit der Leistung des Glasfaserkabelnetzes Schritt und wird Regionen versorgen, bei denen das Verlegen von Leitungen langwierig und kostspielig wäre. Anstatt einen Haushalt per Leitung ans Internet anzuschließen, kann 5G dafür sorgen, dass Breitbandinternet per Funk ins Eigenheim kommt.

„Wir setzen bei unserer Ausbaustrategie auf die Vielfalt der Netze. Im ländlichen Bereich werden 5G und LTE Internet selbst in entfernte Täler Österreichs bringen. In suburbanen Gebieten werden zusätzlich Hybrid und DSL für leistungsfähiges Internet sorgen. In Städten wird unser Glasfaserkabelnetz gemeinsam mit den anderen Technologien den Datenhunger der heutigen Zeit stillen“, sagt Bierwirth.

Die Erfahrungen aus den ersten 5G-Standorten 2019 wird T-Mobile Austria in den weiteren österreichweiten 5G-Ausbau einfließen lassen. Für die ersten "friendly customers" wird T-Mobile Austria spezielle 5G-Router zur Verfügung stellen. Die ersten 5G-Smartphones werden noch im Laufe von 2019 erwartet. In größerer Modelvielfalt und Stückzahl werden 5G-fähige Smartphones und Tablets voraussichtlich 2020 zur Verfügung stehen.

5G für die Vernetzung von Menschen, Tieren und Dingen

Die fünfte Mobilfunkgeneration ist weit mehr als nur die weitere Beschleunigung von mobilem Internet. Das Internet der Dinge, Industrie 4.0 und Smart Cities mit intelligenten, autonomen Fahrzeugen, Robotern und Drohnen können zukünftig mit 5G verlässlich betrieben werden. Zu Hause, in Betrieben oder Schulen wird 5G dafür sorgen, dass sehr große Datenmengen transportiert werden können, wie sie von Anwendungen der Virtual und Augmented Reality oder hochauflösendes 8K-Fernsehen benötigt werden. Nicht nur hohe Datenraten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde sondern auch minimale Reaktionszeiten (Latenz) sind für die zukünftige Vernetzung wichtig. Laut Studien soll es bis 2020 weltweit 50 Milliarden vernetzte Geräte geben, rund sieben Geräte pro Person. „Diese Vernetzung benötigt eine verlässliche, schnelle Infrastruktur. Eine Autobahn auf der genug Platz für alle ist, für Menschen, Tiere und Dinge", sagt Bierwirth.

Rund eine Milliarde Euro Investitionen von 2018 bis 2021

Bereits im Jahr 2018 haben die Investitionen von T-Mobile Austria mit 229 Millionen Euro eine neue Rekordhöhe erreicht. Von 2018 bis 2021 wird das Unternehmen insgesamt rund eine Milliarde Euro investieren, um eine leistungsfähige mobile wie fixe Breitbandinfrastruktur für Österreich zu gewährleisten. Bierwirth: „Wir bekennen uns zu einer langfristigen Investitionsoffensive in Österreich. Die exorbitant wachsende Datenmenge unserer Kunden muss zuverlässig transportiert werden und wir wollen dabei immer besser werden. Unser ultimatives Versprechen für die digitale Zukunft Österreichs: Wir wollen bei Internet, Entertainment und Service die Besten sein.“


07.03.2019

Mehr Tempo an 2,1 Millionen Anschlüssen

  • Telekom erhöht Surfgeschwindigkeit in hunderten Städten und Gemeinden
  • Netzmodernisierung sorgt für Breitbandschub
  • Auf telekom.de/schneller prüfen, ob der eigene Anschluss bereits profitiert

Die Telekom baut schnelles Internet für Millionen. In den vergangenen vier Wochen hat die Telekom an 2,1 Millionen Anschlüssen das Tempo auf bis zu 250 MBit/s (Megabit pro Sekunde) erhöht. Die Zahl der Anschlüsse mit 250 MBit/s steigt damit auf jetzt fast 19 Millionen. Die Zahl der Anschlüsse mit bis zu 100 MBit/s erhöhte sich durch die Nachrüstung von VDSL-Gebieten mit Vectoring-Technik um rund 444.000 Anschlüsse. Die Gesamtzahl aller Haushalte, die einen Tarif mit 100 Mbit/s oder mehr nutzen können, sowie die aktuellen Ausbauzahlen pro Stunde, Tag und Woche, zeigt der Telekom Ausbauticker unter www.telekom.de/ausbauticker

Intelligentes Netz-Management

Die Pflege und Entwicklung des Netzes ist zentraler Bestandteil eines intelligenten Netz-Managements. Dieses Netz-Management orientiert sich an technischen Möglichkeiten und Kundenwunsch. Es stellt eine Kernkompetenz der Telekom dar. Klares Ziel: Das Netz in Richtung Gigabit-Gesellschaft zu entwickeln. Basis ist das ständig wachsende Glasfaser-Netz der Telekom. Schließlich muss der Anschluss-Knoten, der den Kunden mit dem Kernnetz verbindet, mit Glasfaser angebunden sein. Dann können die Daten mit hohem Tempo fließen.

In ganz Deutschland aktiv

Die Zahlen belegen eine weitere Stärke der Telekom. Das Unternehmen ist wie kein anderer Anbieter in ganz Deutschland aktiv. Von Nord nach Süd von West nach Ost, von der Metropole bis zur Gemeinde: Überall profitieren Menschen von der Arbeit der Telekom. So haben in den vergangenen vier Wochen unter anderem Berlin, Mannheim und Stuttgart mit mehreren tausend Anschlüssen als auch Bad Grönenbach, Ennigerloh und Ratekau mit mehreren Dutzend Anschlüssen profitiert.

Wichtig für die Kunden: Wer die höheren Bandbreiten nutzen möchte, muss einen entsprechenden Tarif buchen. Wer sich für einen schnellen Anschluss interessiert, kann auf www.telekom.de/schneller recherchieren, ob sein Anschluss bereits von dem höheren Tempo profitiert. Oder er wendet sich an die Berater in den Telekom Shops und Fachmärkten sowie an die kostenfreie Hotline (0800 330 1000).


04.03.2019

Lebensmittel-Discounter NORMA startet neue Mobilfunk-Eigenmarke im Netz der Telekom

Die NORMA-Kunden können sich ab heute in über 1.300 deutschen Filialen auf eine neue und attraktive Mobilfunk-Eigenmarke freuen: NORMA Connect bietet beste Qualität im Netz der Telekom. Sie wird ab heute als Prepaid-Eigenmarke in Zusammenarbeit mit der Telekom Deutschland Multibrand GmbH realisiert.

Wie jedes NORMA-Produkt bewegen sich auch die Preise für die neue Mobilfunk-Tarife auf günstigem Niveau: Neben dem klassischen 9-Cent-Tarif „Start“ für die reinen Telefonierer gibt es die drei Tarife „Smart S“, „Smart M“ und „Smart L ab 7,99 € (bis 19,95 €). Sie alle haben eine Allnet-Flat und ein Datenvolumen von anderthalb, drei oder fünf Gigabyte. 

„Wir freuen uns, dass sich mit NORMA ein weiterer starker Partner aus dem Lebensmittel-Einzelhandel für unser Netz entschieden hat. Wir begrüßen, dass neben „NORMA Connect“ jetzt ausschließlich Mobilfunk-Produkte im Netz der Telekom bei NORMA verfügbar sind“, sagt Philipp Mertens, Geschäftsführer der Telekom Deutschland Multibrand GmbH. Dies sind neben NORMA connect, „congstar Prepaid“, „Magenta Mobil Prepaid“ und „Lebara“.

Die NORMA-Geschäftsleitung ergänzt: „Mit NORMA Connect können unsere Kunden von einem besonders attraktiven Mobilfunk-Angebot profitieren. Wir sind überzeugt, dass wir mit der Telekom eine erfolgreiche Partnerschaft im Bereich Mobilfunk gestartet haben.“

„NORMA Connect“ löst die bisherige Mobilfunk-Eigenmarke „NORMA mobil“ von NORMA ab. Die Vermarktung von „NORMA mobil“ lief bereits zum Jahreswechsel aus.